Lohnsteurklassen und freiwillig mehr zahlen?

7 Antworten

wenn ein Ehepaar die Lohnsteuerklasse 4 nimmt - er und sie - dann machen die das auch nur, weil sie wahrscheinlich ungefähr genauso gut verdient wie er. 3 + 5 nimmt man doch nur, wenn derjenige der 5 hat, bedeutend weniger verdient als er und dementsprechend bekommt das Ehepaar für sie auch mehr zurück, weil sie bedeutend mehr abgezogen bekam. Wieso soll der AG mehr Lohnsteuer bezahlen??? Glaube mir - der zahlt monatlich - je nachdem wieviele AN er hat - genügend ans FA

Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine Familie mit Kindern Steuern nachzahlen muss. Wenn es nichts besonderes abzurechnen gibt, ist meistens eine Nachzahlung fällig. Warum das allerdings bereits im Vorfeld so angesetzt wird, kann ich dir auch nicht beantworten.

Vorrauszahlungen kannst du aber durchaus leisten. Allerdings direkt ans Finanzamt. Wenn du die Variante 4/4 nimmst und monatl. beim Finanzamt 40 € bezahlst, trifft dich die Nachzahlung nicht mehr so hart. Ruf beim Finanzamz an und besprech das mit denen. Die sagen dir auf welches Konto und mit welchem Verwendungszweck du die Einzahlungen leisten kannst.

Das Problem bei soclhen Programmen ist, das sie nie 100% korrekt arbeiten, letzendlich muss man also eine Steuererklärung machen um zu sehen was wirklich raus kommt. Auch ist es ganz einfach nicht nach zahlen zu müssen, in dem einfach beide Lohnsteuerklasse 4 nehmen. Wenn man das Ehegattensplitting macht, sollte man halt vorher durchrechnen ob es überhaupt Sinn macht.

Hast du auch die echten Lohnsteuerdaten eingegben, den nur dann kann so ein Programm eingermaßen verlässliche Daten rausgeben. Nicht den Fehler machen das Bruttogehalt einfach zu nehme und damit das programm Fütter, wichtig ist das zu versteuernde Bruttoeinkommen, das etwas anderse ist als das reine Bruttoeinkommen.

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Ja danke, das Programm habe ich jetzt in 4 Fallbeispielen angewendet und es kommt eigentlich immer ganau hin, deswegen war ich so erschrocken das bei 3 / 5 und 4 / 4 immer eine deutliche Nachzahlung erscheint. Wenn es wirklich möglich ist unter einem Verwendungszecks ans Finanzamt Vorkasse zu leisten wäre das das beste. Wenn man dann zuviel Vorkasse zahlt kriegt man wenigstens was wieder.

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@hamann75

Dann würde ich die von obiwana beschriebene Vorgehensweise empfehlen oder das Geld für die Nachforderung beim nächsten mal einplanen, das wäre dann mehr das was Teleminchen vorschlägt.

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