Lohnt es sich für beispielsweise eine Krise zu horten?

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9 Antworten

Servus,

in Österreich wird sogar empfohlen das jeder Haushalt, zu jeder Zeit immer einen Vorrat an schwer verderblichen Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs (Classic: Klopapier) für zumindest zwei Wochen bereit hält.

Man weis ja nie was kommt, auch wen es sehr unwahrscheinlich ist aber falls mal europaweit der Strom ausfallen sollte gibt es nach spätestens zwei Tagen keine Lebensmittel mehr in den Geschäften.

Zu Waffen.... Naja, ich besitze selbst durch mein Hobby bedingt einige aber zur selbstverteidigung halte ich sie im allgemeinen für eher ungeeignet. Falls es wirklich zu einer Massenpanik oder Plünderungen kommen sollte würde ich mein(e) Wohnung / Haus verbarrikadieren und ausharren bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Oder noch besser irgendwo aufs Land oder auf eine Abgelgene Almhütte.

Also es gar nicht so weid kommen lasen, dass man eine Waffe einsetzten müsste und jeder Eskalation aus dem Weg gehen.

Das einzige was gegebenenfalls sinn machen könnte wäre ein(e) Bogen / Armbrust / Vorderlader für die Jagd falls es wirklich länger dauern sollte und man drauf angewiesen ist sich selbst um Nahrungsmittel zu kümmern.

Ist aber jedoch nur meine persönliche Meinung zum Thema.

MfG


Entschuldigung für die Rechtschreibfehler, hab es erst im Nachhinein durchgelesen.

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Für ein paar Wochen Getränke, Wasser, Konserven, einen Campingkocher mit ausreichend Kartuschen, vielleicht Schlafsack, Zelt, Taschenmesser, Batterien, batteriebetriebenes oder Dynamoradio und entsprechende Taschenlampe können auf keinen Fall schaden, wenn mal wirklich eine Krise eintritt. Bei allen Verbrauchsgegenständen, die im Lauf der Zeit verderben, ist es wichtig, diese im Laufe der Zeit aufzubrauchen und entsprechend durch neue zu ersetzen. Kartuschen und Konserven dürften sehr lange halten, Getränke, Wasser und Batterien sollte man in kürzeren Zeitspannen aufbrauchen und ersetzen.

Ich halte absolut nichts davon, Waffen zu horten. Wie schon geschrieben wurde, ruft Gewalt nur erneute Gewalt hervor und dann ist man schnell selbst derjenige, der am kürzeren Hebel sitzt.

Krisen und Katastrophen gibt es auf der Welt alle Nase lang. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass es einen selbst einmal trifft, aber ausgeschlossen ist es auch nie. Vornehmlich jedoch sind Naturkatastrophen oder auch Gewalttaten von Menschen am wahrscheinlichsten, wie beispielsweise Anschläge. 

Eine DVD zu kaufen, nur um eine Liste zu haben, was man im Notfall benötigen kann, halte ich für Geldverschwendung. In einer der Antworten wurde geschrieben, dass diese 49 Euro kostet. Mit Notrationen kann man von demselben Geld locker einen Monat leben. Das sollte man sich also überlegen. Mit etwas Überlegung kann man sich das Geld auch gern sparen und eine Liste davon machen, was man so im täglichen Leben mindestens braucht und legt dem entsprechend einen Vorrat an, was man auch ohne die scheinbare Selbstverständlichkeit von elektrischem Strom, Erdgas und Frischwasser verwenden kann.

Denk mal nicht an Kriegsspinnereien, sondern an den Winter 1978/79.

Einsamen Gehöften fehlte es an Generatoren, um die Melkmaschinen betreiben zu können - von Licht oder gar Heizung konnte man nur träumen...

Nach Tagen erst konnten Bergepanzer helfen. Straßen waren nicht mehr zu erkennen.

In der DDR war die Braunkohleproduktion wirklich festgefroren... Man  holte deshalb Werkzeuge aus dem Westen....

Außer ein paar Battereien und Konserven würde ich für mich kaum etwas vorhalten, für den Fall, daß ein klirrender Winter kommen könnte....

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