Lösen einer Redoxreaktion in der Chemie - Kaliumpermanganat reagiert mit Wasserstoffperoxid.

3 Antworten

Hallo Ditschl! Du und Deine Mitschüler tun mir persönlich Leid. Der Grund hierfür ist der, dass Lehrkräfte mit den Schülern einfache chemische Reaktionen besprechen und dann, damit sie selbst zeigen, wie toll sie sind, kompliziertere Aufgabenstellungen an die Schüler weitergeben. Nichts gegen "Wissen", aber solche Probleme schüren nicht die Lernlust und den Wissensdrang von Schülern, sondern ersticken alles im Keim. Falls Du einmal Chemie studieren willst, wirst Du auch zuerst bei Adam und Eva anfangen, und nicht gleich nach der ersten Vorlesung tiefergehende Aufgaben lösen müssen. Ich weiß, dass meine Ansichten bei Dir wahrscheinlich am falschen Platz sind, aber halte durch, lerne das was offensichtlich im Lehrplan wichtig ist, einfach stur auswendig. Verständnis wird ohnehin nicht gefragt.Ich selbst habe Allg. Chemie (Schwerpunkt "Komplexchemisches Verhalten von Metallen mit organischen Verbindungen, wie z.B. Ortho-Mercapto-Kresole) und Theoretische Physik studiert und auch poromoviert. Die Freude am Lernen, am Erfassen von Zusammenhängen, wäre mir in der Oberstufe, wenn mich mein Chemielehrer auf diese Weise malträtiert hätte, sicher vergangen. Daher nochmals mein Rat: versuche, da möglichst durchzukommen und blicke Dich anschließend einmal um, wieviel interessante Dinge im wirklichen Leben chemisch wichtig sind. Falls Du mehr darüber wissen willst, gehe dann der Sache auf den Grund. Da kann's noch so kompliziert werden, Du wirst alles darum geben, es zu verstehen; mit Freude und Genugtuung, wenn Dir das Unbekannte plötzlich klar geworden ist. Ich weiß wohl, dass es Dir im Augenblick nicht viel hilft, die Problematik der wirkungsvollsten Vermittlung von Wissen an Schüler zu diskutieren (Dein vorliegendes Problem wurde ja durch Antworten fast gelöst), aber lass' Dich nicht entmutigen. Auch Einstein, Newton, Pauling, Karl von Frisch, Max Perutz usw. benöigten zum Teil Nachhilfe und waren später höchstausgezeichnete Wissenschaftler. Was soll dann Wasserstoffperoxid mit Kaliumpermanganat vollbringen? Kopf hoch und alles Gute! Echinocactus

Redoxgleichungen aufstellen erfordert eigentlich keine großartige Denkarbeit, du gehst nur Stumpf ein Schema durch...

http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/11/aac/vorlesung/kap_4/vlu/oxidationsz.vlu/Page/vsc/de/ch/11/aac/vorlesung/kap_4/kap4_4/kap44_6/kap446_5/kap4465_1.vscml.html

Du kennst Produkte und Edukte, also stell' mal Reduktions und Oxidationsgleichung auf. Falls du dazu konkrete Fragen hast wird dir hier mit Sicherheit jemand helfen. Ansonsten bleiben wir dabei dir zu erzählen das du deine Hausaufgaben selbst machen sollst....

Erstmal Danke für die Antwort. Auch wenn das nicht die Antwort auf meine Frage war. Sämtliche Leitfäden (auch der meiner Lehrerin helfen mir nicht weiter), denn, was ist mit dem Kalium und dem Wasserstoff als Produkte passiert?

Du hast geschrieben ich kenne Edukte und Produkte. Kennen tu ich allerdings vier Edukte und nur zwei Produkte.

Gruß, Ditschl.

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@Ditschl

Mit den Kalium-Ionen passiert nichts, die liegen nach der Reaktion unverändert vor.

Mit den Hydroxidionen gleichst du aus.

Schreib' doch erstmal ganz grob auf was oxidiert und was reduziert wird. Das wirst du doch sicherlich hinbekommen...

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Es bietet sich die folgende Möglichkeit an:

Oxidation: H₂O₂ + 2 H₂O --> O₂ + 2 H₃O�?� + 2 e�?�

Reduktion: MnO₄�?� + 2 H₂O + 3 e�?� --> MnO₂ + 4 OH�?�

Redoxreaktion: 3 H₂O₂ + 6 H₂O + 2 MnO₄�?� + 4 H₂O --> 3 O₂ + 6 H₃O�?� + 2 MnO₂ + 8 OH�?�

Die gebildeten Hydroxidionen werden durch die überschüssigen Oxoniumionen weggefangen.

Achtung! 5 in schwarzem Kreis bedeutet "+ hochgestellt" und 6 in schwarzem Kreis "- hochgestellt". Ionenschreibweise bei gfn anders nicht möglich.

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