Lohnfrage bei Angestellte in Putzfirma für Privathaushalte.

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3 Antworten

Da bekomme ich regelmäßig einen Wutanfall: Sind sogenannte "geringfügig Beschäftigte" ("Minijobber" bis 450,-€/Monat gem. § 8 Abs.1 Nr.1 SGB IV) etwa Menschen zweiter Kategorie und leisten minderwertigere Arbeit?

Gleiche Arbeit, gleicher Lohn!!!

Es ändert sich bei dir ja nur der Umfang deiner Teilzeitbeschäftigung, womit dein Lohn dann eben wieder vollumfänglich sozialversicherungs- und steuerpflichtig wird.

Wenn du fürs Putzen allerdings künftig 12,-€/Std. erhältst, wie NSanio empfiehlt, nimm es ganz schnell an, sage (leise und nur für dich) "danke" und rede nicht weiter darüber. Allein, ich glaube nicht, das dein AG das bezahlen wird ...

Also wenn Du über eine Putzfirma angestellt bist, wirst Du nicht mehr als 8,50 Euro die Stunde bekommen. Würdest Du so privat in einem Haushalt gehen, zahlen die auch schon mal 10,- Euro die Stunde.  Reinigungskräfte verdienen leider meistens nicht viel, obwohl es oft Knochenarbeit ist und teilweise auch eklige Arbeit. Ich spreche aus Erfahrung. In der heutigen Gesellschaft ist eine Reinigungskraft nichts wert und außerdem auch noch dumm. Viele können nicht verstehen, das oft Mütter den Beruf als Reinigungskraft ausüben um erstens etwas dabei zu verdienen oder zweitens in ihrem erlernten Beruf wegen der Kids keine Anstellung finden. 

12,00€ wären schon realistisch!

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