Lohnt es sich ein Auto (teures) zu leasen?

9 Antworten

Lohnt sich schon... Allerdings nur wenn die Leasingrate eine Betriebsausgabe ist. Für Privatkunden ehr weniger. Kleines Rechenbeispiel:

Barzahlungspreis Neuwagen 20.000 Euro
Anzahlung Leasing 10.000 Euro (meist Inzahlungnahme des bisherigen Kfz)
Leasing über 3 Jahre mtl. 100 Euro =3.600 Euro
Zum Ablauf..... Wenn das Kfz in Top Zustand ist und die festgelgten Kilometer eingehalten wurden kann es beim Händler abgegen werden .... Eine Auszahlung oder ein Recht das Kfz zu behalten besteht nicht.
Noch schlimmer, das Kfz hat Beschädigungen und / oder Mehrkilometer und / oder wurde in einer Markenfremden Werkstatt gewartet oder repariert so wird diese Vertragsabweichung dem Leasingnehmer zu 100 % belastet und muss ausgeglichen werden.
Alternativ, der Leasingnehmer hat ein Vorkaufsrecht zum Erwerb des Kfz, der vor drei Jahren festgelgte Kaufpreis dürfte sich dann bei ca. 10.000 Euro bewegen.
So oder so hat die Nutzung des Kfz im Rahmen des Leasingvertrag dem Leasingnehmer 13.600 Euro in 3 Jahren excl. Reparaturen, Wartungsarbeiten Steuern u. Versicherung, gekostet.

Alternativ gibt es auch Leasing ohne Anzahlung, das ist zwar etwas günstiger aber immernoch ein finanzielles Fiasko

Ich lease betrieblich und habe auch schon privat geleast.

Wenn man ordentlich und sorgsam mit dem Auto umgeht, gibt es auch keine Probleme am Ende der Leasingzeit. Ich habe seinerzeit von einem Angebot bei Peugeot Gebrauch gemacht, ohne Anzahlung einen Kombi für 3 Jahre zu leasen.

Leider machen das viele Autokäufer weil sie sich durch niedrige monatliche Leasingraten locken lassen. Das bedeutet aber nicht, dass es sich auch für sie lohnt.

Abgerechnet wird am Ende der Laufzeit. Das fällt dann in den meisten Fällen negativ für den Kunden (Leasingnehmer) aus.

Außerdem kann man aus einem Leasingvertrag zwischendurch nicht einfach so aussteigen wie bei einer vernünftigen Finanzierung.

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