Lohnabrechnung bei einer Zeitarbeitsfirma

5 Antworten

Ein bisschen naiv bist Du ja schon. Hast Du gedacht, die Zeitarbeit zahlt Dich auch im Leerlauf ? Aber mit der Meldefrist hat sich auch einiges geändert. Man darf dem Mitarbeiter nicht so ohne weiteres Tage nicht vergüten. Du solltest für die Zeitarbeit immer erreichbar sein, und solltest Dich auch täglich im Laufe des frühen Vormittags melden, aber der Versuch Seitens der Zeitarbeit, Dich anzurufen, blieb da wohl aus, weil sie nichts anderes hatten. Aber das ist nicht Dein Problem, aber Du sollst nun der Leidtragende sein. Teile der Zeitarbeit erst mal mit, die Arbrechnung und Vorgehensweise anwaltlich überprüfen zu lassen. Mich würde mal interessieren, an wievielen Tagen Du innerhalb des letzen Monats gearbeitet hast, und dann noch, ob es immer der gleiche Entleiherbetrieb war. Scheinbar besteht bei Dir auch kein Gutstundenkonto, auf das man hätte zur Not zurückgreifen können. Das ist für Dich nun echt eine negative Erfahrung.

selbstversatändlich muss der Zuhälter im Leerlauf zahlen.

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@Meinereiner67

klar sollte der Leerlauf vergütet werden, wird er aber meistens nicht, da werden dann Argumente wie: "Sie haben sich nicht pünktlich um 08:00 Uhr gemeldet" vorgeschoben, um eine Vergütung zu verhindern. Klar ist das nicht korrekt, aber glaubt Marco tatsächlich, dass er vielleicht im Monat an zehn Tagen arbeitet und den ganzen Monat vergütet bekommt ????? Deshalb wollte ich ja mal wissen, an wievielen Tagen er im Einsatz war. Leider hat er mir nicht geantwortet. Aber keine Antwort, ist auch ne Antwort !!!!! Weiß Du was ich nicht verstehe ? Das die Disponenten nicht mit offenen Karten spielen, denn wenn ich weiß, der Kunde hat sich verkalkuliert, oder benötigt den Helfer nicht täglich, dann sage ich dem Kunden, dass es so nicht geht. Es sei denn, der Helfer hat einen Arbeitsvertrag auf 400 € Basis, und weiß, dass er nur tageweise eingesetzt wird. Und genau das ist das Thema: Viele werden tatsächlich verarscht und im Unklaren gelassen und nicht richtig aufgeklärt.

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Wieder mal typisch für den Sklavenhändler und Zuhälter...!

Nach § 615 BGB und § 11 abs 4 AÜG ist das rechtswidrig was die ZAF da macht - auch der Zugriff auf das Zeitkonto in solch einem Fall wäre illegal! Es ist Betriebsrisiko und nicht Mitarbeiterrisiko wenn sie nichts für dich haben - allerdings musst du dir ankreiden lassen, wenn du dich nicht bei der ZAF einmal täglich meldest wenn du kein Einsatz hast - was aber nichts an der Tatsache ändert, dass die das bezahlen müssen - Leerlauf muss bezahlt werden - das ist Gesetz !!

Deine nächsten Schritte: Widerspruch auf die Abrechnung - korrektur verlangen! Wenn nicht, dann Klage vor dem AG einreichen...

Die ZAF muss wissen ob du gerade Einsatz hast oder nicht, das ist nur eine faule Ausrede um nicht zahlen zu wollen - denn sie müssen zahlen, und das wissen die ganz genau! Ich habe mir immer einen Spaß daraus gemacht, im Widerspruch als Verteiler das Arbeitsamt und die Regionaldirektion anzugeben... es macht Spaß, denen beim entgleisen der Gesichtszüge zu zuschauen ...

Eigentlich sollte die Zeitarbeitsfirma auch wissen, wann dein Einsatz vorbei ist, da die ja die Meldung vom Entleihbetrieb auch bekommen. Aber melden soll man sich, wenn der Einsatz zu Ende ist, schon.

Schau mal in deinem Vertrag, was da zum Thema einsatzfreie Zeit steht.

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