Lohnt es sich die Betriebliche Altersvorsorge bereits in der Ausbildung abzuschließen?

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9 Antworten

Im Prinzip kannst du damit nicht früh genug anfangen. Gesetzlich ist der Betrieb verpflichtet, dir die Police einer Direktversicherung beim Ausscheiden mitzugeben. Dann kannst du den vertrag problemlos bei einem anderen Unternehmen weiter führen.

Es lohnt sich prinzipiell so früh wie möglich mit der Altersvorsorge zu beginnen allerdings hätte ich zwei Fragen.

  1. Hast du das Risiko der Berufsunfähigkeit abgesichert, sonst nützt die Altersvorsorge nichts.
  2. Hat eine Bedarfsanaylse und ein Schichtenvergleich ergeben, dass eine bAV für dich die sinnvollste Form der Altersvorsorge wäre? Evtl. wäre ein Riestervertrag für dich sinnvoller.

Ist definitiv eine Sache, die man sich überlegen sollte. Wenn du noch zu Hause wohnst und keine großen Ausgaben hast, würde ich das definitiv empfehlen. Wenn du aber noch große andere laufende Kosten (wie Autoversicherung, Spritkosten etc.) am Hals hast, würde ich vielleicht bis nach der Ausbildung warten, wenn ein höheres Gehalt bekommst. Kommt halt darauf an, wie viel Geld du pro Monat noch übrig hast.

Danke für deinen Rat.

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Hallo, wenn dein Arbeitgeber ein Großteil des Beitrages mitträgt - JA!, Sonst mache deine Ausbildung, sicherer die BU ab( günstige Tarafe für AZUBIS gibt es) und dann gibt es noch genügend Möglichkeiten etwas für deine AV zu tun. Lass dir keine Riester aufschwatzen. Verschaffe dir in Ruhe einen Überblick! Unabhangige Berater, Versicherungsmakler sollten das sein, helfen dir dabei! Nutze ruhig mehrer Beratungen, Viel Glück. constein

Bekommst du VL Leistungen während der Ausbildung? Dann würde ich die für die Altersvorsorge nutzen. Dadurch hast du ja im Monat nicht weniger Geld.

Nach der Ausbildung kannst du dann aufstocken. Fang lieber früher an, dann wird's monatlich nicht so teuer. Bis du in Rente gehst, wird von der staatlichen Rente nicht mehr viel über sein

Ja bekomme die üblichen 13,29€ pro Monat. Mein Berater meinte man sollte dies in einen Riester-Fondsparplan einzahlen um die staatlichen Prämien zu erhalten.

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Dann nutze sie auf jeden fall für die Altersvorsorge. Ist ja geschenktes Geld. Aufstocken kannst du dann immer noch. Man kann nicht früh genug damit anfangen. Wer früh anfängt muss im Alter nicht plötzlich Riesen Summen sparen. Habe genug Kollegen, die jetzt Anfang 50 sind, und kleinere Probleme haben, das auszugleichen. Die sagen immer "Sie haben es gut, Sie haben noch genug Zeit zum sparen"

Was das ideale Model jetzt ist, kann ich dir allerdings nicht sagen ;)

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hallo,

erster satz constein, dann ja (mitnahmeeffekt), ansonsten gegenfrage kevin, und drittens nein, ohne ag-leistung macht es keinen sinn. wenn deine berufliche zukunft nach der ausbildung sicher ist, ja. ich erlebe immer wieder, bei den kindern unserer kunden solche verträge abgeschlossen werden, die dann beitragsfrei gestellt werden. oft sind bav-anbieter bei, die von der leistungsstärke keinen sinn machen, zweitens auch noch mit garantiezins, der dann gekänzelt wird, wenn der firmenwechsel stattfindet, da dann überwiegend das deckungskapital in einen neuen vertrag überführt wird, hört! ab nächstes jahr 1,25% garantiezins....

beste grüsse

dickie59

Es reicht wenn du das nach der Ausbildung machst Bis dahin kannst du dich ja schon mal schlau machen und informieren was für dich in Frage käme. Auch die anderen Versicherungen sind wichtig wie z.B. Berufsunfähigkeit

Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten: „Welche Altersvorsorge ist für mich optimal“? Die Altersvorsorge ist seit 2005 in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente). Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc. Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede Form der Altersversorgung hat unterschiedlich hohe Aufwendungen zum Ansparen einer gleichen Nettorente. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man von der ausgezahlten Rente noch Steuern und ggf. Krankenversicherung zahlen muss oder nicht.

Besonders da!

Du wirst aber keinen Hellseher finden, der Dir sagen kann, wie viel Du 2050? davon haben wirst.

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