Lohnt es sich jetzt schon eine SSD-Festplatte zu kaufen?

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8 Antworten

Für dass Betriebssystem, deine allerwichtigsten und meistgenutzten Programme wie beispielsweise den Browser und Microsoft Word, sowie ein paar Spiele die du gerne spielst, ist die SSD-Karte genau richtig. Für größere Dateien und Sammlungen (zum Beispiel Musik- und Bildersammlungen) nimmst du am besten weiterhin deine HDD-Festplatte, da diese in den allermeisten Fällen wesentlich mehr Speicherplatz bietet, als eine SSD. Die SSD kostet viel mehr und hat viel weniger Speicherplatz, sie ist also als Hauptfestplatte nicht umbedingt geeigenet, wenn man sehr viele Lieder oder ähnliches hat. Kauf dir eine SSD mit 128 Gigabyte (64 Gigabyte-SSD's sind etwas langsamer als 128 Gigabyte SSD's), pack die oben genannten Daten drauf und behalt die HDD auch noch, für eben die großen Dinge ;). Hoffe, dass ich dir helfen konnte =]. MfG Brot

Ach, hab ich vergessen: Die Antwort auf deine Frage ist: Ja, kannst du ruhig kaufen. Aber es stimmt, die SSD's fallen laufend im Preis, wenn du eine günstige willst, warte besser noch mal 2-3 Monate...MfG Brot

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stimmt, natürlich gehen sie im Preis noch runter- aber das tut ja fast alles:)

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Von der Performance her lohnt es sich definitiv. Ein Artikel beschrieb Solid-State-Drives als "the single most important upgrade you can do to your computer" und ich muss sagen da ist etwas dran. Der Unterscheid bezüglich Zugriffszeit und Transferrate ist gewaltig, das System reagiert einfach viel schneller.

Dass die Preise für Halbleiterspeicher weiter fallen werden ist hingegen auch relativ klar.

Da SSD eh nur beim System (also Laufwerk C: mit Windows und Programmen) Sinn macht und nicht für die ganzen anderen grossen Daten wie Bilder, Filme, etc. fährt man heute am besten mit der bekannten Kombination kleine SSD fürs System (128 GB reichen da absolut aus!) plus grosse HDD für die Daten. Eine kleine SSD kostet auch heute schon nicht mehr, als eine grössere HDD -> diese Preise fallen nur noch wenig und nicht mehr im grösseren Ausmass :-)

Übrigens: Schade, dass du dir die SSD nicht gleich von Anfang an zugelegt hast, denn nun musst du dein Windows nochmals neu installieren -> die 100 Tipps und Tricks, wie man ein System umstellen muss, wenn man im Nachhinein eine SSD einbaut und das System per Image (z.B. mit Acronis, CloneZilla, etc.) hinüberzieht, sind alle "suboptimal" -> nur wenn die SSD von vornherein bei der Installation erkannt wird, bekommst du ein dafür optimiertes System und dadurch eine länger fitte SSD, die nicht nach 1-2 Jahren 'ausgebrannt' ist.

Ich denke schon, dass es sich lohnt, nicht nur von der Performance. Die Preise der SSD´s sind in letzter zeit schon rapide gesunken. Ich glaube kaum, dass sie in nächster Zeit noch weiter sinken. ;)

Solid State Drives fallen laufend im Preis. Es gibt immer wieder neue, dann werden die alten billiger - genau so wie bei CPUs - es gibt nie einen richtigen Zeitpunkt.

PS: Ein SSD ist keine Festplatte - da ist keine Platte drin, besteht rein nur aus Flash-Memory und einem Controller ;)

Wenn du ein gutes Angebot findest, kannst du das ruhig machen. Warum nicht. Es reicht auch eine kleinere. Also eine wo du dein Windows installierst. So wird der Start des Rechners beschleunigt. Alle anderen Anwendungen würde ich weiterhin mit deiner Festplatte verwenden. Also alle Programme etc... Und eine kleine SSD ist noch gut erschwinglich. Größere SSDs lohnen eher nicht.

Einen sehr großen Nachteil haben SSDs aber: Sie gehen oft kaputt. Meinem Vater und meinem Bekannten sind jeweils schon einmal die SSDs kaputt gegangen, womit die Daten weg waren.

Jap. Hardware wird IMMER im preis fallen. eine 128 GB ist jetzt schon günstig, eine 256 ist noch etwas schneller aber doch noch relativ teuer (im verlgiech zum median für standard-speichermedien in pcs9

ich würde wenn dann eine 500 gb ssd nehmen, ist die dann auch schneller? bzw wird sie deutlich langsamer als eine volle 128, wenn sie selber voll ist?

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@Astoroth666

Also ich habe meine SSD Samsung 840 PRO 256GB und 512 GB und bin voll und ganz überzeugt. Ich hatte davor schon einen rechner und habe ihn immernoch, aber der leistungsschub ist absolut enorm und wer beruflich mit dem rechner arbeiten muss, der sollte es sich gönnen, den Zeitgewinn holt man schnell wieder rein.

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@Astoroth666

Das Dateisystem kann langsamer werden, wenn es stärker gefüllt wird, die SSD selbst wird kaum langsamer, da sie intern über etwa 7 % mehr Speicher verfügt, als für das Betriebssystem sichtbar ist. Man bezeichnet dies als "Overprovisioning". Es dient drei verschiedenen Zwecken.

  • Erstens, um defekte Speicherzellen meiden zu können.

  • Zweitens, um die Schreibzyklen gleichmäßig über den gesamten Speicherbereich zu verteilen ("Wear-Levelling"), sodass sich die Zellen gleichmäßig "abnutzen" (eine EEPROM-Zelle kann nur etwa 10.000 bis 100.000 mal beschrieben werden, danach fällt sie aus, wie viele Zyklen sie tatsächlich überlebt weiß man vorher nicht).

  • Drittens, um den "Read-Modify-Write-Zyklus" vollziehen zu können. Solid-State-Drives können (wie Festplatten auch) nur ganze Sektoren neu beschreiben, nie einzelne Bytes oder Bits. Wenn der Host nun ein Byte in einem Sektor ändern möchte, dann muss der Memory-Chip einen gesamten Sektor (bei SSDs in der Regel 512 KiB groß) einlesen, das gewünschte Byte ändern und den gesamten inhalt des Sektors an eine andere Stelle im Speicher wieder zurückschreiben.

Eine 512 GiB große SSD hat also immer mindestens 35 GiB "frei" (das entspricht 7 % Overprovisioning). Die dienen aber eben internen Zwecken und sind für das Betriebssystem nicht sichtbar. Falls das Betriebssystem über Unterstützung für TRIM/Discard verfügt, kann es nicht benötigte Sektoren zusätzlich als "frei" markieren, dann hat der Speichercontroller in der SSD noch mehr "Spielraum".

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