Lohnsteuerjahresausgleich - Nachzahlung?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Begründung für eine Rückzahlung ist ja auch völlig falsch.

Warum sollten falsche Steuern einbehalten werden ?

Es sollen monatlich richtige Steuern einbehalten werden. Genau das ist ja bei Deiner Freundin geschehen.

Das 0,- Ergebnis ist doch TOP und bestätigt das.

Nur, wenn man höhere Kosten hat, als schon in Form von Pauschalen bei der monatlichen Abrechnung berücksichtigt worden sind, kann sich eine Erstattung ergeben.

Bei den Weihnachtsgeldern wird meist über den Jahresverdienst gerechnet.

Im Dezember verprobt der Arbeitgeber dann die Jahressteuer nochmals und die sich ergebenden, geringen Differenzen werden bereits ausgeglichen.

Nur bei größeren Entfernungen oder höheren sonstigen Kosten ergeben sich Erstattungen.

Die Nachzahlung ist ein Zufallsergebnis, (Lohnerhöhung/Weihnachts/Urlaubsgeld).

Die 6.42 Euro sind ja keine Summe, über die man eigentlich reden muß.

Jedoch durfte der Arbeitgeber diese Summe NICHT bereits im Dezember verrechnen, das darf er nur bei Erstattungen.

Du bestätigst aber mit Deiner Vorgehensweise, dass die meisten Anwender dieser Steuerprogramme die Daten einfach ...blind... eingeben und sich vom Ergebnis überraschen lassen.

Wenn man die Hintergründe nicht kennt, weiß man nicht, was eine Steuerfachmann gemacht hätte.

Es gibt viele Fußangeln in den Programmen und vo allem im Steuerrecht.

Wenigstens mal alle paar Jarhe zum Steuerberater, das gibt Sicherheit !

 

 

 

 

 

 

Sehr richtig!!!!!! ich für meinen Teil würde den Lohnsteuerhilfeverein vorziehen ist billiger.

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@mausespitz

Tja, nur beim Hilfeverein hast Du eine Jahresmitgliegschaft, welche es im Zweifel zu kündigen gilt, was schom mal vergessen werden kann.
Geht auch nur, wenn kein Gewerb hinzukommt, oder ähnliches.

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Bei den Weihnachtsgeldern wird meist über den Jahresverdienst gerechnet.

Im Dezember verprobt der Arbeitgeber dann die Jahressteuer nochmals und die sich ergebenden, geringen Differenzen werden bereits ausgeglichen.

Ist das tatsächlich so? Das ist mir neu. Aber das erklärt natürlich tatsächlich exakt das Ergebnis. Danke...

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@XtraDry

Das nennt sich ...interner Lohnsteuerjahresausgleich

Wird aber nicht durchgeführt bei... Steuerklassenwechsel, Teilbeschäftigung (also nicht ganzjährig) und unter diversen anderen Voraussetzungen.

 

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So eine Frage würde ich bei www.wer-weiss-was.de im Forum Steuern stellen.

Hatte sie vielleicht etwas mehr an Freibeträgen in der Lohnsteuerkarte eingetragen, als dann in der Realität durch Ausgaben abgedeckt wurden?

 

....

Ansonsten:

Ausgaben für Handwerker und haushaltsnahe Dienstleistungen nicht vergessen,

und schauen, ob von Zinsen Steuern abgezogen wurden.

Erst wenn die "Werbekostenpauschale" überschritten würde, gäbe es eine Nachzahlung - und zwar eine Steuerrückerstattung für den die Werbekostenpauschale überschreitenden Betrag

Ok, soweit so klar, die Pauschale ist also im monatlichen Lohnsteuerabzug quasi schon eingerechnet, nur ein über die Pauschale hinaus gehender Werbungskostenbetrag würde zu einer Erstattung führen...

Aber wie ist denn das mit der überhöhten Steuer in dem Monat mit Weihnachtsgeld? Nach meiner Kenntnis müsste dies im Zuge der jährlichen Steuerabrechnung doch zu einer Rückerstattung führen. Und wie ist das mit den Sonderausgaben bzw. außergewöhnlichen Belastungen?

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