Lohnt es sich für mich und meine Praktikumsstelle mich auf einen Midijob hochzustufen?

2 Antworten

Bei Praktikanten kommt es darauf an:

1. Pflichtpraktkum - 2. freiwilliges Praktikum

Du schreibst, daß es sich um ein Pflichtpraktikum handelt; dann gelten folgende Regelungen:

vor dem Studium, sogenanntes Vorpraktikum

nach dem Studium, sogenanntes Nachpraktikum

während des Studiums, sogenanntes Zwischenpraktikum

Zwischenpraktikum

ist völlig sozialversicherungsfrei

Vor- und Nachpraktikum

Bis 325 € Verdienst trägt der ArbG die SV-Beiträge komplett.

Ab 325 € muß auch der Praktikant seinen Beitrag zahlen.

Minijobregelungen und Gleitzonenregelung dürfen bei allen Konstellationen nicht angewendet werden.

Andere Fallgestaltungen oder Statusänderungen sind NICHT möglich.

Krankenversicherung

Wenn es sich um ein sv-freies Zwischenpraktikum handelt und die studentische Krankenversicherung oder die Familienversicherung nicht greifen, muß man sich privat versichern - diese ist natürlich teurer als die studentische Versicherung.

Ggf. kann BAföG beantragt werden.

Sollte man nicht mehr BAföG-förderfähig sein, dann kann ggf. ein Krankengeldzuschuß über ALG-II beantragt werden - das wäre in einem Ausnahmefall, wenn keine andere Fördermöglichkeit in Anspruch genommen werden kann, auch bei Studenten möglich.

Bei der Studentenberatung an der Uni kann man sich genau erkundigen.

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Pflichtpraktikum bedeutet doch weiterhin KVdS, wieso wird deswegen die Krankenversicherung teurer?

Das hat nichts mit dem Praktikum zu tun, sondern damit dass ich mittlerweile 30 bin. Zuvor habe ich auch aus eigener Tasche den ermäßigten Beitrag von den ca. 78 Euro gezahlt nur mittlerweile bin ich wie gesagt 30 und müsste daher ungefähr das doppelte zahlen. Wenn die Agentur jedoch jetzt sagt dass sie mir 451 Euro zahlen würde, würde ich in die Gleitzonenregelung kommen. Was bedeutet dass ich über die Agentur versichert wäre (auch KV), nur damit auch alle anderen Abgaben (RV, Soli usw.) hätte. Aber diese Abgaben sind wohl aufgrund der Gleitzonenregelung verhältnismäßig gering. Und ich wollte wissen ob es für mich als Student erstens möglich ist das so zu machen, und falls ja dann zweitens ob sich das finanziell in dem Maße lohnt dass die Beiträge die ich dann abgezogen bekomme weniger sind als die Krankenversicherung wenn ich sie aus eigener Tasche zahlen müsste. Hab ich das einigermaßen verständlich beschrieben? :) Es geht im Endeffekt nur darum mit welcher Regelung ich mehr Geld in der Tasche habe am Ende...

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@blazerich

Das hat nichts mit dem Praktikum zu tun, sondern damit dass ich mittlerweile 30 bin.

Dann hab ich die Frage falsch gelesen, dachte du seist 28.

Durch den Wegfall des Studententarifs wirst du prinzipiell freiwilliges Mitglied. Meines Wissens würde sich das auch durch die Aufnahme einer Tätigkeit mit Verdienst > 450,- € im Monat kein Statuswechsel (zum Arbeitnehmer) ergeben.

Du müsstest also mind. 21 Stunden die Woche arbeiten, dann wärst du auf jeden Fall Arbeitnehmer, versicherungspflichtig und in der Gleitzone.


Für den konkreten Fall habe ich leider keine exakt passende Quelle gefunden. Warte mal auf die Antwort von RHWWW oder stell die Frage nochmal auf finanzfrage.net.

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@kevin1905

"Meines Wissens würde sich das auch durch die Aufnahme einer Tätigkeit mit Verdienst > 450,- € im Monat kein Statuswechsel (zum Arbeitnehmer) ergeben."

Das ist völlig richtig...

"mind. 21 Stunden die Woche arbeiten" = sv-pflichtiger Arbeitnehmerstatus

dann wäre es aber kein Pflichtpraktikum mehr - die Anerkennung würde verweigert...

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