Linux für die Schule und zum programmieren lernen?

9 Antworten

Normalerweise läuft alles drauf.

Teams gibts, Zoom gibts, das normale Skype gibts und LibreOffice gibts.

Das einzige was kritisch werden kann ist OneNote, da musst du unter Umständen die Online Version verwenden. Statt Word/Powerpoint/Excel kann man eigtl immer die LibreOffice Equivalente benutzen, zur Not auch da die Online Versionen.

Fingerabdrucksensoren kannst du so verwenden: https://wiki.ubuntuusers.de/Fingerprint-GUI/

MS Office kann Probleme machen da manche Schulen / Lehrer wohl ausschließlich damit arbeiten. Es gibt eine Online Version aber ob die reicht ist so eine Sache.

Von dem was ich so mitbekomme scheint technische Inkompetenz bei Lehrern keine Seltenheit zu sein.

Das mit dem Fingerprint Sensor ist so ne Sache, es gibt schon Software um das in Linux zu unterstützen aber wie gut das funktioniert weiß ich nicht. Musst du im Zweifel ausprobieren ob es auf deinem Gerät funktioniert.

Wenn du unbedingt Programme wie MS Office oder andere Windows Programme brauchst hast du die Möglichkeit Windows parallel zu installieren auf einer anderen Partition oder eventuell geht auch eine VM mit Windows, hat aber beides so seine Probleme. Manche Windows Programme und ältere MS Office Versionen gehen auch mit Wine auf Linux. Bei den neuen bin ich nicht sicher ob die gehen.

Woher ich das weiß:Hobby – Linux aufm eigenen Rechner + Beruflich mit Serven

Haha ich musste so lachen, das stimmt manche Lehrer stellen sich ziemlich schwer an, sogar der groß Teil meiner Mitschüler können nicht mit anderen Geräten als ihren Handys umgehen.

Das mit dem Fingerabdruck funktioniert Anscheinend wirklich nicht ein anderer User hat mir schon eine Website gezeigt wo man das sehen kann.

Weißt du ob ich zwei Festplatten für einen Dual Boot brauche?

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Eine Linux Distribution kann man problemlos auf seinem System nutzen und dies auch ohne groß Komplikationen, entsprechend kann es auch vorkommen das bestimmte Teile der Technik eingeschränkt oder entsprechend garnicht funktionieren, wie es beim FIngerabdrucksensor beispielsweise der Fall wäre.

Unter Linux wird man für jedes benötigte Programm welches man auch unter Windows oder MacOS genutzt hat nicht selten eine Open-Source Alternative auffinden, sei es Libre, Open, ONLY-Office zur MS-Office equivalente usw.

Ich habe den Eindruck, dass du die Situation schon ganz richtig einschätzt.

Du wirst mit Linux wahrscheinlich kein MS Office nutzen wollen sondern stattdessen LibreOffice, da kann es zu Kompatibilitätsproblemen kommen, wenn du zum Beispiel eine Gruppenarbeit machst und deine Mitschüler dir eine .docx-Datei schicken -- das Layout kann dann leicht durcheinander sein. Für Dokumente ist das PDF-Formal unproblematisch, aber das lässt sich ja nicht ohne Weiteres bearbeiten.

Ein Fingerabdrucksensor ist auch so eine Sache, je nach Gerät funktioniert es oder eben auch nicht. Wenn du sagst, um welches Gerät es geht, kann ich gerne versuchen bei der Recherche zu helfen.

Natürlich bietet Linux auch viele Vorteile, vor allem wenn du programmieren lernen möchtest. Aber die kennst du sicher schon. ;)

Woher ich das weiß:Hobby – Linux-Nutzer seit 2006

Danke für die hilfreiche Antwort ich benutzen das Lenovo ideapad 5. Ich benutze sowieso kein Microsoft Office (wozu bezahlen wenn libre Office kostenlos ist) hatte aber noch nie wirklich Probleme. Manchmal sind die Präsentationen halt zerschossen aber das kann man meisten ja noch schnell richten.

mache mir mehr Gedanken zum Fingerabdruck Sensor.

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@PhotonX

Coole Website kannte ich noch nicht. Was hälst du von der Idee eines Dual Boots?

Mein Vater hatte auch einfach mal einen usb Stick über den das gesamte linux betrieb System lief.

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@DassoderDas

Finde ich eine sehr gute Idee, ich habe auch 1-2 Jahre lang einen Dualboot gefahren, bevor ich merkte, dass die Windowsinstallation nur noch Platz auf der Platte verschwendet und gar nicht mehr benutzt wird. Ist immer gut einen Plan B zu haben, wenn mal was nicht läuft, gerade wenn man die ersten Gehversuche mit einem neuen OS macht!

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@DassoderDas

Mit dem Fingerabdrucksensor würde ich das eh zwei mal überlegen, sollten da wichtige Daten drauf sein. Die Dinger sind alles andere als sicher.

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An sich ist das eine sehr gute Idee. Ich selbst nutze Linux für die Schule und bin Vmtl der einzige Lehrer bei uns, der das an meiner aktuellen Schule tut und damit Datenschutz ernst nimmt. Bisher hatte ich nur Probleme, wenn sich Kolleg:innen so schon zu doof angestellt haben - auch Linux schützt nicht vor DAUs.

Man sollte aber ein paar Dinge vorher beachten, bevor man Linux installiert.

  1. Wird die Hardware unterstützt? Du hast den Fingerabdruck Sensor schon genannt. Weiter geht es mit stouch screen oder WLAN / Bluetooth. Hier empfiehlt es sich, das in einer live session zu testen und das Internet per Suchmaschine zu befragen.
  2. Gibt es Programme, die du unbedingt brauchst? Spiele sind meist das Problem. Bei mir an der Schule wird (rechtswidrig) Microsoft 365 eingesetzt. Microsoft Office kann ich nicht installieren und will es auch garnicht (Schrott *hust*), aber im Webbrowser klappt alles, was da sein muss und mit LibreOffice hatte ich in den letzten Jahren kaum Probleme bzgl Kompatibilität, außer wenn die Datei komplett kaputt formattiert war. Aber dann hatte auch MS Office seine Probleme. Ich habe mir extra noch den MS edge installiert, damit auch MS Teams geht. Und Abgaben macht man sowieso als PDF/A, das ist kein Problem.
  3. Nicht alles läuft sofort und sofort rund. Man muss hier und da mal was optimieren. Wenn man will, lernt man die Kniffe da schnell und die Sache ist gegessen.
  4. Der Umstieg ist anfangs echt nicht einfach, weil Linux einfach anders ist. Besser, aber anders. Du erwartest ja auch nicht, dass ein iPhone wie ein android Smartphone ist. Also brauchst du etwas Frustrationstoleranz am Anfang 🤣
  5. Viele schreiben von dualboot. Kann anfangs ganz okay sein, aber ich bin dann meist bei einem hängen geblieben, da das wechseln anstrengend ist. Und das ist dann auch nicht so das wahre...
  6. Es gibt verschiedene Desktop Oberflächen, die völlig verschieden sind. Es gibt welche, die eher wie Windows sind, eher wie MacOS oder ganz anders. Hier lohnt es sich am Anfang, das per live session mal zu testen. Ich kann Xfce, Cinnamon und GNOME empfehlen.

Ala Distributionen kann ich empfehlen:

  1. Linux Mint - https://linuxmint.com/
  2. Gecko Linux - static http://geckolinux.github.io/
  3. MX Linux - https://mxlinux.org/

Daneben ist das Ubuntuusers Wiki sehr zu empfehlen. Ist zwar speziell für Ubuntu geschrieben, aber auf deutsch und die meisten Sachen treffen auch auf andere Distributionen zu. Gerade bei Linux Mint ist quasi alles gleich zu Ubuntu. Mir hat das echt viel geholfen und für manches hilft es mir immer noch.

-> https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite/

Ebenfalls ist der Linux Guides DE YouTube Kanal zu empfehlen

-> https://youtube.com/c/LinuxGuides

Danke für die hilfreiche Antwort.

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