Liste für die letzten Erlebnisse oder gibt es ein Heilmittel gegen Krebs?

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9 Antworten

Ist schwierig da einen guten Rat zu geben. Bei jedem hilft etwas Anderes.

Manche werden geheilt indem sie die vom Arzt vorgeschlagene Chemo machen.

Andere gehen zu einem Heiler/Schamanen ihres Vertrauens und bekommen so gute Führung, daß sie gesund werden. Oder gehen zum Amazonas und nehmen Ayahuasca, etc, und finden dadurch eine wirksame Therapie für sich selbst.

Wieder andere ändern ihr Leben völlig, machen sich ein paar schöne "letzte Monate" und erfahren dann überraschenderweise eine "Spontanheilung"- wahrscheinlich weil sie ihre Lebenseinstellung geändert haben.

Für manche ist auch einfach die Zeit gekommen, zu gehen, z.B. weil sie ihr Lebensziel schon erfüllt haben. Diejenigen werden es normalerweise auch wissen.

Wichtig ist, daß sie an die von ihr gewählte Therapie glaubt.

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Erst einmal mein ❤️Loches Beileid. Das mir bekannte Mittel gegen Krebs ist die Chemotherapie. Da der Krebs schon gestreut hat, wird eine reine Brustamputation nicht ausreichen. Und ob eine Chemotherapie anschlägt wird ein Arzt der auf diese Dinge spezialisiert ist, sicher besser wissen.
Disneyland in Paris ist von D gut zu erreichen, MyDays bietet jede Menge Action Dinge an. Island ist eine sehr schöne Insel mit Vulkanen und ganz viel Natur.
Wenn es irgendwann so weit sein sollte, bereite Dich selber auf den Moment vor und lass sie gehen (in den Niederlanden und der Schweiz ist aktive Sterbehilfe legalisiert). Es tut ihr sicher mindestens genauso weh, Dich leiden zu sehen. Könnte auch der Grund dafür sein, dass sie nicht mit Dir darüber sprechen möchte.
Ich wünsche Euch beiden alles erdenklich gute 😘

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Kommentar von Jvlie
21.08.2016, 10:46

Danke für deine Antwort!! :)

Die Sachen die du vorschlägst sind richtig gut und kommen sofort auf die Liste.

Das mit Schweiz hatte sie selbst auch schon überlegt, möchte das aber erst machen wenn sie richtig starke Schmerzen kriegt oder ähnliches...

Aber die Hoffnung das sie es überlebt stirbt natürlich zuletzt..

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Kommentar von Wiesel1978
21.08.2016, 10:49

Vollkommen richtig @Hoffnung stirbt zuletzt und das mit der Schweiz machst Du bitte nicht, das sollte ihre Entscheidung sein. Du kannst sie nur darauf hinweisen das sie es nicht außer acht lässt

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Kommentar von Wiesel1978
21.08.2016, 10:52

Gut, wenn Du noch weitere Infos möchtest - PN - ansonsten alles Gute

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Was der eine als sinnvolle Unterstützung empfindet, ist für den anderen eine zusätzliche Bürde. Auch die eigene Erfahrung ist nicht immer ein guter Ratgeber: Deine Freundin möchte möglicherweise andere Hilfen, als die, die sich Freunde oder Verwandte in einer solchen Situation für sich selbst wünschen würden. Hinzu kommt: Im Krankheitsverlauf verändern sich die Bedürfnisse zudem: Zum Beispiel kann ein und derselbe Mensch phasenweise einen starken Wunsch nach Nähe und Zuneigung verspüren, ein paar Tage später aber Zeit für sich alleine benötigen.

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Also wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich deine Freundin packen, sie ins Auto setzen und zusammen eine Rundreise machen. Einfach Sachen packen und vielleicht Richtung Süden oder so was in der Art . Allerdings denke ich mal dass du auch arbeitest und es erst mit deinem Chef abklären müsstest aber ihr müsst die Zeit auf jeden Fall nutzen.

Und großen Respekt an dich. Ich glaube jeder wünscht sich so eine Freundin wie dich zu haben. :)

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Kommentar von Jvlie
21.08.2016, 11:43

Ich bin 19 und bin seit einem Jahr mit der Schule fertig.. Ich hab in diesem Jahr eine Art Weltreise gemacht, ich würde einfach meinen Vater fragen ob ich sowas ähnliches mit ihr machen dürfte (er würde es zu 100%  erlauben)

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Du darfst auf keine Fall zur Kirche oder anderen "Wunderheilern" gehen ansonsten haben die anderen Leute hier schon sehr gute tipps gegeben.
Viel Glück!

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Kommentar von Jvlie
21.08.2016, 10:50

Wegen diesem kirchen Ding habe ich schon meine Oma und Opa und sogar meinen Bruder verloren.. Bin ausgetreten und empfehle niemanden denen zu glauben das sie heilen können - aber jeder soll das glauben was er will! (viele aus meiner Familie wie z.B. Meine Tante sind sehr stark gläubig)... 

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Kommentar von hailfire13
21.08.2016, 10:52

Ich bin strenger Atheist und kann ehrlich gesagt für Leute die an so etwas glauben kein Mitleid empfinden, natürlich ist es schade wenn jemand stirbt aber ganz ehrlich haben sie es nicht anders verdient wenn sie statt zum Arzt zu gehen zu ihrem imaginären Freund beten

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Kommentar von hailfire13
21.08.2016, 11:59

nanklar aber eben nur auf psychischer Ebene, solange sie weiterhin auf die funktionierenden Methoden vertrauen ist ja alles gut

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Na ja, was das "Heilmittel" gegen Krebs angeht: Es gibt natürlich Therapien (Chemotherapie, Bestrahlung). Ich gehe mal davon aus, das ist in die Wege geleitet. 

Wenn man den Krebs zu spät erkannt hat, wird man leider nicht mehr viel machen können. Da kann man sich nur mit dem Gedanken trösten, dass die Seele weiter lebt. 

Was diese besonderen Erlebnisse angeht: Das ist natürlich auch eine Geldfrage. Und deine Freundin muss gesundheitlich in der Lage sein, z.B. zu reisen. Wie es in diesen beiden Punkten aussieht, kann von hier aus niemand beurteilen. Aber wenn sie fliegen kann, dann wäre ein Kurztrip nach London schon nicht das Schlechteste, um sie auf andere Gedanken zu bringen. 

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Kommentar von Jvlie
21.08.2016, 10:48

Also reisen dürfte sie.. Und am Geld würde es auch nicht scheitern...

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Habe ich das richtig verstanden, dass ein Onkologe gesagt hat, für eine Chemotherapie oder irgendwie anders geartete Therapie wäre es jetzt schon zu spät? 

Dann würde ich mit ihr nach Amsterdam fahren in einen Coffee-Shop. Wenn sie nicht rauchen mag, dann kann sie Plätzchen essen. Und dann liest du ihr aus einem schönen Buch mit Phantasiereisen vor. So was in der Art

http://www.phantasiereisen.com

Und vielleicht passiert doch noch ein Wunder. Ich würde sie in einer Phantasiereise ins Paradies lenken. An den Jung- und Gesundbrunnen. Dort soll sie das Wasser des Lebens genießen. 

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Man soll sich kein X für ein U vormachen: Der Brustkrebs ist einer der großen Killer (doch behalte das ja für dich!). Meine Frau ist ein Jahr nach der Diagnose + OP gestorben, auch wegen der Metastasen (in der Lunge und in der Leber). Allerdings ist Krebs nicht gleich Krebs. Es gibt bei jedem Krebs hochaggressive und weniger aggressive Formen. Deine Freundin sollte den Arzt wechseln und einen (anderen) Spezialisten zu Rate ziehen. Vielleicht gehört die Krebsform, unter der deine Freundin leidet, zu den weniger aggressiven Krebsformen. Dann könnte man mit einer OP das Karzinom in der Brust beseitigen und mit der Chemo die Metastasen eventuell verkleinern bzw. zum Verschwinden bringen. Als flankierende Zusatztherapie wäre eine Misteltherapie angezeigt (Schulmediziner halten von letzterer aber nichts). Man sollte hier einmal einen guten Naturmediziner oder Heilpraktiker konsultieren. Die kennen vielleicht natürliche Gegenmaßnahmen, mit denen man die Metastasenbildung zum Stoppen bringen kann. Ihr solltet auf jeden Fall nicht den Mut verlieren. Mildere Formen des Brustkrebses sind schon oft geheilt bzw. so behandelt worden, dass die Betreffende damit leben konnte.

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Kommentar von Jvlie
22.08.2016, 21:08

Ich hab nochmal ganz lange mit ihr geredet, denn wir dachten alle sie hätte es nur zwei Wochen vor uns verheimlicht - sondern zwei Monate.. Sie meinte zu mir sie hätte schon eine Operation gehabt (ihr wurde ein Stück Lunge anscheinend entfernt) und sie meint es wird einfach nicht besser...

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Das tut mir sehr leid für Dich und Deine Freundin und es ist schön willst Du sie begleiten...

Menschen gehen mit einer solchen Diagnose unterschiedlich um...also gehe einfach auf SIE ein...klar kannst Du einen Vorschlag machen um sie etwas abzulenken, aber möchte sie dies nicht, dann musst Du dies respektieren...denn Begleitung heisst sich vollkommen auf den anderen einzulassen ohne eigene Wünsche an zu bringen...

Ich wünsche Euch viel Kraft 

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