Lohnen sich unangenehme Diskussionen mit alten Leuten?

...komplette Frage anzeigen

25 Antworten

Diese hat sich über die Jahre ihres Lebens hinweg Meinungen gebildet, die ich so nicht stehen lassen kann.

Es wird Dir nichts anderes übrig bleiben, denn es ist die Meinung dieser Person und dieser Umstand ist zunächst einmal zu akzeptieren, denn jeder darf seine Meinung haben.

Wenn ich aber meinen Standpunkt verteidigen wollen würde, müsste ich sie ziemlich unsanft aus ihrer heilen Welt herausholen.

Unsanft? Wie meinst Du das? Durch sachlich vorgetragene Argumente bar jeglicher persönlichen Wertung oder Angriff auf das Gegenüber ist sicherlich gleichsam stets anzustreben.

Bleib halt bei den Fakten und werte nicht die Meinung Deines Gegenübers. Du kannst ruhig sagen, dass Du zu einem anderen Ergebnis kommst und warum und drum bittest, dass man Dir vielleicht die Beweggründe und Überlegungen erklärt, welche zur Meinung Deines Gegenübers geführt haben mögen.

Erst wenn Du mit der Brechstange versuchst, Dein Gegenüber zu ändern, kann das arg werden.

Lass es halt und alles ist gut.

Inwiefern lohnen sich solche Diskussionen?

Sie schärfen das eigene Argumentationsvermögen und erweitern den Horizont, vielleicht bringt Dein gegenüber andererseits einige Eckpunkte, welche Du noch nicht, nicht so oder nicht in dieser Tragweite gesehen hast.

Dadurch wird man auch selbst zum Überdenken angeregt, den eigenen Standpunkt mal wieder in Frage zu stellen, vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse neu zu prüfen und zu bewerten und entweder zu verwerfen und neu aufzustellen, abzuändern oder zu bestätigen.

Erwarte bei einer solchen Diskussion niemals, das Gegenüber zu überzeugen. Führe sie nur zu dem Ziel, lediglich Deine eigenen Ansichten neu zu prüfen und zu bewerten.

Machen sie einen Unterschied, wo doch diese Person - böse gesagt - in ihrem Leben nicht mehr viel verrichten wird?

Extremst böse gesagt, ja. Das ist wie das Kasperle im Seniorenheim.

Aber das ist völlig egal, denn das Ziel ist ja nicht, das Gegenüber zu verändern sondern Dich selbst weiter zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund wirst Du bemerken, es bringt immer was.

Zudem, ältere Menschen sind anderst aufgewachsen, haben mehr und andere Dinge erlebt, haben mehr Fehler gemacht im Leben (und aus Fehlern lent man ja...) als man selbst und haben mehr Erfahrung. Lehne das nicht ab und unterschätze es vor allen Dingen niemals, es kann lehrreich sein, für Dich.

Ich will auch nicht eine mir wertvolle Beziehung kaputt machen, bloss indem ich meine Meinung verteidige.

Man kann nicht mit edem über alles sprechen. Es gibt bei jedem Mensch Themen, die kratzt man besser nicht an, sonst wirds emotional und das bedeutet stets Ärger.

Man kann jedoch, führt man eine Diskussion nicht mit dem Ziel, das Gegenüber zu ändern, das so sanft gestalten, dass man das Gegenüber nicht verletzt und lernt.

Hallo!

Das geht durchaus, hängt aber davon ab, wie sehr jemand mit sich reden lässt bzw. wie gut der Senior geistig noch ist. Ein weltoffener, politisch interessierter Senior dürfte zu politischen Themen der wahrscheinlich beste weil lebenserfahrenste Gesprächspartner sein!

Für die aktuelle Situation gebe ich dir den Rat dich so zu äußern, dass jeder seine Ansicht hat & du diese respektierst, wenngleich sie nur peripher oder auch garnicht geteilt wird. So würde ich das machen und so verfahre ich diesbezüglich gern auch mal selbst ------> man tut keinem weh & vertritt trotzdem seinen Standpunkt. 

Von gelebter Toleranz lebt eine Gesprächskultur.. wer jedoch mit dem Holzhammer seine Meinung einzementiert und verfolgt, hat diesbezüglich ggf. eher Probleme oder eckt an.


Inwiefern lohnen sich solche Diskussionen?

Mit dir wohl eher nicht, wenn ich lese, was du so schreibst. Diskussionen lohnen sich nur, wenn sie ergebnisoffen geführt werden.

Du scheinst deinen Standpunkt zu haben, aber ich vermisse bei dir die Möglichkeit einzusehen, dass auch andere Leute recht haben könnten.

Eine Diskussion besteht nicht darin, andere von der eigenen Meinung auf Teufel komm raus zu überzeugen.  Eine Diskussion ist für mich ein Disput, wo man seine eigene Meinung kundtut, sich die Meinung der Anderen anhört, die beiden Standpunkte abwägt und eventuell sogar seine eigene Meinung ändert.



....dann versuche ich durch Argumentation, auch andere davon zu überzeugen

Das scheint mir grundsätzlich die Problematik vieler Diskussionen zu sein: Warum willst du andere überzeugen? Dann hättest du Missionar werden sollen.

Bei einer Diskussion geht es meiner Meinung nach darum, den Standpunkt von anderen anzuhören, diesen mit seinen Ansichten zu vergleichen, um schließlich seine oder meine eigenen Ansichten zu überdenken. Wenn du jemanden überzeugen willst, dann diskutierst du nicht mehr ergebnisoffen, sondern du willst deinen Standpunkt anderen mehr oder weniger aufzwingen.

Das ist das Problem, das noch verschärft wird, wenn die andere Person dich auch überzeugen will. Das ist dann keine Diskussion, sondern ein Beharren auf dem jeweiligen Standpunkt.

Und dies scheint mir bei dir der Fall zu sein, etwa wenn du formulierst: "....müsste ich sie ziemlich unsanft aus ihrer heilen Welt herausholen." Wirklich? Die Person lebt in einer heilen Welt, und du weißt dies definitiv? Und deine Definition eben dieser heilen Welt ist absolut richtig? Somit die Ansicht deines Diskussionspartners also falsch?

Wenn du so eine Diskussion angehst, kann ich deine Frage "Lohnen sich unangenehme Diskussionen mit alten Leuten?" beantworten: NEIN!

Was liegt Dir daran, Deine Meinung dieser Person gegenüber unbedingt durchzusetzen zu versuchen (was Dir sicher nicht gelingen wird) und damit Eure Beziehung empfindlich zu stören? Weil Du rechthaberisch bist und gewinnen willst?

Bei alten Leuten, gerade auch, wenn es die eigene Verwandtschaft ist (Oma, Opa etc.) sollte man sich fragen, wofür man die wenige Zeit, die man mit dieser Person noch hat, verbringen möchte.

Möchte man im Streit auseinander gehen und im Zorn?

Ich denke, alte Menschen haben auf Grund ihrer geringen verbleibenen Lebenszeit und oft nicht mehr so guter Gesundheit eine gewisse Milde verdient.

Es gibt sehr viele alte Leute, mit denen kann man wunderbar gute politische Diskussionen führen. Gerade aufgrund ihrer Lebenserfahrung! Da sie nicht mehr im Berufsalltag stehen, sind sie meist bei allen aktuellen Nachrichten  sehr gut auf dem Laufenden.

Alter bedeutet ja nicht zwangsläufig: Schlecht informiert, zu blöd, keine Ahnung, nicht folgen können usw. Solche Attribute findest du quer durch alle Generationen!

Deine Einstellung ist mir ehrlich gesagt zu arrogant. Dir würde mehr Toleranz in Diskussionen helfen. Dabei spielt das Alter dann von beiden Seiten keine Rolle.

Diskussionen sind spannend und können bereichernd wirken. Eine mündige Diskussion setzt allerdings voraus, dass man die Meinung des Gegenübers auch respektiert. Wenn du überzeugen kannst, dann ist das sicherlich schön und gut, allerdings sehe ich darin nicht den Sinn. Diskussionen lassen uns gegenseitig Reifen, wir erweitern durch sie unseren Horizont. 

LG 

Thus 

Hast du einmal Selbstkritik geübt? Oder das Zuhören, sollte man auch einmal systematisch üben.

Du erscheinst mir so überzeugt von deiner Meinung zu sein, dass daneben nichts mehr existieren kann. Damit disqualifizierst du dich selbst in einer guten Gesprächsrunde.

Jeder Mensch und besonders der alte Mensch besitzt seine persönliche Lebenserfahrung, man sagt auch Altersweisheit sofern kein geistiges Gebrechen vorliegt.

Und warum glaubst Du Du dürfest dieser Person Deine ! Meinung überstülpen? Behalte Du Deinen Standpunkt und lasse ihr den Ihren.

FrageAntwo 10.08.2017, 23:42

Und warum glaubst Du Du dürfest dieser Person Deine ! Meinung überstülpen?

Das nennt sich Demokratie.

1
wilees 10.08.2017, 23:44
@FrageAntwo

Na dann hast Du wohl etwas gründlich missverstanden.

5
Lennister 11.08.2017, 00:00
@wilees

Ganz im Gegenteil. Das Recht, anderen "seine Meinung überzustülpen" folgt direkt aus dem Recht auf Meinungsfreiheit. Es handelt sich dabei nämlich um eine Meinungsäußerung.

1
wilees 11.08.2017, 00:04
@Lennister

Dann hast Du scheint's eine andere Definition für überstülpen als ich.

4
Lennister 11.08.2017, 00:11
@wilees

Egal. Aber das, was du hier abwertend als "überstülpen" bezeichnest, ist definitiv nichts anderes als eine Meinungsäußerung.

Wie würdest du denn "überstülpen" definieren?

0
wilees 11.08.2017, 00:15
@Lennister

Einem anderen die eigene Meinung aufzuzwingen.

Ich toleriere die Meinung meines Gegenübers, muß sie aber sicherlich nicht zu meiner eigenen machen.

5
OlliBjoern 11.08.2017, 00:25
@Lennister

Ich sehe da (wie wilees) einen sprachlichen Unterschied.

Wenn ich mit meiner Mutter (die wird 85) spreche, äußere ich meine Meinung in politischer Hinsicht. Aber wenn sie anderer Meinung ist, habe ich ja 2 Möglichkeiten:
- ich lasse das so stehen (bleibe aber bei meiner Meinung)
- ich lasse das nicht so stehen, sondern diskutiere solange weiter, bis sie auch meiner Meinung ist

"Meinungsäußerung" ist ja beides. Aber die Frage ist, ob man es auch irgendwann mal akzeptieren kann, dass der andere eben bei seiner (abweichenden) Meinung bleibt.

Ich persönlich muss nicht von Menschen umgeben sein, die immer dieselbe Meinung wie ich haben. Ich kann auch damit leben, dass sie z.B. politisch anders denken.

3

Bist du grundsätzlich bereit, dich in einer Diskussion evtl. von der anderen Meinung überzeugen zu lassen? Wenn nicht, ist jede Diskussion müßig, dient nur der Rechthaberei. 

Ich würde grundsätzlich versuchen, andere von meiner Meinung zu überzeugen. "Nicht mehr viel verrichten" ist schließlich etwas anderes als "gar nichts mehr verrichten", und es gibt kein Recht darauf, seine Irrtümer ewig zu behalten.

Hallo Magdalou,

Dein Angagement in Ehren ... aber unterschätze nicht die Weisheit älterer Menschen. Diese bbl. Ratschläge sind immer gültig:

"Höre auf deinen Vater, der deine Geburt verursacht hat, und verachte nicht deine Mutter, nur weil sie alt geworden ist." (Spr. 23:22)

"Die Tage selbst sollten reden,Und die Menge der Jahre sollte Weisheit kundtun" (Hiob 32:7)

Du wirst zugeben, dass Du mit 15 Jahren mehr Weisheit hattest, als mit 10 Jahren. Und mit 30 hast Du mehr Weisheit, als mit 20.

Deine ältere Person verfügt vielleicht nicht über soviel Wissen, wie Du. Aber sie ist Dir möglicherweise an Weisheit überlegen.

Deshalb würden Deine Überzeugungsversuche unnötig sein. Setz Dich zu der älteren Person und hör ihr zu, wenn sie über die Vergangenheit redet. Damit ehrst Du sie. Und Du wirst hinterher erbauter sein, als vorher.

Dann hast Du zwar kein Rededuell gewonnen, wohl aber Erfahrung.

Der biblische Rat dazu?:

"Denn Weisheit dient zum Schutz, [ebenso wie] Geld zum Schutz dient; aber der Vorteil der Erkenntnis ist, daß die Weisheit ihre Besitzer am Leben erhält." (Pred. 7:12)

"Erwirb Weisheit, erwirb Verständnis. Vergiß nicht, und wende dich nicht ab von den Reden meines Mundes. Verlaß sie nicht, und sie wird dich bewahren. Liebe sie, und sie wird dich behüten. Weisheit ist das Erste. Erwirb Weisheit; und mit allem, was du erwirbst, erwirb Verständnis. Schätze sie hoch ein, und sie wird dich erhöhen." (Spr. 4:5-8)

Es gibt einen Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.

Liebe Grüsse Dir ...

ich so nicht stehen lassen kann

Warum nicht? Diese Person wird über wesentlich mehr Erfahrung verfügen als Du.

Behalte Deine Meinuung für Dich.

FrageAntwo 11.08.2017, 00:06

Nö warum sollte er das?

Siehe dazu mein Kommentar unten

1
beangato 11.08.2017, 00:12
@FrageAntwo

Er/sie hat nicht jedem seine/ihre Meinung überzustülpen.

3
Schmeilie 11.08.2017, 01:10

Na ja man muss seine Meinung nicht für sich behalten. Dann gäbe es ja keine Politik mehr, wenn jeder seine Meinung für sich behält.

1

Du wirst es nicht ändern können, abgesehen davon bist du nicht Gott und deine Meinung ist nicht zwangsläufig richtig, auch wenn du das vielleicht denkst.

Du bist also eine von diesen Nervensägen, die glauben, sie hätten das Recht, anderen Leuten ihr Weltbild aufzuzwingen. Na super. Wenn das dann auch noch Halbwüchsige bei lebenserfahrenen Menschen versuchen, ist das schon sehr anmaßend. Daß Du damit nicht durchkommst, ist kein Wunder. Ich würd mir von 'nem Kind auch nichts vom Pferd erzählen lassen.

FrageAntwo 11.08.2017, 00:04

Mmh diese unfassbare und aus meiner Sicht unerträgliche Arroganz mancher Erwachsener (ich betone das ist eine Minderheit zum Glück) gegenüber sogenannten "Halbwüchsigen" also mündigen Menschen die genauso täglich ihre Erfahrungen mit Staat und Gesellschaft  machen wie Rentner nur eben andere. Zu sagen es bestehe irgendein Unterschied in der politischen Kompetenz älterer und jüngerer Menschen ist absoluter Unsinn wie bitte soll ein Senior der vor 60 Jahren zur Schule gegangen ist wissen wie es heute in den Schulen aussieht?Und wie soll meine Oma die noch nichtmal weiß wie man eine WhatsApp Gruppe gründet wissen welche Folgen die digitale Revolution für die Politik hat? Anderseits können ältere Menschen viel besser die historische Betrachtung verschiedener Entscheidungen in Bezug auf frühere Entscheidungen nachvollziehen da besteht wiederum ein Kompetenzvorsprung der älteren Generation. Beide Seiten können unheimlich viel voneinander lernen wenn man auf Augenhöhe debattiert und niemand denkt er sei was besseres

Diese Arroganz gegenüber der jungen Generation die aber führt dazu dass viele Jugendliche/junge Erwachsene heutzutage sich überhaupt nicht mehr für Politik interessieren und nicht mehr wählen gehen (weil man ihnen ja eintrichtert eh keine Ahnung zu haben ) was wiederum unsere Politiker dazu verleitet die Interessen der jungen Generation überhaupt nicht mehr zu berücksichtigen weil das ja nicht so viele Wählerstimmen bringen würde. Warum sonst hat die Groko die letzten 4 Jahre mit Rentengeschenken nur um sich geworfen während in unseren Schulen die Dächer einstürzen und Unterrichtsmethoden aus dem 20.Jahrhundert vorherrschen?In letzter Konsequenz führt das wieder dazu dass leider manche Jugendliche die falschen Schlüsse ziehen und sich den scheiß Rechtsradikalen von der AfD zuwenden was uns am Ende allen schadet

Also: bitte Vorurteile auf beiden Seiten beenden und zu einer Konstruktiven,Kontroversen aber natürlich respektvollen Debatte der Generationen und damit irgendwann endlich mal zu einer generationengerechten Politik kommen

Bevor das irgendeiner falsch versteht: Die allermeisten Senioren sind ganz tolle,liebenswerte Menschen und ich habe sehr viel Respekt gegenüber dieser Generation. Ich wende mich nur gegen einen kleinen Teil die meinen sie wären die einzigen deren Meinung Grund und Boden hat

2
Hegemon 11.08.2017, 00:33
@FrageAntwo

Du kannst hier gern noch ein bißchen Rhababer labern. Aber man hat nicht allein dadurch Recht, daß man viel schreibt.

Es mag Dir nicht gefallen, aber das ist nicht relevant: Zwischen der Lebenserfahrung eines 20-jährigen und der Lebenserfahrung eines 50-Jährigen liegen nun mal Welten. Und diese Differenz von Jahrzehnten bedeutet in der Regel auch eine Differenz an Wissen - jedenfalls vergleichbaren Intellekt vorausgesetzt. Da kannst Du gerne jammern - das ist so.

Ich merke das regelmäßig an meinen Kindern. Die sind kein bißchen weniger intelligent als ich. Aber sie hatten objektiv 25 Jahre weniger Zeit, sich Wissen anzulesen. Und obwohl sie langsam auf die 30 zugehen, bin ich wesentlich besser informiert, habe ein geschichtliches und politisches Hintergrundwissen, das sie nicht ansatzweise haben können. Das sind keine "Vorurteile", das sind nüchterne Fakten. Ich habe früher auch nicht das politische und geschichtliche Wissen haben können, das mein Vater hatte. Inzwischen nähern wir uns so langsam an.

"Diese Arroganz gegenüber der jungen Generation die aber führt dazu dass viele Jugendliche/junge Erwachsene heutzutage sich überhaupt nicht mehr für Politik interessieren und nicht mehr wählen gehen"

Das ist eine billige Ausrede. Hier sollen Andere für eigenes Versagen verantwortlich gemacht werden. Ob man sich für Politik interessiert, ist eine Frage des eigenen Charakters und der eigenen Persönlichkeit. Wem Smartphones, Konsum und Mode wichtiger sind, der sollte die Verantwortung dafür nicht anderen in die Schuhe schieben.

Dein Kommentar geht gleichwohl meilenweit am eigentlichen Thema vorbei. Die Frage ist, ob es zulässig ist, anderen sein Weltbild aufzuzwingen. Und da muß die Fragestellerin u.a. eben auch noch lernen, daß solch Gebaren ziemlich daneben ist.

5
wickedsick05 11.08.2017, 00:39
@FrageAntwo

dein ganzer Text ist voll gepackt mit einseitiger Rhetorik:

z.b.Mmh diese unfassbare und aus meiner Sicht unerträgliche Arroganz mancher Erwachsener (ich betone das ist eine Minderheit zum Glück) gegenüber sogenannten "Halbwüchsigen" also mündigen Menschen die genauso täglich ihre Erfahrungen mit Staat und Gesellschaft  machen wie Rentner nur eben andere.

stellst du hier "manche" Erwachsene dar aber bei den "Halbwüchsigen" gibt es nicht nur manche sondern das betrifft alle?

Diese Arroganz gegenüber der jungen Generation die aber führt dazu dass viele Jugendliche/junge Erwachsene heutzutage sich überhaupt nicht mehr für Politik interessieren

billiger Populismus nichts weiter ist das.  Es gibt VIELE "mündige Jugendliche" denen die Politik am allerwertesten vorbei geht die schieben sich lieber in Alkohol getränkte Tampons ein und interessiert es einen feuchten ob ein "Arroganter Erwachsener" was gegen sie vorbringt.

bitte Vorurteile auf beiden Seiten beenden und zu einer
Konstruktiven,Kontroversen aber natürlich respektvollen Debatte der Generationen und damit irgendwann endlich mal zu einer
generationengerechten Politik kommen

das funktioniert aber nicht mit der Rhetorik die du hier an den Tag
legst... solche einseitige Sektenrhetorik ist eher das Problem unserer
Gesellschaft..

du gibst hier nur ein einseitiges Bild verteufelst die "wenigen" schlimmen "erwachsenen" aber deine Generetaion erwähnst du nicht du stülpst den "mündigen Jugendlichen" eine Heiligen schein über...

3
Thusnelda2 11.08.2017, 10:08
@FrageAntwo

@FrageAntwo: die GROKO hat mit Schule nichts zu schaffen. Für Gebäude und Ausstattung, sowie für nicht Lehrpersonal ist die Kommune zuständig, für Lehrpersonal und Lehrpläne das Land. 

LG 

Thus 

1
Hegemon 11.08.2017, 12:10
@FrageAntwo

Ich seh grad, Du bis 15. Sorry, daß ich laut lache. Na wenigstens kannst du schon zusammenhängende Sätze schreiben. Immerhin.

3

Ja, auf jeden Fall, diese Person kann auch noch viel Unheil anrichten, z.B. bei der Wahl! Du kannst die Person ganz sanft in die Realität holen, indem du nicht direkt sagst, was du meinst, sondern z.B. Zeitungsartikel zeigst, so dass sie "selbst" erkennen kann, dass sie falsch liegt.

Weißt Du, was offensichtlich Dein Problem ist?

Das hier (Zitat):

Ich kenne nun aber eine alte Person,

Wenn Du von dieser "einen alten" Person auf alle "alten" Personen  schließt...!???

Ich kenne viele Leute in Deinem Alter (das ich mal als verhältnismäßig jung annehme), die haben überhaupt keine Meinung und labern den ganzen Tag nur dämlich rum, falls sie in der Lage sind, ihren Blick mal vom Smartphone loszureißen!

Eine Meinung überstülpen ist falsch, Vielmehr sollte man Fakten basierend argumentieren und das auch beweisen können dann fällt jedem nicht gläubigen rational denken Menschen auf dass du richtig liegst.

Ja, da würde sich die wahre Kunst der Diskussion und Überzeugung zeigen; das kann eben nicht jeder ...

Was möchtest Du wissen?