Linux Ubuntu Virenscanner

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3 Antworten

Alleine die strikte Trennung zwischen Admin und Benutzer ist ein großes Hindernis für Viren. Um sich installieren zu können, brauchen sie Root-Rechte. Da würde dann ein Fenster aufgehen und nach dem Root-Passwort fragen.

Viren sind nicht zwischen den Betriebssystemen übertragbar; die sind einfach zu unterschiedlich.

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Kommentar von roughneck
16.10.2011, 00:59

Na das ist doch mal eine gute Nachricht.

Habe den halben Nachmittag heute damit verbracht, verschiedene Systeme auf meinen Rechner zu spielen.

Wenn ich Dateien runterlade und diese auf einen Stick speichere, habe ich doch die Möglichkeit besagte Daten mit Win7 oder WinXP abzurufen/nutzen ... oder !?

LG

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Nö, da kann nichts rüberschwappen, in keine Richtung, die Schädlinge bleiben bei Windos.

Linux Viren sind nicht im Umlauf und werden es auch dann nicht sein wenn 90% der Rechner mit Linux laufen, für einen ehemaligen Nur-Windos-Nutzer mag das erst mal verstörend sein.

Ein Antivirenprogramm für Linuxviren kenne ich nicht. Lass dir bitte nicht einreden, dass es so was gibt, oder dass so was unter Linux notwendig ist. Da unter Linux Programme keinerlei Schreibrechte ins System haben ist das obsolet.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (oberste Instanz für Internetgefahren) bewertet wie folgt: "Unter Ubuntu/Mac ist aufgrund der aktuellen Bedrohungslage kein Virenscanner notwendig" nachzulesen in der Rubrik Publikationen.

In der Windows Welt wird versucht den 20 000 000 Viren (Angabe von Symantec) mit solchen zweifelhaften Bezahlprogrammen teilweise Einhalt zu gebieten. Da täglich 300 000 Virenvarianten dazukommen, können die signaturbasierenden Scharlatanprogramme natürlich nichts bezwecken, die Erkennungsrate geht gegen Null. Stiftung Warentest hat ermittelt (4/2012) dass die Verteilung der Virensignaturen für neue Viren an die Nutzercomputer im Schnitt 10 Tage dauert.

Ich finde es allerdings auch eine Unverschämtheit wenn Mark Rossinowitch , der oberste Virensucher von Microsofts Systernals auf der Microsoft Seite in seinem Lehrvideo "Malware Hunting" lächelnd verkündet: 33% der Windows Viren können nicht gefunden werden.

Microsoft hat das Thema nach eigener Auskunft in keinster Weise im Griff. Nur Windows Benutzer befinden sich in höchster Gefahr.

Ein Kollege, dem beim Online-Banking unter Windows 9500€ abgeflossen sind, hat anschließend begonnen über die Sicherheit seines Betriebssystems nachzudenken. Macht das bitte vorher.

Linux Nutzer sind da einen deutlichen Schritt weiter, und das geht ohne zusätzliche Bezahlprogramme. Diese sind nur unter Windows nötig, um die dort herrschenden zahlreichen Defizite teilweise zu lindern.....

Für alle, die Linux noch nicht nutzen: Informiert euch doch im Internet, wie ihr auf die sichere Seite wechseln könnt. Die Seite www.whylinuxisbetter.net zeigt auf spannende Art auf, welchem Elend wir entrinnen und wie es ohne Anstrengung geht.

Preiswerte, perfekt eingerichtete Linux Rechner gibt es unter dem Suchbegriff "Linux Shop" zu kaufen. Auch Dualboot-Systeme sind erhältlich. Für den Installationsunwilligen ist es ein smarter Weg, um dem Windos Elend zu entfliehen und wesentlich mehr Programm-Vollversionen zu erhalten als beim sicherheitstechnisch nicht so bewanderten Monopolisten.

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