Linux, nur welche Distribution?

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7 Antworten

Ich find Unity (Ubuntu) und Cinnamon (Mint) doof und installiere bevorzugt KDE (Kubuntu) bzw. auf älteren Kisten Xfce (Xubuntu).

Das ist aber Geschmackssache, da können wahre Glaubenskriege ausbrechen, ob jetzt Gnome, KDE, Unity, Cinnamon oder sonstwas die beste Oberfläche ist. Am besten, du kaufst dir einen Satz DVD-Rohlinge, brennst dir darauf deine bevorzugten Distributionen, startest deinen Computer von der DVD neu und probierst das als Live-DVD aus (dabei wird noch nix installiert). Die Version, die dir am besten gefällt, installierst du dann. Alternativ kannst du dir auch Virtual Box unter Windows installieren und darunter die Distributionen testen bzw. installieren.

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Kommentar von itsstupid
07.07.2013, 11:43

Was ist denn mit Linux Mint. Ich hab' gelesen, es sei besonders Einsteigerfreundlich. Ist da was dran? Ich dachte nämlich dran, Linux Mint Cinnamon zu nehmen.

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Welche soll ich also nehmen, welche ist die Beste, am Einsteigerfreundlichste, am Übersichtlichste...

Das kann man nicht pauschal sagen, da ist Ausprobieren angesagt, und bei Linux ist das Schöne, dass fast alle Distributionen als Live-System ausgeführt werden können, also von DVD/DC oder auch USB-Stick gebootet werden können, Außerdem kann man sie parallel zu einem bestehenden Windows- (oder auch anderem) Betriebssystem installieren, ohne dieses löschen zu müssen. Zwei Tipps noch: Schau dir mal die Seite ubuntuusers.de an. Und zum Ausprobieren verschiedener Linux-Distros bietet sich die Verwendung wiederbeschreibbarer Rohlinge an oder die Erstellung bootfähiger USB-Sticks mit Programmen wie Unetbootin, Live Linux Creator oder eienm der Produkte von Pendrive-Linux (alle kostenlos).

Ach ja, Mint setzt übrigens auf Ubuntu auf, und einen Explorer wirst Du bei linux auch vergeblich suchen, das heißt hier Datei-Manager. Mir scheint, Dein Hauptproblem ist die Benutzeroberfläche (der Desktop). Dazu sei gesagt, dass man die meisten Distributionen mit verschieden Desktops installieren kann, bzw. mann kann zusätzliche Desktops installieren ud dann beim Start des Systems auswählen, welchen Desktop man benutzen möchte.

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Kommentar von itsstupid
07.07.2013, 20:30

Ja, das weiß ich. Für Linux Mint z.B. gibt es so den Cinnamon und den MATE, der allerdings schon vor dem Download ausgewählt werden muss.

Zum Datei-Manager. Ist der bei Linux Mint ähnlich gut erreichbar wie bei Windows? Denn ich lege besonders großen Wert auf die Geschwindigkeit, mit der man auf dem System arbeiten kann, also mit so wenig Klicks wie möglich sein Ziel zu erreichen. Und noch was. Kann man bei Linux Mint oder bei Linux im allgemeinen eigentlich auch Verknüpfungen zu Dateien oder Programmen anlegen?

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Ubuntu ist die bekannteste Distribution (ich selber benutze Ubuntu auch). Wenn du von Windows kommst und keine grose Umstellung moechtest w[dre ich dir zu Linux Mint. (Die Rechtschreibfehler kommen von Ubuntu, nach jedem Boot wir die Tastatur auf englsich umgestellt echt nervig ich wechsle auch bald weil der Fehler von der Hardware kommt (Mein Computer ist 5 Jahre alt, und von TOSHIBA)) Der Explorer ist in Ubuntu gut erreichbar so wie auch in allen Linux Distibutionen. Wenn du von Apple kommst (Ich komme von dort) w[rde ich elementaryOS nehmen oder Pear LInux.

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Ich habe so vor zehn Jahren mit OpenSuse begonnen, habe mir seinerzeit aber eine Kaufversion besorgt, deswegen weil ich auch keine Ahnung von Linux-Systemen hatte. Aber irgendwie hat mich das mit Linux schon immer gereizt. Und dank der guten Dokumentation die da mit geliefert wurde (Handbücher), war OpenSuse ratzfatz auf dem Rechner installiert. Und seitdem bin ich OpenSuse treu geblieben, ist zwar jetzt nicht unbedingt für Einsteiger geeignet, aber wenn Du ernsthaft Interesse hast, fuchst Du Dich da schnell rein. Debian ist auch noch sehr empfehlenswert. Übrigens Ubuntu/Kubuntu basiert auf Debian.

Wichtig ist erst einmal dass Du Dein Linux auf die Platte sauber installierst bekommst. Das schlimmste was passieren kann, wenn Du unabsichtlich bei der Installation Dein Windows löschst.

Ich würde mir auch überlegen, ob Deine Hardware (Drucker) auch unter Linux funktioniert - Drucker können da sehr störrisch sein.

Vielleicht gibt es ja in Deinem Bekanntenkreis jemanden, der sich damit auskennt. Spart Dir jede Menge Stress.

Have a lot Fun -

LA

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Kommentar von itsstupid
08.07.2013, 15:29

Danke für die Tipps. Aber Linux sauber installiert zu bekommen wird kein Problem sein. Denn wenn ich mir mal den neuen Rechner kaufe, formatiere ich sowieso gleich die ganze Platte.

Muss ich denn besondere Druckertreiber installieren, oder wie bekomme ich den zum Laufen.

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Hallo

bin auf der Suche nach der am besten für mich geeigneten Distribution.

Wie soll man Dir sagen was "für Dich geeignet ist", wenn man nicht weiß welche Hardware, Vorlieben und Ausgaben Du bewältigen möchtest?

  • Welcher Prozessor mit welcher Taktung?
    • Wieviel Arbeitsspeicher (RAM) ist eingebaut?
  • Welche Aufgaben sollen ausgeführt werden?
  • Welche Sprache(n) sollen unterstützt werden?

Erst dachte ich an Ubuntu oder Kubuntu, jetzt tendiere ich mehr zu LinuxMint.

Gibt es einen triftigen Grund warum Du dich selbst einschränkst auf lediglich zwei von rund 500 Distributionen die es gibt??

Das einfachste ist doch die Mittel zu nutzen die gegeben sind:

welche ist die Beste, am Einsteigerfreundlichste, am Übersichtlichste...

Das ist doch immer auch abhängig von der eigenen Logik, der Auffassungsgabe und natürlich dem eigenen Geschmack, also höchst subjektiv.


Es herrscht in den Foren in denen ich mich bewege vielfach die Meinung das Linux-Mint ob seiner nahezu automatischen Einbindung von Audio- und Video- Codecs und proprietären Grafikkartentreibern Einsteiger-freundlich sein soll. Natürlich ist bei Mint auch der Mate oder Cinnamon-Desktop ein Pluspunkt für diejenigen die mit Unity und der Gnome3-Shell nicht nicht zurechtkommen.

Ich persönlich benutze openSUSE seit Version 6.X und kam damit relativ intuitiv zurecht - Was also ist nun "Einsteigerfreundlichste".

Was bitte meinst Du mit "Übersichtlichste" genau?

Linuxhase

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Kommentar von itsstupid
07.07.2013, 16:52

Also erst mal danke für die Links. Beim ersten Test bekomme ich für Ubuntu, Mandriva, Linux Mint, Kubuntu und OpenSuSE 100%.

Ich kann dir leider nicht sagen welche Graka, Prozessor oder Mainboard mein PC haben wird, da ich ihn noch nicht habe. Den muss ich mir erst mal kaufen.

Unter einem übersichtlichen System verstehe ich einen schnellen Zugriff auf den "Explorer", also die Festplatte, und einen schnellen und einfachen Zugriff zu allen Programmen und Dateien, die möglichst auch auf dem Desktop abgelagert und verlinkt werden können. Unter einem einsteigerfreundlichem System verstehe ich eine Version, bei der ich keinerlei Vorkentnisse von Linux brauche, um sofort damit umgehen zu können. Daher habe ich auch erst mal Ubuntu und Linux Mint als in Frage kommend herausgefiltert, wobei mir Kubuntu doch etwas komplizierter sein zu scheint.

Ist Linux Mint deiner Meinung nach denn für Anfängerzwecke geeignet? Hast du selbst schon mal Erfahrungen mit Linux Mint gemacht?

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Ich mache es mal kurz : UBUNTU 12.04 !

  1. Riesen Community ( Findest überall im Netz Hilfe, einfach "ubuntu" + Frage googeln"
  2. Super einfach ! Quasi alles rennt "out of the box (Flash etc)
  3. Wunderschön, satbil, schnell

post.scriptum: dies ist meine meinung, erfahrung ! kein anstoss für fachspezifische diskussionsrunden und auch keine alggemeingültigen postulate. Viel Spass !

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Ich lange Jahre Ubuntu verwendet. Jetzt bin ich bei Linux-Mint Mate mittlerweile auch schon 3 Jahre. Beide sind sehr gut, alles andere ist geschmacksache.

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