lohnt es sich ein Elektro Auto zu kaufen?

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14 Antworten

Es handelt sich dabei ja erstmal nur um einen Wunsch der Grünen.

Wenn du im Moment noch einen Verbrenner fährst, dann behalte ihn erstmal noch ein paar Jahre. Schon bis 2020 kommen dutzende neue Elektromodelle heraus. Da hast du dann mehr Auswahl und einen günstigeren Preis. 2020 sieht die Welt schon ganz anders aus.

Auch wenn ich ein extremer Tesla Fan bin, kann ich dir die Frage leider nur mit einem nein beantworten.

Elektroautos sind wie du bereits sagst noch extrem teuer im Vergleich zu Verbrennern, obwohl es an sich billiger wäre. 

Problem ist aktuell der Markt

Ein Elektroauto hat viel viel weniger (bewegliche) Teile. Ein Verbrennungsmotor hunderte bis tausend. Diese alle anzuschaffen, zu verarbeiten und vor allem heile zu halten, kostet nicht nur enorm viel Geld, sondern geht auch schnell kaputt. 

Da kann ein Elektrofahrzeug nur lachen. Der Elektromotor ist so klein, dass du ihn einfach vorne und hinten an die Achse bauen kannst. Keinen Motorraum vorne wie bei einem Verbrenner, kein Getriebe was Platz frisst, nichts. Demnach auch viel weniger Teile, was eben deutlich billiger ist. 

Problem ist wie gesagt der Markt. Bisher hat noch fast niemand solche Fahrzeuge und die Produktion ist noch absolut kein Vergleich zur Masse. Das heißt, die Produktion ist teurer. Auch importieren deutsche Hersteller von Tesla.

Tesla selbst kann die Preise erst mit dem der Fertigstellung der Gigafactory senken. Richtig los geht es, wenn das Tesla Model 3 raus kommt, welches gerade einmal um die 30.000€ kostet.

Dennoch muss der Markt einmal richtig in Gang kommen. In der Zukunft werden Elektrofahrzeuge definitiv billiger, nur ist es eben noch nicht so weit. Die neue und selten genutzte Technik ist noch sehr teuer. Aber auch Strom ist viel billiger als Kraftstoffe wie Benzin oder Diesel. Ebenso muss man einige Jahre als Prämie keine Kfz-Steuern zahlen usw. 

Es ist also alles nur eine Frage der Zeit.

Lohnen tut sich das aber vom Geld definitiv noch nicht. Erst in einigen Jahren dann. 

Viele Hersteller wie auch Mercedes-Benz und Audi lassen sich noch Zeit und stellen immer wieder nur Konzeptfahrzeuge vor. Aber Mercedes-Benz hat auch schon gesagt, dass sie in den nächsten Jahren 3 neue Elektrofahrzeuge vorstellen werden, die auch auf den Markt kommen. Wenn einer in Deutschland beginnt, ziehen sowieso die anderen nach. Wie bereits gesagt: Es muss einmal alles in Schwung kommen. Auch die Regierung will Elektrofahrzeuge fördern, nur klappt das noch nicht richtig.

Die Türen stehen schon komplett offen. Es fehlt nur der endgültige Start für die Masse.

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Liebe Grüße

TechnikSpezi

dagobert68219 01.07.2017, 21:55

äh... nur n kurzer tipp:

1l diesel enthält ca. 10kwh energie und kostet mom. rund 1,07€
10kwh strom kosten aktuell rund 2,80€

nur mal so...... :-) der eigentliche "spareffekt" ergibt sich durch den verbrauch (effizienz) der fahrzeuge:
e-auto ca. 10-20kwh auf 100km
verbrenner: 50 - 100kwh in form von 5-10l diesel/benzin auf 100km

ps. du tesla fan.... das model 3 dürfte eher um 35-45.000€ kosten
elon sprach von 35.000$ - das ist ohne steuer und transport übern teich

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TechnikSpezi 01.07.2017, 22:05
@dagobert68219

Ich frage mich, wie du jetzt darauf kommst, das zu sagen. 

Davon habe ich in meiner Antwort gar nicht gesprochen?!

Ja, das mag sein. Ändert jetzt aber auch nicht wirklich viel.

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Es gibt schon jetzt deutlich günstigere E-Autos als die Modelle von Tesla. Die zweite Generation der Batterien hat auch bereits deutlich mehr Reichweite.

Das größte Problem der E-Mobilität ist derzeit noch die Ladeinfrastruktur. Dieser Artikel beantwortet aber ganz gut, warum es sich trotzdem schon lohnt, sich ein E-Auto anzuschaffen: https://reset.org/blog/der-strasse-zur-sonnenenergie-07032017

An Ladelösungen wird ebenfalls auf Hochtouren gearbeitet. Z.B. gibt
es Unternehmen, die E-Autos via Induktion während des Fahrens mit
Solarstrom aufladen wollen - ein Beispiel findest du hier:
https://reset.org/blog/der-strasse-zur-sonnenenergie-07032017.

Das ist noch Zukunftsmusik, aber grundsätzlich ist festzuhalten,
dass in dem Bereich gerade viele Innovationen entstehen.

Wir haben uns bei RESET in der letzten Zeit viel mit Elektromobilität beschäftigt und dazu ein Special umgesetzt. Schau doch mal rein: https://reset.org/tags/reset-spezial-e-mobility

Viele Grüße - die RESET- Redaktion

Was die Grünen alles so wollen....

Fakt ist, dass der Preis über Angebot und Nachfrage läuft.

Letzere ist nicht ausreichend vorhanden. Wie auch, wenn es nicht mal annähernd genug Ladestationen gibt?

Was soll ich mir ne Elektrokutsche kaufen, wenn es in meinem Wohnumfeld keine einzige Ladesäule gibt? 

Die Garagenanlage vom Vermieter ist ein gepflasterter Platz, auf den der Vermieter diese hässlichen Betonboxen gestellt hat, die sich "Garage" nennen. Stromversorgung? Fehlanzeige. ich habe batteriebetriebene Lampen in meiner Garage angebracht, damit ich im Dunkeln (Winter) wenigstens ein bischen was sehen kann...

Die Ölmultis, ich meine Shell, Aral, Exxon etc, weigern sich ja, auf ihren Tankstellen Ladesäulen hinzustellen. Damit versauen sie sich ja langfristig ihren Absatzmarkt. Am kraftstoffverkauf verdienen die ja viel mehr wie an (kostenpflichtigen( Ladestationen.

Und dann der Güterkraftverkehr: Wie will man diese zig Tonnen Stückgut, Schwerlastgut etc mit ELEKTRO-LKWs bewegen? Dazu haben sie noch nicht mal Konzeptfahrzeuge präsentiert!

Die Bahn hat ja nach der Privatisierung die Stückgutbeförderung praktisch eingestellt, weil sie damit als (noch) Staatsbetrieb erhebliche Verluste einfuhr. Damals wurde das alles auf die Strasse verlagert und zig Speditionen schossen aus dem Boden wie Pilze nach nem Landregen. haben Irrsinnssummen in LKWs investiert, der der Abgasnorm EU6 entsprechen... die sollen dann alles neu anschaffen und auf E umsatteln?

Solange die Frage eines flächendeckenden Ladenetzes nicht ausreichend geklärt und umgesetzt ist, wird sich das E-Auto nicht wirklich durchsetzen.

Und was passiert mit ausgelutschten Akkus dieser E-Autos? Hat mir auch noch keiner beantwortet!

Ja, es gib erste Eigenheimkonzepte für Plusenergiehäuser, die ein Carport mit Ladestation beinhalten. Aber was machen all die Mietbunkerbewohner, deren Töff an der nächsten Laterne parkt?


Ich werde in absehbarer Zeit kein E-Auto erwerben!

randomhuman 01.07.2017, 21:03

Sehr weit hast du bei diesem Thema ja leider noch nicht gedacht.

Fakt ist, dass der Preis über Angebot und Nachfrage läuft.

Es muss natürlich auch erstmal ein paar gute E-Autos geben und nicht nur 5 brauchbare Modelle. Das Gute, in den nächsten Jahren kommen dutzende neue Modelle.

Und dann der Güterkraftverkehr: Wie will man diese zig Tonnen Stückgut, Schwerlastgut etc mit ELEKTRO-LKWs bewegen? Dazu haben sie noch nicht mal Konzeptfahrzeuge präsentiert!

Es wurden bereits Konzeptfahrzeuge vorgestellt. Außerdem wurden für den kürzeren Lieferverkehr (200km) schon einige Konzepte vorgestellt. Elektro-LKW können aber sehr gut schwere Dinge transportieren. Der Elektromotor ist jedem Verbrenner haushoch überlegen. Vielleicht wird es ja etwas mit Wasserstoff für die Langstrecke bei LKW. Ziemlich simple.

Solange die Frage eines flächendeckenden Ladenetzes nicht ausreichend geklärt und umgesetzt ist, wird sich das E-Auto nicht wirklich durchsetzen.

Es gibt bereits schon mehr Ladestationen als man vielleicht denkt. Aber hier ist natürlich noch jede Menge Nachholbedarf. 
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

Und was passiert mit ausgelutschten Akkus dieser E-Autos? Hat mir auch noch keiner beantwortet!

Batterie-Refreshing und ab in ein Speichersystem für weitere 10 Jahre z.B. um Erneuerbare Energien zuhause oder einem zentralen Standort zu speichern.

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dagobert68219 01.07.2017, 21:44

"Letzere ist nicht ausreichend vorhanden."
wieso reservieren dann aktuell >500.000 menschen (blind) ein e-fahrzeug, das es noch garnicht gibt ? - warum muss hundai die produktion des ioniq um 50% erhöhen ? - warum kann vw den aktuellen e-golf nur mit langer lieferzeit liefern ?

das elektrifizieren von privaten stellflächen wurde inzwischen gesetzlich vereinfacht, benötig aber natürlich noch privatinitiative - darauf warten hilft da nicht

für schwerlastverkehr wird tesla noch diesen herbst ein fahrzeug vorstellen, welches dann auch gebaut werden soll
in den niederlanden laufen schon viele e-lkws allerdings meisst in städten zur direktversorgung
es ist völlig unrealistisch, sofort einen 100% umstieg zu erwarten - es wird ein langsamer umstieg und es gibt noch einiges zu entwickeln

das "flächendeckende" ladenetz wir mit der anzahl der fahrzeuge wachsen, war beim benziner genauso - und die petrolheads sollten endlich begreifen, dass e-fahrzeuge vorwiegend beim parken laden und nicht an der tankstelle tanken müssen

es würde vorab schon reichen, wenn alle stellplätze einfach elektrifiziert würden, dann wäre schon ein grosser teil der fahrzeuge mit e-antrieb möglich

aber: kenn ich net - will ich net - is eh alles mist.... sagt die bild und die muss es ja wissen !

ps. akkus können aktuell zu 98% recycelt werden - macht man aber noch nicht, da die dinger zu lange halten :-)

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Elektroautos sind keine wirkliche Alternative zu den konventionellen PKWs mit Verbrennungsmotor. Die Gründe hierfür sind diese:

  • es ist aufwendig und daher unpraktikabel überall Ladestationen zu errichten
  • wer genau soll die vielen Ladestationen errichten und wer kommt dafür eigentlich finanziell auf?
  • wie stellt man eigentlich an einer Ladestation fest Wer auflud und in welcher Menge ?
  • wie rechnet man den Strompreis ab? Kommen da eine Riesenanzhal an Rechnungen ins Haus und wer erstellt die Rechnungen?
  • wie lange dauert es, bis das ein Auto aufgeladen ist, sicherlich sehr viel länger als an einer üblichen Tankstzelle mit Sprit
  • was wenn eine Warteschlange sich vor einer Ladestation bildet, blockiert die denn da nicht die Straße oder gar den Bürgersteig?
  • wer erzeugt all den vielen Strom? Doch wohl Kraftwerke, die wiederum die Luft verschmutzen

Fazit. eine Alternative kann eher eine Technologie mit Solarstrom u.o. Wasserstoff sein. Erdgas käme ggf. noch hinzu.

trollo2014 01.07.2017, 10:23

Ich widerlege die Argumente mal!

Eine Ladestation ist wie ne kleine Parkuhr. In Nürnberg stehen einige wenige. Die haben jeweils 2 Ladekabel integriert und sind auf Schnellladung ausgelegt. Das heisst in 30 Minuten 80% der Akkukapazität erreichen. 

Es gibt erste Startups, die eben das zum Kerngeschäft machen: Ladestationen aufstellen und betreiben.

Funktionieren mit Kundenkarten der Säulen-Betreiberfirma. Man loggt sich ein, gibt ne PIN ein...wie an einem Geldautomaten. Der Strom wird nach KW abgerechnet wie in einer handelsüblichen Stromrechnung und monatlich bekommt der Kunde ne Rechnung.

Damit das Ganze sinnvoll umsetzbar wird, bräuchte man "Stromtankstellen". Man fährt in eine freie Ladebucht, schliesst das E-Auto an und geht in den 30 Minuten Schnellladezeit nen Kaffee trinken (Zusatzgeschäft für den Betreiber).

Eine Digitalanzeige an der Einfahrt zur Stromtanke zeigt an, wieviel freie Plätze verfügnar sind.... so wie man es von den Leitsystemen der Parkhäuser in den Städten kennt.

Parallel dazu müssten Parkhäuser an den Parkbuchten Ladestationen nachrüsten. Wenn man bestimmte Parkdecks ausschliesslich für E-Autos reserviert, bekommt man das gesteuert.

Eine Kundenkarte für Ladestationen funktioniert dann wie eine Kreditkarte mit monatlicher Abrechnung.

Zum Finden für Stationen kann man Apps nutzen, die gibt es doch auch für Tankstellensuche! Jedes Navi kann das und als handyapp ist mir zB die "Shell Motorist" geläufig.

Die dafür erforderliche Technik, Hard- und Software ist bereits verfügbar.

Bleiben nur folgende Fragen: Wie den erforderlichen Strom erzeugen? Tja, indem zB die erneuerbaren Energien weiter gefördert werden, Die Nord-Süd-Stromtrasse endlich Wirklichkeit wird... da ist die Politik längst dran, aber die Umsetzung ist zäh und hapert heftig.

Dann muss geklärt werden: was ist mit dem CO2-Ausstoß der Produktion solcher Akkus und wie recycelt man die teile sinnvoll und möglichst umweltschonend? Da ist noch Forschungs- und Entwicklungsarbeit nötig!

Und zu guter letzt müssen wir lernen, etwas zu entschleunigen. 200 Km reichweite ist doch ok, dann ist eben zwangspause angesagt.

Wer regelmäßig weitere Strecken zurücklegt, fährt (BEISPIEL) mit der bahn und nimmt am Zielpunkt ne Leihkarre mit E-Betrieb.

Aber solange von der Autoindustrie, deren Zulieferern und den Ölmultis gegen die E-Autos Stimmung gemacht wird, gibt es keine breite Akzeptanz für die an sich brauchbare Idee.

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voayager 01.07.2017, 12:50
@trollo2014

Deine Gegenargumente überzeugen mich in keinster Weise, fängt schon damit an, dass der Ladevorgang zu zeitaufwendig ist. Dann stauen sich so die PKWs, die geladen werden sollen. Das Ladenetz ist zu aufwendig und teuer, der Stromverbrauch zu groß, so dass zu viel CO2 in den Kraftwerken emittiert wird usw. Also forget it, diese Elektroautos.

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randomhuman 01.07.2017, 21:34

es ist aufwendig und daher unpraktikabel überall Ladestationen zu errichten

Hat man das damals nicht auch über Tankstellen gesagt als jeder Pferdekutschen hatte? Also kein Problem. Es braucht ebenetwas Zeit.

wer genau soll die vielen Ladestationen errichten und wer kommt dafür eigentlich finanziell auf?

Private Unternehmen. Es geschieht ja bereits schon heute. 

wie stellt man eigentlich an einer Ladestation fest Wer auflud und in welcher Menge ?

Verstehe ich nicht warum das wichtig sein soll. 

wie rechnet man den Strompreis ab? Kommen da eine Riesenanzhal an Rechnungen ins Haus und wer erstellt die Rechnungen?

Über den eigenen Stromanschluss (wenn man zuhause lädt) oder über einen Festpreis pro kwh an der Ladesäule selbst oder aber durch ein Abo oder durch die EC-Karte. Es gibt viele Möglichkeiten. 

wie lange dauert es, bis das ein Auto aufgeladen ist, sicherlich sehr viel länger als an einer üblichen Tankstzelle mit Sprit

Kommt drauf an wie groß der Akku ist und mit welcher Geschwindigkeit man lädt und wie man es grade braucht. Die meisten Autos stehen in der Nacht oder auf der Arbeit eh nur rum. Aber ich gebe mal einen Überblick für ein Model S

Schuko Steckdose (2,3kw) - 11km in 60min
11kw Lader - 54km in 60min
22kw Lader - 108km in 60min
50KW Lader - 150km in 30min
120kw Lader (Tesla-Supercharger) - 270km in 30min

150kw Lader (bereits erste Stationen) - bis zu 400km in 30min
350kw Lader (erste Tests) - ca. 100km in 5min

Hier bewegt sich also einiges.  

was wenn eine Warteschlange sich vor einer Ladestation bildet, blockiert die denn da nicht die Straße oder gar den Bürgersteig?

Hab sowas schonmal an einer Tankstelle gesehen. Passiert eben mal. Muss man in Zukunft mehr Säulen oder Lader aufstellen.

wer erzeugt all den vielen Strom? Doch wohl Kraftwerke, die wiederum die Luft verschmutzen

Na hoffentlich Erneuerbare Energien.

Fazit. eine Alternative kann eher eine Technologie mit Solarstrom u.o. Wasserstoff sein. Erdgas käme ggf. noch hinzu.

Lustig, dass die Produktion von Wasserstoff noch energieaufwendiger ist als den Strom direkt ins Auto zu füllen. Woher kommt also der viele Strom? Dein letzter Punkt passt also nicht ganz.

Vielleicht konnte ich ja ein paar Fragen klären.

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dagobert68219 01.07.2017, 22:13

schon wieder der immer gleiche denkfehler eines "petrolheads":

E-FAHRZEUGE LADEN WÄHREND SIE PARKEN

ist das wirklich sooo kompliziert ?
und die, welche in einem 100 parteien wohnsilo wohnen, können halt momentan NOCH kein e-auto fahren, die sollen warten (oder besser noch, AKTIV darauf hinarbeiten) bis sie einen festen parkplatz/garage mit steckdose bekommen können

es würde ja erstmal genügen, wenn die, die einen festen parkplatz mit der möglichkeit zum anbau einer steckdose hätten, endlich auf e-antrieb umsteigen würden
aber: was der bauer net kennt fisst er net, da kauft man lieber wieder den guten diesel von vw (ich könnte kot****)

jetzt noch ne milchmädchenrechnung:
im mittel fährt ein pkw in brd rund 38km am tag
das sind rund 5kwh oder auch ca. 1,40 € strom
diesen strom hätten wir schon dadurch, wenn die raffinerien kein benzin mehr erzeugen müssten
dazu haben wir auch noch stromüberschuss und müssen den überschuss ins ausland verscherbeln
der wäre besser in unseren eigenen akkus aufgehoben

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voayager 01.07.2017, 23:27
@dagobert68219

Parkplatz, Garage, wie weltfremd bist du denn eigentlichß Du wirst gewiß kein Großstädter sein. Auf deinen anderen Unsinn gehe ich erst garnicht ein.

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gretchenklein 02.07.2017, 12:32
@dagobert68219

Indem sie den Strom ins Ausland "verscherbeln", verdienen die Firmen wie RWE, Vattenfall E.ON etc. sich ein goldenes Näschen. Dafür wird ja extra mehr Strom produziert, als wir benötigen. Würde man diesen Firmen einfach mal verbieten, Gewinne einzufahren, könnte die Hälfte der Kohelkraftwerke schon geschlossen werden. 

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voayager 02.07.2017, 13:23
@gretchenklein

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ausgerechnet die CDU und sPD den Stromkonzernen einen Reigel vorschieben, so naiv wirst du doch nicht sein

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Ich würde sagen derzeit nein. Zum Einen, weil ein Elektroauto teurer in der Beschaffung ist und das obwohl es günstiger in der Produktion ist. Sowas sollte man nicht unterstützen.

Man kommt nur ca 200km weit. Spontan mal irgendwohin fahren ist damit nicht, denn dein Auto läd sich nicht so schnell auf wie wenn du es betanken würdest. Ladestationenmangel ist ein weiterer Punkt. Die Batterie kostet glaube ich 8000€ oder so, ist zumindest bei den Hyriden so. Geht die mal kaputt, kannst du richtig blechen.

Alles in allem: Warte erstmal ab. Wie haben gerade 2017 und es dauert noch paar Jahre bis 2030.

dagobert68219 01.07.2017, 22:00

"....obwohl es günstiger in der Produktion ist."
in welcher glaskugel steht denn dieses märchen ?

e-fahrzeuge sind deswegen teuer, weil sie in kleinen stückzahlen produziert werden und weil die akkus knapp sind und in der produktion deutlich teurer sind, wie ein benzintank

ok, eine ausnahme lasse ich gelten: der e-up von vw ist eine echte beleidigung, der kostet doch glatt das 3 fache eines verbrenners
aber das scheint vw zu managen, die wollen einfach (noch) nicht
....aber das wird - ganz sicher ! sie sind auf dem weg.... dauert halt noch...

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Niemand will Benzin, Diesel und einen Motor verbieten.

Ob sich ein Elektroauto für dich lohnt, kannst nur die selbst wissen. Nur du weisst, inwiefern es sich lohnen sollte?

Teromal 30.06.2017, 20:09

doch die partei die grünen wollen bis 2030 verbrenner autos verbieten

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ronnyarmin 30.06.2017, 20:14
@Teromal

Du meinst wahrscheinlich Verbrenner-Autos?

Aber auch diese Aussage ist falsch. Wenn schon, wollen sie die Neuzulassung  dieser Autos verbieten.

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TechnikSpezi 30.06.2017, 20:33

Niemand will Benzin, Diesel und einen Motor verbieten.

Nein?

Wieso ist dann schon länger bekannt, dass Norwegen ab 2025 kein Verbrennungsfahrzeug mehr zulassen wird?

Wieso investiert die Regierung um Angela Merkel dann in Elektrofahrzeuge, wenn auch nur sehr wenig im Vergleich zu anderen Staaten? Sie hat mehrfach investiert und z.B. ermöglicht, dass Daimler (also Mercedes-Benz) eine Produktionsstätte für die Batterien eröffnet haben. Diese wurde nur dann schnell wieder geschlossen, was aber an Daimler und deren Wirtschaft, nicht an der Regierung liegt.

Außerdem solltest du dir mal die EU anschauen. Deutschland ist das bevölkerungsreichste Land der EU und hat somit auch die meisten Sitze im EU-Parlament & co. Die EU regelt auch die Abgasnormen (EU-Richtlinien) und diese sind verdammt streng und werden immer strenger. Deutschland hat da am meisten "Schuld" dran, weswegen es der deutschen Regierung ja nicht egal sein kann.

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ronnyarmin 30.06.2017, 20:37
@TechnikSpezi

Nein.

Es gibt einen Unterschied zwischen 'keine Neuzulassung erlauben' und, alle, also auch bereits zugelassene Autos mit Verbrennungsmotor zu verbieten. Wobei die Autos sowieso nicht verboten werden könnten, sondern nur deren Betrieb.

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Fraganti 30.06.2017, 23:07
@TechnikSpezi

TechnikSpezi, du bist schlecht informiert. 

Ein solches Gesetz gibt es auch in Norwegen nicht und es ist auch nicht geplant. 

Diesen Unsinn hat lediglich eine unseriöse Presseagentur behauptet, um ihre Auflage zu steigern und musste in der nächsten Ausgabe ihre Lüge eingestehen. 

Norwegen hat nur zwei winzige Fahrzeughersteller, die winzige Elektromobile produzieren, damit können sie aber weder den notwendigen Verkehr in ihrem Land aufrecht erhalten (Feuerwehr, Krankenwagen, Polizeiwagen, Busse des Nah und Fernverkehrs, Belieferung der Läden), noch die Nachfrage nach Individualverkehr decken. 

Der erlogene Artikel der Presseagentur bezog sich auf eine angeblich geplante, staatliche Übervorteilung dieser E-Spielzeug-Hersteller durch ein Importverbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Diese Darstellung war natürlich frei erfunden. Norwegen setzt auf Steuerreduzierung bei E-Fahrzeugen. Du zahlst in Norwegen nicht nur jährliche KFZ Steuer (bereits sehr niedrig für E-Fahrzeuge) und eine Steuer auf den Kaufpreis, sondern noch eine Zulassungssteuer in Abhängigkeit des Kaufpreises. Letztere soll nach Vorstellung einiger Politiker für E-Fahrzeuge zukünftig stark reduziert werden oder entfallen, aber auch da ist noch kein Gesetz existent. 

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Nein, es lohnt sich nicht und wird sich aus meiner Sicht auch nicht lohnen. Wasserstoff ist die Zukunft. Wo soll denn der ganze Strom her kommen ?

randomhuman 01.07.2017, 21:37

Wo kommt der ganze Strom für Wasserstoff her?

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dagobert68219 02.07.2017, 00:08
@randomhuman

...der dann auch noch faktor 4 mal mehr sein müsste

zumal der strom doch schon lange da ist, aber manche schnarchnasen werden das nie begreifen

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Nein, was die Grünen wollen, hat keinen Gesetzescharakter. Zudem ist 2030 noch weit weg. Und zuguterletzt sind Elektrofahrzeuge noch nicht ausgereift.

TechnikSpezi 30.06.2017, 20:35

Zudem ist 2030 noch weit weg.

Das ist für solche Themen nicht zu weit. Auch Norwegen hat seit Jahren bekannt gegeben, dass sie ab 2025 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr (neu) zulassen werden. 

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ronnyarmin 30.06.2017, 20:39
@TechnikSpezi

Die Neuzulassung zu verbieten bedeutet nicht, dass bereits zugelassene Fahrzeuge auch nicht mehr fahren dürfen.

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archibaldesel 30.06.2017, 20:44
@TechnikSpezi

Solange das Problem mit den Akkus und deren Ladung nicht gelöst ist, wird der Verbrennungsmotor ganz sicher nicht verboten. Zurzeit ist der Elektroantrieb absolut nicht konkurrenzfähig. Und auch 2030 werden Diesel LKW die Autobahnen bevölkern, ansonsten können deutsche Unternehmen die Türen abschließen.

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Fraganti 30.06.2017, 23:17
@TechnikSpezi

Nein, das hat Norwegen nicht! Das war eine frei erfundene Zeitungsente, vergleichbar mit einem Aprilscherz. 

Die norwegische Regierung hat gleich am nächsten Tag erklärt, dass kein Vorhaben und kein Gesetz in Planung ist, dass der erfundenen Mitteilung auch nur ähnelt. 

Das Kabinett hatte bis heute nie etwas in der Richtung auf der Tagesordnung, nicht einmal zur Debatte, zum Abstimmung schon gar nicht. 

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dagobert68219 02.07.2017, 00:10

WAS an e-fahrzeugen ist denn nicht ausgereift ?

das einzige was nicht ausgereift ist, sind die vollpfosten, die heute noch diesel kaufen und behaupten: elektrisch geht nicht

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archibaldesel 02.07.2017, 08:56
@dagobert68219

Die zu geringe Reichweite, die viel zu teuren Akkus und die viel zu langen Ladezeiten. 

Das ist absoluter Schrott. Niemand, der sein Auto ersthaft gebraucht, wird diese Nachteile freiwillig in Kauf nehmen. Die aktuellen Elektroautos eigen sich gerade noch für begüterte Hausfrauen, die ihren täglichen Einkauf mit gutem Ökogewissen erledigen wollen, aber sicher nicht für Menschen, die 50.000 km im Jahr fahren müssen,

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Nein, aktuell lohnt es sich nicht ein Elektroauto zu kaufen.

Es ist auch vollkommen Wurst was die Grünen wollen oder sagen... Die labern viel wenn der Tag lang ist... Auch 2030 wirds noch Autos mit Verbrennungsmotoren geben, die Grünen sollen lieber mal beten dass sie im nächsten Bundestag drin sind...

Teromal 30.06.2017, 20:10

denkst du die kriegen das nicht durch bis 2030?

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Messkreisfehler 30.06.2017, 20:13
@Teromal

Die Grünen bekommen gar nichts durch weil sie nicht in der Regierung sind.

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Pauli010 01.07.2017, 09:27

Dies stimmt so keinesfalls.

Für den Stadtbereich sind E-Autos die Ideal-Lösung.

Shuttle zu ÖPNV, soziale und kommunale Dienste, Liefer-Service, Zweitfahrzeug zum Einkaufen etc.

Was falsch gemacht wird - aus kommerziellen Gründen - ist, dass prima Ideen, die weit vor 20 Jahren angegangen wurden (Hotzenblitz etc.) finanziell getötet wurden. Grund ist, dass die Kfz-Oligarchie keinesfalls Umsatz- / Gewinn-Verluste hinnehmen will - ebenfalls sieht die Petrol-Industrie ihre Felle davon schwimmen.

Es wäre möglich (gewesen), einen 2-/3-sitziges City-Hopper mit akzeptabler Zuladung, Reichweite 100 km, Autobahn-fähig, quer-parkfähig (2 m Radstand, 2,40 m Länge) in Grundausstattung zu 5000 € zu verkaufen. Doch jegliche Initiative wird im Keim erstickt, ob von Banken, ob von Politik.

Es muss somit ein Auto sein, das die gleiche Performance hat wie ein Verbrenner, und die Verkaufspreise werden schlichtweg ausgetestet.

Dies ist leider die Realität.


Und der 'Käufer' liebt derzeit SUV.

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momentan fehlt noch die Infrastruktur. Es soll auch Ladestationen geben mit 50 KW oder 120 KW, so bräuchte ein Ladevorgang nur noch einige Minuten.

Dann gibt es etliche Steckdosen wie Typ 1, 2, Tesla Supercharger, CCS, Chamedo usw

http://www.mobilityhouse.com/de/ladekabelarten-und-steckertypen/

Dann sind unsere Stadtwerke wohl am AKW Grohnde beteiligt. Atomkraft Strom für ein E-Auto ?

Das ist nur etwas für Nerd's und Öko-Träumer.
Aus 2030 wird ohnehin nichts, gleich was sich die Grünen zurecht fabulieren, wird eher 2050 werden.

Bis 2030 dauert es noch keiner weiß ob wir bis dahin leben werden also Kauf dir ein geiles Auto und fahr damit man sollte jeden Tag leben

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