Literaturvorschläge?

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5 Antworten

Also erstmal Respekt zur bisherigen Sammlung. Gerade vor Leuten die sich auch intensiv mit den anatomischen Aspekten dieses Sports befassen ziehe ich immer gerne den Hut. Mir fällt im ersten Moment ehrlich gesagt kaum noch ein anderes Buch ein, dass nicht schon in deiner Liste vorhanden ist :D

Es gibt zum Thema Olympisches Gewichtheben sehr gute Bücher (z.B. The Weightlifting Encyclopedia, 1998), aber problematisch sehe ich bei den alten Schmökern beispielsweise die Aktualität des Regelwerks. Techniken und Trainingsprinzipien entwickeln sich auch kontinuierlich weiter, also ganz schwierig etwas bei dieser Thematik zu empfehlen.

https://www.amazon.de/Becoming-Supple-Leopard-2nd-Performance/dp/1628600837
Man sollte sich vor dem Kauf lieber erst noch die Rezensionen auf amazon.com durchlesen (1250 Reviews). Das Buch hat meiner Meinung nach im Bereich "Mobilität" ein enormes Potential, aber in Sachen Lesbarkeit ist es teilweise schon schwere Kost. Es ist lediglich in Hauptthematiken unterteilt bei denen man sich sämtliche Detailabschnitte irgendwie selbst kennzeichnen muss. Extrem nervig wenn man es später als Nachschlagewerk benutzen möchte und nach bestimmten Sachen sucht (ich hab´s mit einer kompletten Packung Post-its gemacht ^^). Besitze allerdings die alte Ausgabe, also kann gut sein, dass man hier nachgearbeitet hat.

Bigger Leaner Stronger by Michael Matthews: https://www.amazon.de/Bigger-Leaner-Stronger-Building-Ultimate/dp/1938895274
Hier findet man in Sachen Trainings- und Ernährungsprinzipien nichts neues, aber es ist ein sehr gut zusammengefasstes Buch, dass seine Stärken vorallem in der Motivationsarbeit hat. Wenn du Bücher suchst die man Klienten/Anfängern/etc. empfehlen möchte, dann hat man hier ein solides Stück Lektüre.

https://www.amazon.de/Jim-Stoppanis-Encyclopedia-Muscle-Strength/dp/1450459749
Knapp 20€ für fast 600 Seiten Nachschlagewerk in Sachen Übungsausführung und Trainingsprogramme sind eigentlich geschenkt (allerdings ist die Illustration im Vergleich zu Delavier ein Witz). Gleicher Anwendungszweck wie bei Bigger Leaner Stronger.

Zum Thema Kraftdreikampf lohnt ein Blick in den Leitfaden von Rudolf Küster (gibt´s offiziell als kostenloses PDF): http://www.kraftdreikaempfer.de/news/leitfaden-f%C3%BCr-kraftdreikampf-von-rudolf-k%C3%BCster

Falls mir in nächster Zeit noch weitere Sachen einfallen, dann kommentiere ich einfach meinen Beitrag.

MfG
GRULEMUCK

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Kommentar von Crones
24.08.2016, 23:21

Vielen Dank für deine Antwort!

Deine erste Buchempfehlung habe ich die zweite Übersetzung…die erste war eine Katastrophe.
Extrem gutes Buch.

Die beiden anderen werde ich mir angucken.

Besonders das letzte ist interessant!

Ja! Mach das.

Grüße

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Kommentar von Crones
25.08.2016, 08:55

Meinart kanns einfach ;-)

Klar gibt's auch alles im Internet…hab aber lieber nen richtiges Buch in der Hand, außerdem habe ich im Internet noch keine Seite gesehen die es zB mit Starting strenght aufnehmen kann.

Grüße

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Hallo! Sorry - ausgerechnet ich kann da bei der Literatur nichts beitragen.

Aber wenn mal gefragt - ich habe mich schon auch mit einigen  Dingen neben der Routine befasst.

Dazu gehört isometrisches Training / Training ohne Geräte - Bizeps / Trizeps lassen sich z. B. unglaublich leicht ohne Geräte vor dem Fernseher aufbauen..

Und Krafttraining im Wasser - ich habe da mit einer Testperson erstaunliche Erfolge erreicht - nur mit Wasserwiderstand.

Kami.

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Kommentar von Crones
23.08.2016, 23:45

Schade!

Besonders der letzte Punkt hört sich interessant an…das wäre eine Möglichkeit fast ohne Verletzungsgefahr zu trainieren…wie würdest du die Effektivität beurteilen?

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Kommentar von Crones
24.08.2016, 12:59

Vielen Dank für deine Antwort!

Hört sich gut an, werde es bei meinem nächsten Schwimmbadbesuch testen.

Im Bezug auf Beine gibt es da wohl keine gute Möglichkeit?
Wahrscheinlich ähnlich wie bei Calisthenics.

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Kommentar von Crones
21.10.2016, 15:07

Guten Mittag,
nach ein bisschen herum testen…

Brust:
-Hände nach vorne drücken
-Hände aus der Beschleunigung nach vorne drücken

Die Brust wird natürlich am besten in einer vertikaleren Wasserlage getroffen.
Das ganze kann auch als fliegende ausgeführt oder durch explosivere Bewegungen oder spreizen der Finger erschwert werden.

Schulter:
-Hände nach vorne drücken
-Hände aus der Beschleunigung nach vorne drücken

Die Schulter wird natürlich in einer horizontaleren Wasserlage besser getroffen.
Das ganze kann durch spreizen der Finger oder durch explosivere Bewegungen erschwert werden.

Die Rückenmuskulatur des Schultergürtels fasse ich einfach mal zusammen:

-vertikales Brustschwimmen
-horizontales Brustschwimmen

Das Rückentraining kann durch Winkelveränderung, spreizen der Finger, Faustbildung oder rauslassen der Beinbewegung variiert werden.

Die Beine fasse ich ebenfalls zusammen:
-Brustschwimmen ohne Schultergürtelbewegung
-Unterwasser gehen
-Brustschwimmen
-schwimmen in Brustlage mit kleinen schnellen Bewegungen der kausalen posterior chain

Schwimmen ist allein schon aus medizinischer Sicht eine großartige Sportart
[Stichwörter wären zB. Gelenkbewegung ohne Belastung, Synovia etc.  Arthrose und Arthritis Behandlung und Prävention, Auswirkungen auf Herzkreislauf etc.]

Meiner Meinung nach aber kein Ersatz für leistungsorientiertes Krafttraining, besonders für die Beine fehlt mir Belastung.

Eine Frage stellt sich mir allerdings im Zusammenhang
differenziertes Krafttraining und Schwimmen.

Beim Kraftsport werden alle Gelenke bewegt und so auch alle Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen belastet  
Beim Schwimmen werden ebenfalls auch alle Gelenke bewegt und somit auch alle Muskeln, Sehnen und Bänder belastet.

Was aber ist mit den Knochen?

Beim Kraftsport gibt es den direkten impact zB. durch axialen Druck auf die WS dadurch wird die Osteoblastenaktivität an den Hauptspannungstrajektorien angeregt wodurch wiederum die Druckfestigkeit steigt
[Stichwörter Adaption der Trabekelstruktur/ Kortikalis etc.]
Dazu kommt noch der Muskelzug.

Beim Schwimmen wirkt aber nur der Muskelzug durch verstärkte Muskeln, wodurch sich der Knochen nur an den Ansätzen anpasst…oder ist da irgendwo ein Denkfehler drinnen?

Grüsse

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Und das schwarze Buch ist btw. nicht empfehlenswert, da es sehr sehr sehr viel Broscience und wahnsinnige Kuren beinhält. Der Autor hat leider keinen blassen Schimmer von (Bio)chemie

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Kommentar von Crones
14.10.2016, 12:58

Das habe ich gemerkt;)

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Hallo Crones, Du hast ja schon eine Menge Literatur zusammengestellt.

Ob da "Das große Buch der Kraft" - ISBN 3-328-00283-9 - von Jürgen Hartmann und Harald Tünnemann, erschienen im Sportverlag Berlin 1990, Dir viel Neues bringt, kann ich jetzt aus dem Stand nicht sagen.

Aber es handelt die Basics ab, also Arten der Kraft, Anatomie, Muskelaufbau und -Arbeitsweise.

Ernährung spielt eine Rolle, Belastungsgestaltung, unterschiedliche Trainingsmethoden, einem ganzen Sack von Übungsanleitungen spezieller Übungen.

Bei Amazon für 4,95 EUR zu haben

https://www.amazon.de/gro%C3%9Fe-Buch-Kraft-J%C3%BCrgen-Hartmann/dp/3328002839

Günter

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Kommentar von Crones
23.08.2016, 20:22

Vielen Dank für deine Antwort, ich werde mir das Buch ansehen.

Ich möchte an dieser Stelle generell einmal mitteilen, dass ich deine Antworten sehr gut und hilfreich finde.
So etwas ist hier leider schwer zu finden.

Grüße

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Trainingsplanung von Intelligent Strength !!!!!!!

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