lohnberechnung leiharbeiter

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3 Antworten

Die arbeitsvertraglichen Vereinbarungen zwischen ZAF und ArbN haben nichts mit den Preisen und Konditionen zu tun, die zwischen der ZAF und deren Kunden getroffen wird.

Nicht, dass ich die Machenschaften der Leiharbeitsfirmen verteidigen will, aber der Kunde muss ja schließlich auch nichts an die ZAF zahlen, wenn der Leiharbeitnehmer Urlaub hat oder Krank ist. Wenn die ZAF dann die Lohnfortzahlung mit dieser Begründung verweigern würde, sie bekäme ja in der Zeit auch kein Geld, wäre das Geschrei groß. Also hast du auf der anderen Seite auch keine Ansprüche auf Zuschläge o. ä., aus denen deine Lohnnebenkosten ja immerhin auch noch bezahlt werden müssen und letztlich kann die ZAF ja nur davon existieren, dass zwischen dem was sie dir zahlt und dem was der Kunde berechnet bekommt, eine für die ZAF positive Differenz bleibt. Sonst könnten sie dich ja gleich an den Kunden vermitteln und dieser zahlt deinen Lohn.

nee das ist so rechtens. Der Leiharbeiter kostet auch der Firma mehr da kommt noch Urlaub drauf, Krankheitsrisiko, Weihnachtsgeld etc. Dazu noch die Sozialbeiträge.

Aber im prinzip verdient die Firma an den Zuschlägen natürlich mit, ist doof, aber leider so.

Hier zählt nicht, was die Firma zahlt, bei der der Arbeiter arbeitet, sondern was er mit der Leiharbeiterfirma vereinbart hat.

Darum ja sind diese Leiharbeiterfirmen ein riesen Skandal!
Voll die Abzocke...

friwi68 07.09.2012, 09:50

hast ja recht, kann man rechtlich vorgehen?

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