Lobotomie - danach blind?

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2 Antworten

Nein. Bei der Lobotomie werden die Nervenbahnen zwischen Thalamus und Frontallappen sowie Teile der grauen Substanz durchtrennt. Die Lobotomie wurde zur Schmerzausschaltung in schweren Fällen angewendet. Später wurde auch bei psychischen Erkrankungen (Psychosen, Depressionen...) ebenfalls eine Lobotomie durchgeführt. Die Nebenwirkungen einer Lobotomie sind extrem weitreichend da eine persönlichkeitsänderung erfolgt aber blind wird man nicht.

Die Lobotomie (von altgriechisch λοβός lobós „Lappen“ und altgriechisch τομή tomé „das Schneiden“, „der Schnitt“), oft synonym mit Leukotomie (altgriechisch λευκός leukós „weiß“ und altgriechisch τομή tomé „das Schneiden“, „der Schnitt“) verwendet, ist eine neurochirurgische Operation, bei der die Nervenbahnen zwischen Thalamus und Frontallappen sowie Teile der grauen Substanz durchtrennt werden (Denervierung). Sie wurde ursprünglich zur Schmerzausschaltung in extrem schweren Fällen angewendet, dann bei agitierten psychischen Erkrankungen wie Psychosen und Depressionen. Als Folge der Lobotomie tritt eine Persönlichkeitsänderung mit Störung des Antriebs und der Emotionalität auf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lobotomie

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