Lk Wahl(Hilfe bei Wahl)?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Naja, objektiv kann man da gar nicht viel zu sagen. Auch wenn Mathematik für viele ein Horror ist, finde ich Biologie vor allem im Gegensatz zu damals auch kein kleines Hexenwerk. Biologie kann auch ganz schön komplex werden und ist viel zu lernen. Da musst du wissen, was du besser kannst.

Ich würde mir gut überlegen, ob du zwei Fremdsprachen als Leistungskurs haben möchtest und dazu noch den Deutsch GK belegen musst. Nicht nur wegen dem Abitur selbst, sondern vor allem auch dem Unterricht und den ganzen Klausuren bis zum Abitur. Ich hätte mir das als Naturwissenschaftler ganz sicher nicht so gelegt, dass ich pro Woche durchschnittlich 3 x Deutsch, 5 x Englisch und 5 x Spanisch, also 13 Stunden (Fremd-) Sprachen pro Woche hätte. Ich würde mir gut überlegen, ob du das 2 Jahre durchhalten möchtest. Aber genauso würde ich überlegen, wie viel Sinn das für später ergibt. Weißt du schon (ungefähr), was du studieren möchtest? Spanisch wird zwar sehr viel gesprochen, gebrauchen tust du es als Deutscher aber sicherlich fast nie, sofern dein späterer Job damit nicht zu tun hat. SoWi hat viel mit Allgemeinbildung und Dingen zu tun, die ich persönlich sehr interessant finde und die auch gar nicht so uninteressant bzw. eben einfach gut für zu wissen sind und manche Sichten auf Dinge verändern. Spanisch ist halt einfach eine Sprache, die du wie gesagt vermutlich später nicht mehr brauchst.

Aber auch das ist wieder deine Entscheidung. Ich würde eher zu SoWi tendieren, alleine durch die Abwechslung. Es besteht ja auch aus einer Art Politik und Wirtschaft. Noch mehr Abwechslung also ;)

Macht Pädagogik als 4.Sinn?

Es gibt kein Fach, was da keinen Sinn ergibt. Allerdings sollte man als 4. Fach das wählen, was man am besten kann. So sagte es auch mein Deutsch- und Musiklehrer ständig, der auch Oberstufenkoordinator und stlv. Schulleiter war. Das beste Beispiel dafür ist Mathematik. Wenn du es mündlich hast, werden dir oft so Fragen gestellt, die viel Hintergrundwissen erfordern. Blöd und extrem gesagt kannst du im schriftlichen einfach oft die gelernten Regeln anwenden, z.B. eine Ableitung bilden und den Extrempunkt ausrechnen. In der mündl. Prüfung fragt man dich dann eher, wieso du eigentlich die 1. Ableitung nullstellen musst und warum die hinreichende Bedingung erforderlich ist. Solche Fragen erfordern wie gesagt meist mehr Verständnis, wobei ich auch noch nie in einer mündlichen Prüfung war. Aber so wurde mir das immer gesagt und so habe ich auch eine Nachhilfeschülerin, die in die Nachprüfung wegen der Versetzung von EF in die Q1 musste, vorbereitet - mit Erfolg. Demnach solltest du also auch eher Mathematik als mündliches Abiturfach nehmen, wenn du mindestens 2 stehst und es nicht als mündliches nehmen, wenn du andere Fächer besser kannst, die du ins Abitur nehmen musst.

Hi.

Meine Erfahrung sagt, dass man den LK primär nach dem Lehrer, den man dann bekommt wählen sollte und erst dann nach Interesse. N guter Lehrer macht sooo viel aus (und n Schlechter auch). Das kannst Du vll in Deine Überlegungen einbeziehen.

Ich persönlich würde zu Sowi tendieren. Dann hast Du ne Sprache, ein Lernfach und mit Mathe noch ein Fach, für das man nicht ewig viel lernen muss sondern statt dessen einfach (Abitur)aufgaben rechen kann. Mit Bio hättest Du noch n Lernfach und mit spanisch noch ne Sprache. Ich hab das bei mir damals so gemacht, dass ich unterschiedliche Vorbereitungsarten hatte, so dass beim Lernen der jeweile Hirnteil nicht schon erschöpft ist.

Pädagogik würde ich dann nehmen, wenn Du gut auswendig lernen kannst, also 2 Lernfächer schultern kannst. Ich persönlich würde zwar Bio nehmen, aber das halt subjektives Interesse.

Meine Erfahrung sagt, dass man den LK primär nach dem Lehrer, den man dann bekommt wählen sollte und erst dann nach Interesse.

Das würde ich mit egal welcher Perspektive nicht sagen. Einfach, weil es vor allem darauf ankommt, wie cool/gut oder wie schlecht/streng/nervig... der Lehrer ist. Es gibt nicht immer nur mega coole sowie entspannte und mega besch... Lehrer. Manche sind auch ein Mittelding oder einfach nervig, aber mehr nicht. Wenn man das Fach jede Woche 5 Stunden für 2 Jahre hat, kann das Interesse deutlich wichtiger als der Lehrer sein. Das merkte ich spätestens immer dann, wenn die Klausuren dran waren und ich z.B. alleine aus Interesse für den Mathe LK viel gelernt habe. Das begann schon in der EF, wo es noch keine LKs gab. Auch die Hausaufgaben, die man bis zu 3 mal pro Woche über die 1,5 Jahre bekommen kann, sind nicht unerheblich. Wenn da das Interesse fehlt, macht man sie öfter nicht. Das ist ziemlich klar und wir wissen es alle: Die Vorsätze halten sowieso nicht lange.

Es ist also immer unterschiedlich, auch wenn deine Beschreibung eben zutreffen kann und auch oft zutrifft.

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@TechnikSpezi

ich sag ja nicht, dass das Interesse keine Rolle spielt. Ich sag nur, dass ich die Lehrer für wichtiger erachte. N Top-Lehrer macht n lahmes Fach interessant, weil er motiviert. Oder bringt einem das Zeug besser bei. Hatte so einen in Latein, leider nur anfangs... N schlechter Lehrer bereitet Dich schlecht vor und motiviert nicht. N mittelguten Lehrer kann man ja abhaken und sich dann den nächsten Punkt in der Liste (also Interesse) vornehmen.

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Englisch LK ist eine sehr gute Wahl.
Dazu empfehle ich eigentlich immer Mathe LK, denn Englisch und Mathe sind die beiden wichtigsten Fächer für die Zukunft, für Studium und Beruf.

Aber Mathe scheint nicht gerade dein Favorit zu sein ;-)

Spanisch ist - nach Englisch - ebenfalls sehr nützlich als Fremdsprache, deshalb würde ich in deinem Fall Spanisch als LK empfehlen.

Bei Sozialwissenschaften wüsste ich jetzt - ehrlich gesagt - nicht wirklich, wofür das so nützlich sein könnte, dass man es als LK wählen solle.

Alles Gute!

Tipp: Mach dir Gedanken, welche Fächer du magst, und welche nicht. Schaue dann, inwiefern das mit den Vorgaben vereinbar ist. Sinn macht alles, woran du Spaß hast.

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