Lohnt es sich eigentlich noch ein Diesel Auto zu kaufen?

7 Antworten

Wieviel Km fährst du den? Fährst du viel Bergig? Fährst du viel Anhänger? Fährst du öfter Beladen? Fährst du sowas wie Einen Lupo oder eher einen Q7 oder Bus? Allgemein kannst du sowas 0 reel beantworten. Lediglich aus deiner eigenen Vorliebe heraus - die mag bei mir als Antworter passen, bei dir muß Sie aber absolut nicht passen... Eventuell fährst auch zu 95 % nur kurzstrecken bis 50 Km und lediglich zum Urlaub weitere Strecken. Da wäre dann z.b. auch überlegenswert, ein E-Auto zuzulegen und die 500 Euro für ein Mietauto im Jahr zu setzen. Da du beim EAuto keine Ölwechsel etc. benötigst, kompensiert sich das in dem Fall von allein... Alles Überlegungen, die aber ohne Hintergrund niemand neutral beantworten kann.

Ich habe unterschiedliches gehört und bin nun völlig verwirrt.

Zunächst habe ich immer gedacht, daß man mind. 20.000km im Jahr fahren sollte, damit sich ein Diesel überhaupt lohnt. Deswegen hat sich mein Schwiegervater mit hohem Verlust von seinem gute Diesel getrennt um sich doch ein Benziner zu kaufen weil er wenig fährt. Mein Schwager hat sich einen großen M - Fahrzeug Jeep von Mercedes gebraucht gekauft und hat noch trotzdem stolze 20.000€ dafür bezahlt. Eine gleichwertigen Diesel hätte er für nur 12.000€ haben können. So mein Kenntnisstand.

Nun war ich letzte Woche in Mailand / Italien meine Verwandte besuchen und viele haben einen Diesel, obwohl sie keine 5.000km im Jahr fahren. Sie behaupten genau das Gegenteil, daß ein Diesel viel sparsamer ist und sich trotz wenig km ein Diesel lohnt. Auch springt der im Winter immer problemlos an. Sie sind somit voll begeistert und überzeugte Dieselfahrer. Mein Onkel fährt einen kleinen Peugeot 207SW.

Somit bin ich jetzt total verwirrt. Wäre nett, wenn mich jetzt jemand aufklären könnte.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Dann frag mal, was Sie in Italien für Steuern für Diesel und Benziner erheben und was es mit den Kraftstoffpreisen auf sich hat. Dann wird es vermutlich schnell klarer, warum das DORT so ist. Hier hast du das Problem, dass die Steuern, und auch teilweise Versicherungen für Diesel als Vielfahrer, teurer sind. Dazu der höhere Anschaffungspreis und Wartungskosten, dann wird schnell klar, woher die 20000 Km hierzu lande herkommen. Aber auch hier gilt das nicht Pauschal. Es ist Fzg.-Abhängig. Manche Diesel werden genauso teuer gehandelt wie Benziner. Da sieht die Rechnung dann schon etwas "Dieselfreundlicher" aus... Du siehst, es spielen viele Faktoren mit rein. Und Länderübergreifend ist ein Vergleich total daneben, da ganz anderes Recht und Politische Ausrichtung. Bei großen Fzgen., die hohes Gewicht mit sich bringen, ist ein Benziner auch nicht wirklich der Hit - daher wohl der deutliche Preisverlust von der M-Klasse.

Nichts desto trotz ist ein Diesel im Teillastbereich deutlich sparsamer und Wirtschaftlicher als ein Benziner. Dazu der für gewöhnlich günstigere Spritpreis, dass drückt auf die Km-Anforderung, bis er sich Amotisiert. Allerdings nur einige Cent bzw. Euro pro Tankfüllung. Auch der Winterbetrieb ist, sofern der Motor ausreichend Kompression hat und die Glühanlage einwandfrei funktioniert, in unseren breiten gar kein Thema. Es wird ja auch Frühzeitig im Herbst schon auf Winterdiesel umgestellt, wodurch selbst im Übergang keine Probleme zu erwarten sind, wenn es mal doch eine frostige Nacht hat...

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Ja, der Wirkungsgrad ist deutlich höher, der Verbrauch niedriger und Diesel billiger. Die höhere Steuer gleicht sich oft schon nach ca. 10000km im Jahr aus.

Allerdings zahlt es sich nicht aus wenn man nur Kurzstrecken fährt oder einen Kleinwagen fährt.

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@albatroz1102

Das gilt aber eigentlich nur für Modelle mit Dieselpartikelfilter . Unser Diesel z.b. hat keinen, und wenn man immer mal wieder eine Langstrecke fährt passt das auch mit dem Partikelfilter. Dann ist das nur so schädlich wie bei einem Benziner. Bzw bei jedem anderen Auto, natürlich von Elektroautos abgesehen.

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Es kann sich lohnen einen Diesel zu fahren. Kommt eben darauf an, wieviel Kilometer man im Jahr fährt. Die Dieselpreise sind niedriger als die Benzinpreise. Bei vielen Kilometern ist das eine spürbare Ersparnis wenn man einen Diesel fährt.

Ich fahre schon seit vielen Jahren Dieselfahrzeuge und bin damit sehr zufrieden.

Man zahlt zwar etwas mehr an KFZ Steuer, aber dieser Mehrbetrag fällt nicht ins Gewicht, wenn man viel fährt, weil der günstigere Kraftstoffpreis das mehr als ausgleicht.

Da der Diesel leider verteufelt wird, könnte es sein, dass der Wertverlust größer ist, als bei einem Benziner wenn du das Auto verkaufen willst.

Dieselfahrzeuge werden nach wie vor zu tausenden produziert. Der Diesel ist noch lange nicht tot.

Das E-Auto ist nur eine Zwischenlösung. Die Zukunft ist Wasserstoffantrieb, denn der ist klimaneutral.

E-Autos sind noch viel zu teuer und die Reichweiten nicht zufriedenstellend.Es werden zwar Reichweiten angegeben, aber dabei verschwiegen, so man Geräte im Auto einschaltet die Strom verbrauchen, dass sich da die Reichweiten erheblich verringern. Da werden schnell aus 400 Kilmer Reichweitenangaben nur noch 280 oder 320 Kilometer.

Batterien für E-Autos sind sündhaft teuer. Da ist man je nach Fahrzeugtyp schnell mal mit 4000.--€ dabei. Dafür bekomme ich für manche kraftstoffbetriebene einen neuen Motor.

Wenn du es unterstützel willst solche Drecksschleudern zu fahren, die auch noch Betrugssoftware brauchten...

Außerdem tuckern die wie ein Traktor.

Besser Du kaufst was moderneres. E, oder Wasserstoff sobald verfügbar.

Wenn du es unterstützel willst solche Drecksschleudern zu fahren
Besser Du kaufst was moderneres. E, oder Wasserstoff

Finde den Widerspruch, ein aktueller Diesel verursacht in Deutschland effektive deiutlich weniger Emissionen als deine "modernen" Konzepte....

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Nicht wirklich. Schau mal, was ein Diesel nach modernsten Abgasnormen, die nun dann gelten, noch ausstoßen dürfen. Im Prinzip ist die Luft sauberer, als Sie angesaugt wurde. Da hat dein E-Auto mit dem Energiemix schlechtere "Karten". Nur weil kein Auspuff da ist, heißt noch lange keine Schadstoffe. Erst recht bei Herstellung und am Ende des Akkulebens. Schon neutral bleiben - bei aller Begeisterung...!

Und was die "Betrugssoftware" an geht. Die gesteigerten Preise waren nicht ohne weiteres an Endkunden weiter zu geben. Entsprechend wurde man "kreativ" was die rechtliche Zulassung von Eingriffen zum Motorschutz angeht. War damals erheblich günstiger (im Nachhinein eher weniger, aber anderes Thema) als die Monströse Abgasreinigung mit den damals gegebenen technischen Möglichkeiten. Und ein Traktor hat dann doch eine deutlich andere Kulisse, also auf dem Niveau kannst ja gleich den 16 T LKW als PKW-State of the Art heran ziehen... Die Wahrheit liegt bei E-Autos, genauso wie bei Diesel oder Benzinern irgendwo dazwischen. Ich wollte z.b. nicht mit einem E-Auto meinen Anhänger ziehen wollen. Schon gar nicht im Urlaub. Alle 100 Km eine Ladesäule im 20 Km Umkreis zu suchen ist nicht wirklich Prickelnd. Wobei noch nicht mal alle E-Autos frei gegeben sind für den Anhängebetrieb...! Im 50 Km Radius wollte ich aber auch nicht unbedingt mit ´nem Diesel täglich rumgeigen - da wird der Motor mit hängen und würgen, zumindest im Herbst/Winter, gerade mal Warm... Immer schön sachlich bleiben. Es gibt keine Ultimative Lösung für alles und jeden. Und das E-Auto hat unbestritten Vorteile (auch aufgrund der Politischen Ausrichtung aktuell), aber eben auch massive Nachteile. Das zu verschweigen ist Unseriös und bei neutraler Betrachtung/Beratung mehr als unangebracht...

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