Lohnersatzleistung durch das AA bei Firmenaufgabe?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Bei der Arbeitsagentur könnte er aktuell höchstens einen Antrag auf ALG I stellen, wenn er in den letzten 24 Monaten insgesamt mindestens 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen wäre. ( incl. der letzten 3 Monate ohne Lohn ).  Den Antrag auf Insolvenz hätte der Arbeitgeber stellen müssen. Dann gäbe es auch Insolvenzgeld. Sonst aber nicht.

Sollte allerdings auch kein Anspruch auf ALG I bestehen, bzw. wegen der benannten Problematik mit der Insolvenzeröffnung alktuell keine Entscheidung bzgl. des ALG I - Antrages möglich sein, so gäbe es noch die Möglichkeit auf einen Antrag auf ( überbrückendes ) ALG II als "Vorschussleistung" / grundlegend. Dieser Antrag wäre beim "Jobcenter " zu stellen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meinst du Konkursausfallgeld oder Arbeitslosengeld 1? So was muß man zeitnach beantragen weil es i.d.R. nicht rückwirkend gezahlt wird. Wahrscheinlich wird dein Sohn, wie die anderen Gläubiger auch, leer ausgehen wenn keine Masse (Geld) vorhanden ist. Die Steuerzahler kommen nur bei ganz großen Betrieben für deren Schulden auf. Zum Beispiel bei Banken. Die Sozialversicherungsbeiträge wurden gezahlt?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Parhalia
11.01.2016, 12:59

Gibt es KAuG überhaupt noch ? Denn m.W. heisst das mittlerweile "Insolvenzgeld".

Aber auch beim KAuG musste der AG ja auch erst einmal einen Konkursantrag stellen.

0

Was möchtest Du wissen?