Linux: Programme oder Pakete?

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4 Antworten

Beispielsweise bei debian:

Im normalfall liefern die paketquellen zb von apt installationsPAKETE im .deb format aus. Das extrahierte ist dann imprinzip das programm. Das installationspaket ist allerdings auch ein programm. Also ne klare definition gibts da meines wissens nicht direkt weil beides zutreffen kann

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Sowohl als auch. Linux nutzt sogenannte Paketquellen. Daher bezieht das System dann seine Programme. Genaugenommen sind das Datenpakete, ähnlich einem ZIP oder RAR. Der Unterschied zu Windows liegt nur darin, das ein Unixoides Betriebssystem wie Linux die Pakete automatisch auspackt, ins Dateisystem einpflegt und installiert. Außerdem werden die Pakete nach diesem Prozess auch automatisch gelöscht.

Also sind es erst Pakete und dann Programme. Da auch MacOs Unixoid ist, wird das dort sicher ähnlich laufen. Weiß ich aber nicht.

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Es gibt beide Begriffe, und sie haben unterschiedliche Bedeutungen.

Oft werden mehrere Programme zu einem Paket (einer installierbaren Einheit deiner Distribution) zusammengefasst. Umgekehrt besitzen manche Programme Abhängigkeiten zu anderen Paketen, sind also ohne diese nicht lauffähig.

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Hallo

Spricht man bei Linux von Programmen oder Paketen?

Ein Programm besteht oft aus mehreren Teilen, aber nicht immer, dies sind dann Beispielsweise:

  • ausführbare Binärdatei
  • Konfigurationsdatei(en)
  • Bibliotheken
  • Read_me Files
  • Manpages
  • usw.

Wenn man also ein Programm installiert sind all diese Abhängigkeiten in einem Paket (welches für den jeweiligen Paketmanager vorliegen muss) zusammengefasst damit es am Ende auch ausführbar ist.

Wie siehts da bei macOS aus? Spricht man da auch von Programmen bzw Paketen?

Ich mag kein angebissenes Obst, aber da deren Betriebssysteme (OS-X und iOS) auch unixoide (genauer BSD abstammendes) Systeme sind, gehe ich davon aus das der Aufbau weitestgehend gleich ist. Ob die MACianer das Wort Pakete verwenden weiß ich nicht.

Die komplette Entwicklung von Linux ist so aufgebaut das Pfade und auch Bibliotheken die von anderen Programmen ebenfalls verwendet werden können, für das System bereit stehen und nicht statisch verlinkt sind.

Das spart Speicherplatz, sowohl beim Arbeitsspeicher, als auch beim Datenträgerspeicher und deswegen auch Systemleistung.

Linuxhase

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Kommentar von flaglich
15.10.2016, 20:25

Hi Linuxhase, die BSDler reden glaub ich von Ports wenn sie Pakete meinen, die Äppler arbeiten inzwischen mit Apps aus dem App-Store wenn sie Ports installieren. Nicht zu vergessen die dmgs.

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