Liquoruntersuchung bei Verdacht auf Demenz

3 Antworten

Die Liquoruntersuchung ist sinnvoll, weil sich hier Proteine nachweisen lassen, die bei Demenz die Gyren, also Gehirnwindungen an der Oberfläche angreifen und somit das Neuzeitgehirn schädigen. Viele Demenzkranke, im Anfangsstadium, können sich sehr gut an die Vergangenheit erinnern, aber mit Neuzeiterlebnissen ist das so eine Sache. Es gibt derzeit keine wirksamen Medikamente gegen Demenz. Eine Verlangsamung ist durchaus möglich, aber das ist von Fall zu Fall verschieden. Jeder Mensch reagiert anders darauf. Viel Kraft bei dieser sehr großen Aufgabe.

MRT ja, aber was soll eine Lumbalpunktion?

Eine Lumbalpunktion ( LP) ist aussagefähig, wenn der Verdacht auf entzündliche Prozeße des Gehrines ( Tumore, Abszesse, Meningitis usw. und der Nerven bestehen. Eine Demenz hat keine dieser Ursachen und ist somit auch nicht im Liquor nachweisbar.

Eine LP ist ein kleiner, leicht schmerzhafter einstich mit einer längern Kanüle ins Liquor. Dabei wird "Nervenwasser" abgezogen, ca. 5-10 ml. Danach muss man ca. 1 Stunde liegen bleiben. Das was dann auch schon.

Eine Demenz ist nicht Heilbar, es gibt jedoch Medikamente, wie z. B. Donepezil , das soll durch eingreifen in die nervale Erregungsleitung im Gehirn das Erinnerungs- und Denkvermögen verbessern.

der Untersuchende Arzt wird jedoch schon seine Gründe für diesen Untersuchungsvorschlag haben.

MRT ist angezeigt,aber was will er im Liquor sehen,wenn keine Entzündungsparameter zu sehen sind,die sieht er auch im Blut.Ist keine geläufige Demenz Untersuchung,aber er wird's ja erklärt haben.Und es gibt med.um die Demnez zu verlangsamen,aufhalten kann man sie nicht und andere Med. um ev.Pat.ruhig zu stellen.

Übernimmt die AOK einen umfangreichen Gesundheitscheck?

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Ist eine Lumbalpunktion sehr schlimm?

Hallo,

Ich habe nächste Woche Mittwoch meine erste Lumbalpunktion.

Grund: seit 8 Jahren chronische Kopfschmerzen, die langsam aber stetig zunehmen, derzeit wirklich tägliche Schmerzen und ab und an ein Kribbeln im Kopf

Bin übrigens erst 20 und weiblich

So MRT wurde 2 mal gemacht, dabei zeigten Auffälligkeiten die sich eben weniger Monate verändert haben, was das aber genau ist, darüber haben Ärzte nur gesagt sie hätten die Vermutung auf entzündliche Stellen.

So und beim zweiten Neurologen Termin hatte ich auch eine VEP Untersuchung und jetzt eben diese Lumbalpunktion. habe auch schon viel gelesen im Internet, ja ich weiß sollte man nicht, aber jeder Mensch ist anders, ich weiß dass es sich für jeden Mensch anders anfühlt, aber ich habe aus den berichten auch Tipps rausgenommen wie z.b. das viel Koffein helfen soll danach, weiß zwar nicht warum, aber egal.

Mein Schmerzempfindung ist auch nicht so hoch, hatte schon 4 Knochenmarkpunktionen und konnte danach einmal sogar direkt Fahrrad fahren, bei einer hingegen paar Tage lang nicht mehr richtig laufen vor Schmerzen.

Naja bin bei sowas eher hart im nehmen, ich fands sogar bei der VEP Untersuchung diese Elektroden Akupunktur Nadeln im Kopf sehr angenehm und Schmerzlindernd.

Naja ist denn eine Lumbalpunktion sehr schlimm?

Da ich das noch nie hatte mach ich mir schon so paar Gedanken, da ich vornerein immer ängstlich bin und heulkrämpfe bekomme, aber meistens nur deswegen weil ich Angst hab, dass was schlimmes rauskommen könnte dann wenn die des im Labor untersuchen.

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Riesige Panik vor erneuter Lumbalpunktion!

Guten Mittag! Ich bin 18 Jahre alt, vor ca. einem halben Jahr wurden 2 kleine Knubbel bei einem MRT in meinem Gehirn festgestellt, die Sehstörungen, Schwindel usw. ausgelöst haben, ein Tumor ist ausgeschlossen. Um näheres herauszufinden, da Verdacht auf MS besteht, sollte mir Gehirnwasser abgenommen werden, das ging aber leider völlig in die Hose, ich war nicht aufgeregt, da ich eigentlich keine Angst vor Nadeln habe, trotzdem stach der Neurologe daneben, mir wurde schwindelig, ich bin bewusstlos geworden, habe eingenässt und gekrampft. Nunja, seitdem leide ich unter Angststörungen, die mit Opipram behandelt werden, trotzdem ist eine weitere Untersuchung nötig, da die vorherige abgebrochen werden musste. Ich habe jetzt einfach nur riesige Angst davor, dass es nochmal passiert, obwohl ich nichteinmal Schmerzen hatte, nur einen Druck im Rücken, weiß jemand von euch, ob es möglich ist, diese Lumbalpunktion unter Narkose, oder Schlafmittel o.ä. zu machen? Anders kann ich mir das nicht mehr vorstellen, bin wirklich völlig am Ende und danke im vorraus über eigene Erfahrungen oder Antworten!! Liebe Grüße, Marija :-)

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Wieviele Untersuchungen werden pro Tag gemacht (stationär)?

Hi,

ich habe demnächst einen Termin in einem Krankenhaus zur stationären Abklärung. Bei der Terminvergabe fragte ich schon, ob man nicht einen Termin an dem Wochentag Montag erhalten könnte. Man sagte mir aber, dass es nur für Termine für Mittwoch immer geben würde.

Nun frage ich mich, wieviele Untersuchungen täglich so gemacht werden? (MRT, Lumbalpunktion, Evozierte Potentialen, Blutabnahme). Das soll so auf dem Plan stehen. Nun frage ich mich, ob man pro Tag nur eine Untersuchung macht oder ob das relativ schnell über die Bühne geht, sodass man quasi Freitag damit fertig ist und nicht übers Wochenende auf der Station verbleiben muss?

Hat da jemand eventuell Erfahrung oder arbeitet eventuell direkt "an der Quelle" ?

Vielen lieben Dank im Voraus! :-)

LG

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ärztlicher Fehler oder was ist das?

Hallo,

meine an Demenz erkrankte Oma (mein Vater hat die amtliche Betreuung) ist in einer 24/7 WG untergebracht. Vor einem knappen jahr hieß es nach einer Blutuntersuchung durch den WG-Hausarzt: Ihre Mutter/Oma hat etwas niedrige Eisenwerte ansonsten ist alles in Ordnung.

Auf die Frage nach einem Rezept für Eisen bekamen wir folgende Antwort: nein, für ein Kassenrezept reicht der Eisenwert nicht aus, wir sollen es in der Apotheke selbst holen und ihr durch den Pflegedienst in der WG geben lassen - sie bekam seither ferro sanol® duodenal mit 100 mg Eisen pro Kapsel.

Mitte März sprach mein Vater den behandelnden Arzt an, ob man nicht mal wieder die Eisenwerte checken sollte, damit man weiß, ob das Eisen noch erforderlich ist. Fast schon unwillig stimmte der Arzt einer Blutuntersuchung zu - es ergab sich ein Eisenwert von 12,4 und der Ferritinwert liegt bei 260!!! (Normbereich ist 13-150)

Zwei Fragen:

Ist der Wert gefährlich? Und hat der Arzt fahrlässig gehandelt uns immer weiter Eisen geben zu lassen? Hätten wir jetzt nichts gesagt, wäre das nicht untersucht worden.

Danke für die Antworten!

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Multiple Sklerose - Was soll ich tun?

Hallo,

ich bin 22 Jahre alt und langsam am Verzweifeln. Ich habe seit einigen Monaten Beschwerden die anfingen mit Schwindelattacken. Diese haben sich seit circa einem Monat erledigt allerdings habe ich nun oft Kreislaufprobleme. Neuerdings sind meine Beine extrem schwerfällig und das linke kribbelt leicht. Ich war auch schon in der ich Neurologie stationiert und wurde untersucht: Lumbalpunktion, MRT und elektrophysiologische Untersuchung. MRT des Kopfes und der Halswirbelsäule ohne Befund. Liquor mit normaler Zellzahl und niedrigem Gesamteiweißwert allerdings waren oligoklonale Banden nachweisbar.

Insgesamt wurde ich mit unauffälligem Befund entlassen.

Ich bin derzeit auch in psychologischer Behandlung weil mein Gesundheitszustand so an mir zehrt und ich auch Panikattacken und Depressionen habe.

Ich weiß nicht mehr weiter... Diese oligoklonalen Banden weisen ja schon auf MS hin aber der Befund war doch unauffällig?

Aktuell weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll.

Beste Grüße

Felix

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