Lohnkürzung als Strafe für Krankheit

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Jetzt zur Abwechslung mal eine richtige Antwort:

Vom Bundesurlaubs- und Entgeltfortzahlungsgesetz darf auch ein Tarifvertrag nicht zu Lasten des ArbN abweichen, erst recht kein Einzelarbeitsvertrag.

Beide Gesetze regeln klar, dass das Entgelt auf Basis des Durchschnitts der vorhergehenden 13 Wochen zu zahlen ist. Davon dürfen freiwillige Zulagen keineswegs ausgenommen werden. Ansonsten könnte mit freiwilligen Zulagen die gesetzliche Vorschrift über Urlaubsentgelt und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ja super unterlaufen werden.

http://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__11.html

Eine Kürzung als Sanktion ist schon im Bereich der Nötigung. Das würde ich an deiner Stelle mal einem Anwalt vorlegen.

Nun die Sache mit diesen Zeitarbeitsfirmen... Zunächst ist wichtig, was in deinem Arbeitsvertrag steht. Denn steht dort drinnen, dass die freiwillige Zulage bei Urlaub oder Krankheit entfällt, ist das moralisch zwar fraglich, aber durchaus nicht unrecht. Das Wort freiwillig sagt ja auch immerhin einiges. Sofern das im Vertrag geregelt ist, bedarf es auch keinerlei schriftlicher information darüber. und ich glaube die jungs gehen soweit in die minusstunden, bis sie dir das in rechnung stellen, solltest du mal wirklich lange nicht vermittelt, oder krank sein. In meinem Demovertrag stand dieses auch so drin, ich lehnte die stelle dann auch deswegen ab.

Kurz lies im vertrag nach, dort sollte sich deine frage dann klären. falls nicht solltest du einen Anwalt um Rat fragen, oder dich bei der Gewerkschaft erkundigen

Denn steht dort drinnen, dass die freiwillige Zulage bei Urlaub oder Krankheit entfällt, ist das moralisch zwar fraglich, aber durchaus nicht unrecht

Doch, das wäre unrecht.

0

Ich nehme mal an die freiwillige Zulage ist sowas wie eine Art Provision, dann steht sie dir tatsächlich nur zu, wenn du gearbeitet hast. Solange der Grundlohn gezahlt wird, kannst du auch nichts dagegen machen.

Die Antwort ist allerdings schon hart an der Grenze zur Rechtswidirgkeit. Kein Arbeitnehmer darf durch Lohnkürzung für eine Krankheit gerügt werden. Nach sechs Wochen übernehmen auch die Krankenkassen das Zahlen des Lohnes. Allerdings nur, wenn du in Folge von ein und der selben Krankheit sechs Wochen zu Hause bleiben musst.

Aber wie gesagt eigentlich ist geht es nach rechten Dingen zu.

Ich nehme mal an die freiwillige Zulage ist sowas wie eine Art Provision, dann steht sie dir tatsächlich nur zu, wenn du gearbeitet hast. Solange der Grundlohn gezahlt wird, kannst du auch nichts dagegen machen. 

Falsch.

0

freiwillige zulage wird nur gezahlt wenn du wirklich arbeitest das ist richtig,ABER die begründung als strafe wegen krankheit ist rechtswidrig und sollte angezeigt werden.geh zum anwalt für arbeitsrecht.

freiwillige zulage wird nur gezahlt wenn du wirklich arbeitest das ist richtig

Falsch.

0

Was möchtest Du wissen?