Lohnt es sich einen Teil meines Geldes in Fonds anzulegen?

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8 Antworten

Es gibt meiner Meinung nach keine Alternative zu einer Anlage in Wertpapieren, ob nun Fonds oder Aktien. Zinsen gibt es nicht mehr, zumindest nicht für Anleger. 

Besuche am besten eine oder mehrere Anlegerveranstaltungen in deiner Nähe. Einfach mal googeln: Anlegermesse, Börsentag. Am Wochenende ist in Frankfurt eine, danach in Hannover, Düsseldorf, München, und im April findet in Stuttgart die Invest statt. Die Veranstaltungen sind kostenlos, für manche muss man sich aber anmelden. 

Dort kannst du dich informieren und Vorträge besuchen.

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Ich kann nur von mir sprechen, ich habe Geld in verschiedenen Fonds angelegt und somit auch ein wenig gestreut und bin damit bisher sehr gut gefahren.

Zusätzlich gibt es für sehr ängstliche aber auch die Möglichkeit für den Fall eines Verlustes diesen abzusichern. Das geht dann aber zu Lasten der Rendite und es werden dann auch nur bestimmte Fonds akzeptiert.

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Ob sich Fonds lohnen, weisst du mit Sicherheit erst nachher. 

Grundsätzlich würde ich aber momentan eher davon abraten. Die Kurse sind aktuell recht hoch. Daher ist für die nähere Zukunft eher mit einem Seitwärtstrend zu rechnen. 

Wenn ich heute investieren müsste, würde ich bis nach der Wahl warten. Je nachdem, was da rauskommt, könnten die Kurse nach oben oder auch nach unten in Bewegung geraten. 

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Zur Ergänzung von Kevin1905:

 Auf Nachfrage sagte mir mein Berater, dass ich darüber nachdenken soll einen Teil meines Geldes in Fonds anzulegen, um überhaupt noch eine Chance auf Rendite zu haben

Bisher haben mich Fonds nicht überzeugt (auch wenn ich selber einen habe, das hat aber nur noch steuerrechtliche Hintergründe).

Lies dich am besten selbst in das Thema ein. Ich kann hierzu auch noch den Finanzwesir empfehlen, der hat eine Menge zu ETFS (und ich glaub zu Fonds) geschrieben.

Vorweg, es gibt bestimmt gute Berater, die versuchen, einen objektiv zu beraten. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Berater weniger Ahnung haben vom Anlegen als vom Verkaufen.

Wenn du dich bei einem Berater informieren willst, dann schreibe dir im Vorfeld deine Fragen auf und unterschreibe nichts ;-).

Aber am besten lies dir selber hierzu bzw. gucke die Youtubevideos.

 

 

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Aktien mit Kopf Kanal auf youtube, ETF Reihe 1 und 2 (unter den Playlists zu finden).

Auch Gerd Kommer hat viel an Büchern über Fonds, insbesondere ETFs geschrieben, dies aber jedoch in tw. Fachsprache.

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Kommentar von AlexChristo
02.02.2017, 09:03

Yup, das erscheint mir am sinnvollsten.

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Da ist ein Vermögensberater der richtige Ansprechpartner, da würde ich mich nicht auf zwielichtige Aussagen im Netz verlassen.

Grundsätzlich ist es aber so, dass sich zum Anlegen eine größere Summe empfiehlt, auf die du Jahrelang verzichten kannst, sie z.B. nicht in 3 Jahren für einen Hausbau o.ä. benötigst.

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Kommentar von Interesierter
01.02.2017, 21:32

Das was sich in Deutschland Vermögensberater schimpft, sind in den allermeisten Fällen drittklassige Verkäufer, die nur ihre eigenen Produkte bewerben und sich einen Dreck um die Rendite des Kunden scheren. 

Wenn eine Finanzberatung, dann nur unabhängig und auf Honorarbasis. 

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Auf einem Festgeldkonto kann der Zins nicht verändert werden. Möglicherweise hast du hier ein Informationsdefizit.

Ich würde dringend raten, dich mal damit zu beschäftigen, sonst bist du leichte Beute für jeden Finanzberater. Es wird in der Branche auch viel Schrott verkauft.

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Kommentar von DinoSauriA1984
02.02.2017, 13:00

Blödsinn! Ein Festgeldkonto hat eine Laufzeit (30, 60, 90, 180 Tage). Bei Fälligkeit wird der Zins angepasst und das Festgeld um die vereinbarte Laufzeit verlängert, wenn man der Bank nicht vorher eine andere Weisung erteilt hat.

Nur während der vereinbarten Laufzeit kann der Zins nicht verändert werden.

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frage die verbraucherzentale?

die wollen zumindest nichts verkaufen?

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Kommentar von kevin1905
01.02.2017, 22:56

Dafür dass die nichts verkaufen, verlangen die aber schon beachtlich Geld für ihren Rat. Haften tun sie natürlich auch nicht, also alle Angaben ohne Gewähr.

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Kommentar von DinoSauriA1984
02.02.2017, 13:13

Die Verbraucherzentrale hat Experten - die sitzen aber nicht in den Kundenstellen, die dürfen nur in Interviews und Fernsehsendungen auftreten.

Die "Verbraucherschützer" vor Ort haben in der Regel kaum Ahnung. Frag die mal, was die für eine Ausbildung haben, und was die als Anlageberater qualifiziert. Und sie selbst wissen das auch. Deshalb lautet ihre Empfehlung meistens: Am besten kein Risiko eingehen!

Wenn Du Dich über Deinen Bankberater beschweren möchtest, kannst Du das bei der BaFin machen. Die Banken müssen dort jeden Berater, der in Wertpapieren beraten darf anmelden. Die BaFin sammelt alle Beschwerden und wird aktiv, wenn sich Beschwerden über einzelne Banken oder Berater mehren. Das geht über Geldstrafen bis hin zum Berufsverbot.

Über eine Falschberatung durch den Verbraucherschutz beschwerst Du Dich am besten beim - Tataa! - Verbraucherschutz. Was das bringt? Du könntest Deinem Ärger mal so richtig Luft machen.

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