Lohnfortzahlung bei Geringfügiger Beschäftigung?

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2 Antworten

Bei Erkrankung gilt das Lohn- oder Entgeltausfallprinzip: Du hast also dasjenige an Entgelt zu erhalten, was Du auch ohne Erkrankung erhalten hättest!

Wenn Du für die Zeit der Erkrankung bereits in Dienstpläne eingetragen warst, dann bist Du auch entsprechend dieser Einteilungen zu bezahlen (das gilt auch für eventuelle Zulagen usw.).

Ansonsten erhältst Du für die Zeit der Erkrankung dasjenige, was Du im Durchschnitt der vergangenen 13 Wochen/3 Monate verdient hast; dabei werden aber keine Überstunden berücksichtigt, die Du in dieser vergangenen Zeit geleistet haben solltest - es sei denn, diese Überstunden sind dauerhaft/regelmäßig angefallen.

Grundlage dafür ist das Entgeltfortzahlungsgesetz EntgFG § 4 "Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts" insbesondere Abs. 1 und 1 (a).

Du findest das Gesetz auf der Seite "Gesetze im Internet" des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Wenn der fragliche Feiertag während Deiner Krankenzeit auf einen Tag gefallen ist, an dem Du ohne die Erkrankung hättest arbeiten müssen, dann ist er selbstverständlich auch so zu bezahlen, als hättest Du tatsächliche gearbeitet!

Hier ist Anspruchsgrundlage EntgFG § 2 "Entgeltzahlung an Feiertagen".

Du findest das Gesetz auf der Seite "Gesetze im Internet" des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz:  http://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/index.html#BJNR106500994BJNE000404308

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Unter Paragraph 4 findest du die Antwort:

http://www.gesetze-im-internet.de/entgfg/BJNR106500994.html

Falls du noch eine Frage haben solltest, kann ich dir gerne weiterhelfen.

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Kommentar von shanthidd
10.11.2015, 21:15

Vielen Dank für deine Antwort und den entsprechenden Link. Es ist etwas schwer verständlich aber ich verstehe es so, das er die Woche Die ich arbeitsunfähig war, vollständig mit meiner vereinbarten Wochenarbeitszeit von 26 Std honorieren muss zusätzlich die von mir bereits geleisteten 38 Std?

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