Linux "Remote Desktop" ohne eigenen Desktop?

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6 Antworten

Dafür muss auf dem Server in der Regel eine Desktopumgebung installiert sein, denn nur dann kann er Dir diese remote zur Verfügung stellen. Debian bietet einige leichtgewichtige Kandidaten dafür an, die Deine Performance nicht allzu sehr beeinfussen dürften, z. B. LXDE oder Xfce. Dann kannst Du z.B. per VNC oder xrdp darauf zugreifen.

Ansonsten fällt mir da nur eine Browser-Lösung ein. Ich fürchte nur, daß Du Dir die entsprechende Webapp wohl selbst schreiben müsstest, um Deine speziellen Anforderungen zu treffen.

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Ja, auf dem Server einfach "tightvnc" installieren und starten (z. B. über SSH). Das erstellt dann eine Instanz von X11, in der Du per VNC arbeiten kannst. Dafür benötigst Du einen VNC-Client auf dem Rechner, von dem aus Du den Server "steuern" möchtest.

Wenn Du den "tightvnc"-Prozess auf dem Server beendest, wird auch der zugehörige X-Server beendet.

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schreibe so ein GUI selbst.
Das hätte den Vorteil, so ein Programm läuft nur auf dem "Bedien-Rechner" und sendet Befehle mit ssh und empfängt auch Reports der damit ausgeführten Befehle an diesen Rechner zurück.

Solche GUI's schreibe ich in Tcl/Tk. Diese  Scriptsprache ist recht einfach ( wobei einfach natürlich relativ ist) und ist für Windows, Linux, Mac und Unix verfügbar.

Als Beispiel das Bild eines "Startes" für ausgewählte Programme so eines GUI's.

Bei Fragen helfe ich gern.

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Ich denke Du suchst nach MPD.

http://mpd.wikia.com/wiki/

Der music player deamon spielt Deine Musik auf dem Server ab, den Du an Deine Anlage anschliessen kannst. Steuern kannst du es mit Clients unter Windows, Mac, Android, iOS, Linux, Webbrowser, etc. Siehe http://mpd.wikia.com/wiki/Clients

Das es hier um den RaspberryPi geht kann man ignorieren: http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2013/07/Raspberry-Pi-zur-Miniatur-Musikzentrale-ausbauen

Viel Erfolg,

sysdef

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Geht auf Linux perfekt Dank dem X Window System. Um GUI Programme darzustellen brauchst du jedoch eine Desktop Version des Systems, oder du installierst eine Desktopumgebung manuell.

Wenn du von einem Linux Gerät mit X Server verbindest, musst du einfach zum ssh Befehl die Optionen X und C hinzufügen, also in etwa so: ssh -XC benutzer@server
Sobald du ein Programm mit GUI öffnest, wird das GUI auf deinem Linux Gerät und nicht auf dem Server angezeigt.

Auf Windows mit Putty geht das auch, ist aber umständlicher.
Zuerst mal musst du dir einen X Server für Windows runterladen, installieren und starten.
Dann musst du nur noch in Putty X Forwarding aktivieren.

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Kommentar von wiedermalich
18.09.2016, 23:53

putty nutzte ich meist "nur" um updates zu installieren und bestimtme dienste bzw. pakete drauf zu kriegen. wusste garnicht, dass es das kann ^^

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Kommentar von androhecker
18.09.2016, 23:55

Nun, im Prinzip macht es das gleiche wie der ssh Befehl, den X Server braucht man natürlich, Putty selber hat keinen integriert.

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möchte auch nicht direkt auf dem PC ein Desktop haben, um Leistung zu sparen.

Der Monitor am 'alten' PC muß nicht angeschaltet sein ... verbraucht so auch keinen Strom!

Ein Programm, daß nicht aktiv ist, braucht auch keine Ressourcen!

Wenn du am besagte PC irgend etwas ändern willst, laufen da zwangsläufig Ressourcen ... aber nur während der Änderungen.

Wenn du die Festplatte, bzw. die Verzeichnisse "exportierst", laufen die Kommandos zwar auf dem alten PC aber die Ein- und Ausgabe auf deinem Hauptrechner.

Das Verzeichnis wird virtuell zu einem deines Rechners ... und grafische Oberflächen auf dem alten PC braucht es dazu nicht.

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