Lohnerhöhung im Betrieb gilt nicht für Auszubildene

8 Antworten

Dein Ausbildungsgehalt wird doch gestaffelt, Du bekommst doch im zweiten bzw. im dritten Ausbildungsjahr eine Erhöhung. Da hast Du doch Deine Lohnerhöhung.Das andere zählt nicht für Dich.

Du bekommst keinen Lohn, sondern eine Ausbildungsvergütung. Außerdem bist du nicht unbefristet angestellt, sondern dein Vertrag endet mit Bestehen der Ausbildung.

Allerdings halte ich rechtlich diese Formulierung für sehr bedenklich. Sie benachteiligt nicht nur Azubis, sondern eben alle, die einen befristeten Arbeitsvertrag haben und verstößt gegen das Gleichheitsgebot Ein Arbeitsrichter würde so eine Klausel kippen und ein Erhöhung für alle durchsetzen - nur wo kein Kläger, da auch kein Richter.

Klingt für mich auch nicht so, als ob du eine Lohnerhöhung bekommst. Aber vielleicht hast du ja die Chance auf einen Bonus. Nachfragen kostet nichts, ggf. schließt du dich mit anderen Azubis zusammen und ihr hakt gemeinsam nach.

Lohnerhöhung als einziger nicht bekommen?

Unser Chef hat im Betrieb öffentlich ausgehangen dass alle Gehälter in Anlehnung an die IG Metall Lohnerhöhung im April um 2% steigen. Heute teilte er mir mit dass er mir keine bezahlt da ich seiner Meinung nach im Jahr 2016 zuviel Krankheitstage hatte und ich mir somit keine verdient habe. Hinzu kommt noch dass bei uns für jeden Krankheitstag im Jahr 1 % vom Weihnachtsgeld abgezogen wird. Ich hab aufgrund dessen im Dezember 2016 für meine 20 kranktage bereits 20% weniger Geld bekommen und jetzt wird mir zusätzlich die lohnerhöhung gestrichen. Ist sowas rechtens ?

Nochmal zur Info. 

Wir sind nicht in der IG Metall und die lohnerhöhung lehnt sich nur am die Tarifverhandlungen an. Ich Weiss nicht ob dass jetzt der ausschlaggebende Punkt ist

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Wir haben zum 01.01 2017 eine Tarifliche Erhöhung bekommen , doch leider ist sie bis heute noch nicht bei uns angekommen. Kann die Zahlung verweigert werden und was könnten wir machen ?

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Anstellungsvertrag befristet/unbefristet - Eintritt in das Rentenalter

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befristeter Vertrag

Sofern dieser Vertrag nicht auf Grund der vereinbarten Befristung ausläuft, gekündigt oder im beiderseitigen EInverständnis gelöst wird, endet das Anstellungsverhältnis, ohne dass es einer Kündigung bedarf, mit Ablauf des Monats, in dem Frau XX Rente wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit oder wegen vorgezogenen Altersruhegeldes erhält, spätestens jeodch mit Ablauf des Monats, in dem Frau XX die für sie in Zukunft jeweils maßgebliche Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung erreicht.

unbefristeter Vertrag

Das Anstellungsverhältnis endet automatisch spätestens am Ende des Monats, in dem Frau XX das gesetzliche Rentenalter für eine abschlagfreie Rente wegen Alters erreicht hat, ohne dass es einer Kündigung bedarf, Das gleiche gilt bei Gewährung einer unbefristeten Rente wegen Berufs- oder Erwerbsufähigkeit.

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Jobwechsel. von einem unbefristeten in ein befristetes Arbeitsverhältnis?

Hallo, ich möchte mein jetziges Arbeitsverhältnis kündigen das ist unbefristet ich hätte sofort anschließend ein befristeten Arbeitsvertrag von einem Jahr. Warum ich wechseln wolle liegt daran das der Betrieb mein Lehrbetrieb war und nach der Lehre blieb ich bis zur Bundeswehr dort und es war eine tolle Zeit. Mein Ziel ist es das ich in einem Jahr unbefristet weiter arbeiten darf... Aber was ist wenn der dann ausläuft verbrummt mir das A-Amt eine Sperre?

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Darf der Arbeitgeber meinen unbefristeten Arbeitsvertrag ohne Angabe von Gründen kündigen?

Hallo! :)

Ich habe eine Frage zu folgender Situation:

Seit Juli 2016 habe ich eine neue Festanstellung. Der Vertrag lief von Juli 2016 bis Juli 2017. Seit etwa eineinhalb Monaten arbeite ich also, ohne einen neuen Vertrag vorgelegt bekommen zu haben. Vor ca. einer Woche bat ich ihn per E-Mail um eine Lohnerhöhung. Mein Arbeitgeber kam ein paar Tage später auf mich zu und fuhr mich an, wie ich mir denn erlauben könne, nach mehr Lohn zu fragen, ich hätte den Beruf ja schließlich nicht gelernt. Jedoch hatte er mir in diesem Jahr immer wieder Andeutungen gemacht, wenn ich weiterhin so fleißig und zuverlässig wäre, würde er mir dies irgendwann mit einer Lohnerhöhung vergüten. Kurz gesagt; er hat mich verarscht und für mich in der Zeit so gut wie nichts gezahlt, da er noch eine saftige Förderung vom Arbeitsamt bekam und mich knapp über dem Mindestlohn beschäftigte. Nachdem er mich dermaßen angegangen war, beschloss ich, das Arbeitsverhältnis zu beenden und den Arbeitsvertrag zu kündigen. Allerdings hatte ich ja bis dato keinen Vertrag vorgelegt bekommen, also rief ich beim Arbeitsgericht an, wie es sich rechtlich in so einer Situation verhalte. Mir wurde gesagt, da ich ohne Vertrag weiter beschäftigt worden bin, ist mein im Juli 2017 ausgelaufener Vertrag stillschweigend zu einem unbefristeten geworden. Jetzt gehe ich davon aus, dass meinem Arbeitgeber diese Tatsache entgangen ist, denn wieder einige Tage später, am 15.09.2017 bekam ich per Einschreiben meine Kündigung "fristgerecht zum 15.10.2017", also in 4 Wochen, ohne Angabe von Gründen.

Da mein Vertrag durch nicht Vorlegen eines neuen Vertrages zu einem unbefristeten wurde, ist diese Kündigung doch eigentlich nichtig, denn ein unbefristetes Arbeitsverhältnis kann durch den Arbeitgeber doch nur

  • in beidseitigem Einvernehmen
  • bei ausreichender Begründung (die nicht vorliegt und auch nicht vorgelegt werden kann)
  • durch Zahlung einer Abfindung (pro Jahr der Beschäftigung 1 Monatsgehalt)

beendet werden, oder? So habe ich es zumindest gelesen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte, da ich nicht genau weiß, wie ich hier vorgehen muss. Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich geschrieben.

Liebe Grüße

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