Lohnpfändung 50%?

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3 Antworten

Bei 1.600 € netto sind bei einem Alleinstehenden ohne Kinder 368,28 € pfändbar - 700 € kann nicht sein...

Es kann aber sein, daß hier für 2 Monate der Pfändungsbetrag abgezogen wurde - das wäre aber rechtswidrig, da Pfändungen nur für zukünftige Lohnzahlungen durchgeführt werden dürfen...

Der entscheidende Zeitpunkt ist die Vorlage des Pfändungsbeschlusses - sollte zum Zeitpunkt der Vorlage das Gehalt des laufenden Monats bereits angewiesen sein, darf die Pfändung nicht im Folgemonat nachgeholt werden.

Du solltest mit der Firma Rücksprache halten und die Auszahlung des zu unrecht abgezogenen Betrages schriftlich einfordern.

Ggf. ist ein Rechtsanwalt hinzuzuziehen.


Bei einer Pfändung wegen Unterhaltsansprüchen ist die Lohnpfändungstabelle nicht anwendbar.

Der pfandfrei bleibende Betrag wird vielmehr vom Vollstreckungsgericht im Pfändungsbeschluss festgelegt. Das für die Pfändung verfügbare Nettoarbeitseinkommen hat der Arbeitgeber wie bei anderen Pfändungen selbst zu berechnen.



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Das Existenzminimum ist unpfändbar...Singles ca. 900€ Paare ca. 1200€ - genaue Grenzen findest im Netz...

Rest ist pfändbar

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Kommentar von Thunder034
26.04.2016, 01:14

Ich hatte aber auf mein lohnt zettel 1600 netto etwa und mir wurden über 700 gepfändet 😐 also blieben mir nur noch 800 ca für miete Strom und Unterhalt was nicht zahlbar ist. Konnte Miete deswegen net zahlen und steh jetzt deswegen kurz davor auf strasse zu sitzen

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Nein 50 % vom Lohn weg ,das geht ja gar nicht.

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