Lohnfortzahlung nach 6 Wochen Krankheit 400 Euro Job?

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5 Antworten

Für eine längere,gleichartige Krankheit bekommt Sie anstelle LFZ Krankengeld von der Krankenkasse.Für eine andere Krankheit,oder einen Ausfall wegen eines Unfalles,etc.muß der Arbeitgeber wiederum sechs Wochen den Lohn weiterzahlen.Es kommt also immer darauf an,um welche Art von Krankheit es sich handelt.Beste Grüße

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Kommentar von Benthejerro
25.11.2016, 10:12

Beantwortet auch nicht meine Frage. Es ist ein 400 Euro Job , also kein Anspruch auf KG.

Ich wollte wissen ob sie nach der Maximalzeit der Lohnfortzahlung und 2 Tagen Arbeit , wieder 6 Wochen Anspruch auf Lohnfortzahlung hat.

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Kommentar von Familiengerd
25.11.2016, 13:49

Für eine längere,gleichartige Krankheit bekommt Sie anstelle LFZ Krankengeld von der Krankenkasse.

Das ist hier falsch, da es sich wohl um eine sozialversicherungsfreie Beschäftigung wie ein Minijob handelt.

In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Krankengeld durch die Krankenkasse!

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ja...aber auch nach 6 Wochen gibt es Geld, nicht vomArbeitgeber dann zahlt Krankenkasse.

Dh sie macht sich beimAG sehr unbeliebt wenn sie nach 6Wochen wiederkommt und sich 3 Tage später feststellt es geht doch nicht..denn dann darf der AG nochmal 6 Wochen zahlen

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Kommentar von Benthejerro
25.11.2016, 10:14

Es ist ein 400 Euro Job.

Ich frage mich ob es wirklich rechtlich so ist , dass sie nach dem Ablauf der Lohnfortzahlung und dann wieder 2 Tagen Arbeit , wieder 6 Wochen Lohnfortzahlung bekommt.

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Kommentar von Familiengerd
25.11.2016, 14:12

@ MKausK:

dann zahlt Krankenkasse

Das ist hier falsch!

Es handelt sich um einen sozialversicherungsfreien Job/Minijob, bei dem kein Anspruch auf Krankengeld nach dem Ende der Lohnfortzahlung besteht.

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Wenn die Freundin erneut krank wird, kommt es darauf an, ob es sich um dieselbe Krankheit oder um eine neue Krankheit handelt. Bei einer anderen Krankheit, wenn diese nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Vorerkrankung steht, setzt die Entgeltfortzahlung des AG wieder ein.

Wenn ein AN nach einer Krankheit sechs Monate nicht mehr wegen derselben Krankheit arbeitsunfähig war, bekommt er wieder sechs Wochen Entgeltfortzahlung vom AG.

Geregelt ist das im § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz.

So wie Du schreibst, ist die Krankheit Deiner Freundin noch nicht ausgeheilt und sie würde wegen derselben Beschwerden arbeitsunfähig geschrieben. Sollte sie daher noch keine sechs Monate wieder arbeiten, gibt es leider nichts, da ja die Krankenkasse beim Minijob nicht bezahlt.

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Würde sie bei erneuter Krankmeldung wieder bis zu 6 Wochen Lohnfortzahlung bekommen?

In diesem Fall: Nein!

Wenn Deine Freundin bereits eine Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber für die Dauer von 6 Wochen erhalten hat und jetzt wieder aus der gleichen Ursache erkrankt oder die erneute Erkrankung in einem Zusammenhang mit der vorherigen Erkrankung steht, dann beginnt kein neuer 6-Wochen-Zeitraum der Lohnfortzahlung.

Ein neuer 6-Wochen-Zeitraum der Lohnfortzahlung entsteht bei gleicher Erkrankung dann, wenn seit dem Ende der ersten Erkrankung mindestens 6 Monate oder seit dem Beginn der ersten  Erkrankung mindestens 12 Monate vergangen sind.

Geregelt ist das im Entgeltfortzahlungsgesetz EntgFG § 3 "Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall" Abs. 1.

Da Deine Freundin - wie schon selbst richtig festgestellt hast - nach 6-wöchiger Lohnfortzahlung keinen Anspruch auf Krankengeld durch die Krankenkasse hat, verfügt sie in dieser Zeit dann also über kein Einkommen.

Das gilt übrigens auch dann, wenn eine neue, völlig andere Erkrankung während der ersten Erkrankung oder in unmittelbarem (!) Anschluss daran eintreten würde: es bliebe dann bei längstens 6 Wochen Lohnfortzahlung, weil dann beide Erkrankungen als zusammenhängender Erkrankungszeitraum und damit wie eine Erkrankung betrachtet werden.

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Kleiner Ausschnitt

Kannst es aber am besten nochmal selbst nachlesen :)

http://www.arbeitsratgeber.com/entgeltfortzahlung/

Die Dauer für den Bezug beträgt maximal 6 Wochen mit 100 % des Arbeitsentgelts.
Die Arbeitsunfähigkeit muss unverschuldet sein, d.h. in Fällen von
Trunkenheit, pflichtwidrigem Verhalten, tätlicher Auseinandersetzung,
Verletzung von Unfallverhütungsvorschriften und Missachtung ärztlicher
Anordnungen wird kein Entgelt gezahlt.


Nach den 6 Wochen bzw. 42 Tagen mit Zahlung des vollen Einkommens durch den Arbeitgeber, zahlt die gesetzliche Krankenversicherung Krankengeld in Höhe von 70 % über einen Zeitraum von maximal 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren wegen derselben Krankheit. Danach erfolgen Rentenzahlungen bzw. – sofern vorhanden – Zahlungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung. Während der Zeit der Arbeitsunfähigkeit sind von den Leistungen Beiträge zur Sozialversicherung zu entrichten.


Ich hoffe ich konnte helfen.

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Kommentar von Benthejerro
25.11.2016, 10:10

Das beantwortet leider nicht meine Frage. Da es ein 400 Euro Job ist , bekommt sie auch kein Krankengeld.

Ich möchte ja wissen ob sie dann wenn sie 2 Tage gearbeitet hat , wieder 6 Wochen Anspruch auf Lohnfortzahlung hat.

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