Lohn von Ferienjob nicht bekommen?

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6 Antworten

Zuerst, würde ich ein Einschreiben mit Rückschein an den Arbeitgeber schicken. Dort forderst du ihn auf, die Zahlung zu einem bestimmten Zeitraum zu leisten. Versehe diesen Brief mit möglichst allen nennenswerten Informationen (z.B. Zeitraum, Stundenlohn... etc)... wenn es vor Gericht geht, dann hast du immerhin was handfestes in der Hand. Normale Briefe, oder Telefonate sind da zu wackelig.

Hier einige Informationen welche ich gefunden habe, was möglich ist http://www.kluge-recht.de/arbeitsrecht-ratgeber/lohn-gehalt-was-tun-wenn-der-arbeitgeber-nicht-zahlt.html

Bei 1.600 € würde sich vielleicht ein Besuch beim Anwalt lohnen... du kannst ja ein festes Honorar für die Erstberatung vorschlagen, um zu erfahren, wie gut die Chancen stehen und welche Kosten auf wen zukommen.

Zur Zahlung auffordern und Frist setzen

Der Arbeitnehmer hat zunächst die Möglichkeit, den Arbeitgeber schriftlich oder mündlich zur Zahlung aufzufordern und auch eine Frist zur Zahlung zu setzen.

Um der Aufforderung Nachdruck zu verleihen, kann der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber androhen, nach fruchtlosem Fristablauf die Arbeit zu verweigern (siehe dazu weiter unten), einen Anwalt mit der Geltendmachung der Lohn- und Gehaltsansprüche zu beauftragen oder gerichtliche Schritte zur Durchsetzung dieser Ansprüche einzuleiten.

 Zinsen verlangen

Zahlt der Arbeitgeber das Gehalt oder bestimmte Zusatzleistungen nicht oder nicht rechtzeitig, befindet er sich in der Regel in Zahlungsverzug. Der Arbeitnehmer ist deshalb berechtigt, vom Arbeitgeber Zinsen auf das ausstehende Gehalt zu verlangen (sogenannte Verzugszinsen), und zwar in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz. Das sind aktuell 4,17 Prozent (Stand: August 2015). Bei der Berechnung der Zinsen ist das Bruttogehalt zugrunde zu legen.

Schadensersatz verlangen

Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer grundsätzlich jeden Schaden zu ersetzen, den dieser dadurch erlitten hat, dass der Arbeitgeber das Gehalt nicht rechtzeitig gezahlt hat. Der Arbeitgeber muss deshalb z.B. für Steuernachteile aufkommen, die dem Arbeitnehmer dadurch entstanden sein können, dass er aufgrund einer einmaligen Gesamtnachzahlung mehr Steuern zahlen muss, als wenn der Arbeitgeber das Gehalt wie geschuldet monatlich gezahlt hätte. Von dem Schadensersatzanspruch umfasst wären auch die Kosten der Beauftragung eines Steuerberaters zur Ermittlung des entstandenen Schadens.

Klage erheben

Selbstverständlich hat der Arbeitnehmer auch die Möglichkeit, seinen Lohn beim Arbeitsgericht einzuklagen. Hat er den Prozess gewonnen, kann er mit Hilfe des Urteils des Arbeitsgerichts Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen den Arbeitgeber einleiten, z.B. einen Gerichtsvollzieher beauftragen oder das Konto des Arbeitgebers pfänden.

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wenn du noch minderjährig bist, könnte auch ein anruf deiner eltern helfen. ansonsten schriftlich per einschreiben eine letzte frist setzen und mit einem gerichtlichen mahnverfahren drohen - das geht auch ohne anwalt..

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Du solltest (evtl. mit deiner Mutter) zu einem Anwalt gehen. Keine Angst, das erste Beratungsgespräch ist kostenlos.

Dir wurde hier empfohlen ein Schreiben an die Firma zu schicken. Das Würde aber komplett der Anwalt übernehmen. Die Kosten für einen Anwalt sind bei weitem nicht so hoch wie du glaubst. Anwälte dürfen auch nur Pauschalen berechnen die geringer sind als du glaubst. Bei 1600,- € die du noch zu bekommen hast (plus Zinsen) lohnt sich ein Anwalt immer. Und es wäre doch schlimm wenn eine solche Firma mit der Unterschlagung, besonders bei jungen Menschen, durchkommen würde.

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schreib´ den Betrieb an und fordere das Geld innerhalb einer Woche (eingehend)

an ! darunter setzt du die Androhung, es im anderen Fall an deinen Anwalt

weiterzugeben...

Diese Anwaltskosten würde (und müsste) der Betrieb auch zahlen !

Das Ganze schickst du per Einschreiben MIT Rückschein !

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Kommentar von Fruchtbeutel123
19.10.2016, 12:18

Das der Betrieb die Anwaltskosten zahlt steht aber nicht fest oder? war das nicht so, dass darum auch verhandelt wird?

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Natürlich lohnt es sich für 1600€ sich das Geld einzuklagen!
Ein Rechtsanwalt kann dir gestellt werden für fast umsonst.
Viel Glück und scheiß den Penner mal schön in den Kofferraum :b

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Nimm dir einen älteren Bekannten und statte der Firma einen Besuch ab. Die glauben, mit dir könnten sie es ja machen.

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Kommentar von Fruchtbeutel123
19.10.2016, 12:18

Naja meine Mutter war schon dort und hat auch angerufen, ihr erzählen sie aber das selbe

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