Lohnsteuererklärung bei ausländischen Studenten?

2 Antworten

Bist du sicher, dass es als Minijob gemeldet war und nicht als sozialversicherungspflichtiger Job? War brutto gleich netto?

Wie sie auf die 10 000 kommen, ist einfach, sie haben sie zur Abgabe aufgefordert, aber sie hat sich nie mit dem Finanzamt in Verbindung gesetzt, nach dem Motto, wenn ich nichts mache, vergessen die es. Das funktioniert in Deutschland nicht, schon gar nicht beim Finanzamt. Nachdem nichts kam, wurden ihre Einnahmen halt einfach geschätzt auf 10 000. So ist das halt, wenn man sich tot stellt. Sie hat die geforderten Angaben verweigert, dann muss halt geschätzt werden. 

Damals hätte es ggf. sogar genügt, dort anzurufen und anzugeben, dass man nur einen Minijob macht. Ist man wirklich nicht verpflichtet, dann können die das ggf. eintragen oder sie sagen eben, was zu tun ist. 

Kann es sein, dass sie in dem Jahr irgendwelche Leistungen vom Staat erhalten hat? Zuschüsse, Krankengeld, Arbeitslosengeld oder sonstiges? Von irgendwas muss sie ja auch leben. Das würde zur Abgabe verpflichten. 

Jetzt könnt ihr nur noch versuchen, die Erklärung nachzureichen, wenn es nicht schon zu spät ist durch die Schätzung. Man kann 1 Monat lang Widerspruch gegen den Bescheid einlegen, das sollte man unbedingt tun. 

In diesem Steuerbescheid wurde die Pauschale von 10.000 Euro berechnet für das gesamte Jahr

Anscheinend hat deine Freundin doch noch gar keine Steuererklärung abgegeben, also kann sie auch noch keinen Steuerbescheid haben.

Welche Pauschale meinst du eigentlich?

Uns stellt jetzt halt die Frage, ob man nun wirklich eine
Steuererklärung machen muss, oder die unterlagen auch so mit einem
Schriftstück einreichen kann

Steuererklärungen sind auf amtlich vorgeschriebenen Vordrucken oder online über 'elster' abzugeben.

Weil solange die Freundin nur auf 450,- Basis arbeitet möchte sie keine Lohnsteuerklärungen machen. 

Bei einem Minijob, bei dem der Arbeitgeber die Abgaben pauschal übernimmt, muss sie auch keine Einkommensteuererklärung abgeben. War es denn überhaupt ein Minijob?

Pauschale: Das Finanzamt hat die Besteuerungsgrundlagen geschätzt nach §162 AO, weil die Freundin nach Anforderung keine Steuererklärung abgegeben hat. 

(Die Schätzung lag halt bei 10.000)

Das war ein minijob bis max. 10std die Woche. In den drei Monaten hat sie erhalten 280, 520, 440 EUR.

Genau mit Elster sind wir anvertraut. 

Das ist ja auch das was ich nicht verstehe. Sie hat nie eine Steuerklärung abgegeben und wieso dann der Bescheid....? 

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@Zaraki777

Die Antwort hast du doch schon selbst gegeben: Das Finanzamt hat geschätzt, weil deine Freundin trotz Aufforderung keine Einkommensteuererklärung abgegeben hat.

Sie sollte also sofort Einspruch gegen den Schätzungsbescheid einlegen. Wenn sie tatsächlich nur einen pauschal besteuerten Minijob und sonst keine weiteren steuerpflichtigen Einnahmen hatte, dann sollte sie das im Einspruch angeben, und dann ist auch die Abgabe einer Erklärung überflüssig.

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