Linux Apricity OS Cianomon komme nicht ins Installationsmenü?

3 Antworten

Hallo

Immer wenn ich im vorabmenü "Boot Apricity OS" auswähle, fängst der PC direkt an, von der DVD zu booten
  • Das ist doch genau das was gemacht werden soll, denn auf der DVD ist die Distribution. Diese startet und lädt das Live-System in den Arbeitsspeicher.
  • Innerhalb des Live-Systems gibt es dann ein Installationsprogramm.

Linuxhase

Apricity OS wurde bereits eingestellt, eine Installation macht nicht mehr wirklich Sinn.

Was meinst du mit „fängt direkt an zu booten“?
„Boot Apricity OS“ hört sich verdächtig danach an, dass ein Live System gestartet wird.

Versuch es mal mit F2 oder einfacher aus der fertig angewandten/eingestellten OS-Umgebung heraus mit der Installations-Funktion.

Übrigens wurde Apricity eingestellt.

Ja, leider. Aber ich hab noch die iso.

Hab es versucht, dort kommt mir die Meldung, dass Linux nicht installiert werden kann, weil angeblich nicht genug Speicherplatz (5,5GB) vorhanden sein ollen. Dabei sind auf allen Datenträgern mindestens 100 GB frei.

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@MuenchnerMax

Datenträger oder Partition?

Wenn du eine 5,5 GB Partition hast – auf dem Datenträger –, ist das definitiv zu wenig.

Partitioniere erst mal die Festplatte ordentlich mit GParted. Falls Du Dich damit nicht auskennst, dann frag lieber nochmal nach, bevor Du Dir Deine Dateien löschst. Was weg ist, ist weg!

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@MuenchnerMax

@MuenchnerMax

Meldung, dass Linux nicht installiert werden kann, weil angeblich nicht genug Speicherplatz (5,5GB) vorhanden sein ollen.

Dann wirst Du eine Partition angeben müssen auf der genug Platz ist.

  1. Wie viele Festplatten sind eingebaut?
  2. Wie viele sonstige Datenträger sind angeschlossen.
  3. Hast Du eine MBR- oder eine GPT-Partitionierung?
  4. Wie viele Partitionen hast Du denn aktuell?
  5. Gibt es unformatierte Bereiche

Linuxhase

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@MuenchnerMax

PS:

Mach mal einen Screenshot von Deiner Festplatte in GParted (oben rechts auswählen) und poste das Bild hier in einer eigenen Antwort. Dann kann ich Dir genau sagen, was da nicht funktioniert und was Du genau machen musst. Dafür kannst Du auch das Live-Apricity nehmen.

Mach das NICHT unter Windows mit der Datenträgerverwaltung! Windows kann keine Linux-Partitionen lesen und daher ist das dann sinnlos.

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@MarkusGenervt

Bei Gparted wird mir keine Festplatte (C und D) angezeigt, lediglich das CD Laufwerk. Auch bei der Übersicht "Disk" in dem Linux Live-Modus ist nur das CD laufwerk zu finden, nicht die Festplatten C und D.

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@Linuxhase

2 Festplaten (C und D)

nur ein CD Laufwerk (integriert), Tastatur und Maus

Bei Partitionierungen kenne ich mich nicht genz so gut aus, weiß nur dass noch es die Originale unter Windows XP sein muss.

Denke nicht, Gparted zeigt mir, genau wie die "Disk"-Übersicht im Linux Live-Modus nur das CD-Laufwerk an, nicht die interen Festplatten C und D. Woran kann das liegen? Festplatten und PC sind etwa 10 Jahre alt.

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@MuenchnerMax

Unter Linux heißen die "Laufwerke" "Partitionen" und auch deren Namen (auch "Einhängepunkt", bzw. engl. "Mount Point" genannt) lauten anders.

Unter Windows werden Buchstabe-Doppelpunkt-Namen vergeben, angefangen mit "C:" für die System-Partition (eigentlich erst "A:" und "B:" für die ersten beiden Diskettenlaufwerke, aber diese Geräte gibt es heute nicht mehr, daher fängt die Zählung immer bei "C:" an) und dann "D:" für die erste nächste Primäre Partition (das kann auch das CD-Laufwerk sein, wenn keine weiteren Festplatten-Partitionen vorhanden sind), usw. bis "Z:" und dann ist Schluss bei Windows.

Unter Linux allerdings läuft das völlig anders. Hier beginnt die Daten-Hierarchie mit dem Root "/" und danach kommen dann thematische Ordnergruppen, wie Programme, Eigene Dateien, Geräte (Festplatte, USB, CD, Monitor, Tastatur, etc.) und auch Einhängepunkte, aber auch diese Ordner heißen anders. Der Geräte-Ordnet heißt immer "dev" und der Ordner für die Einhängepunkte ist von der Distribution abhängig ("media", "mount" oder "mnt").

Unter den Geräten beginnt nun die Geräte-Bezeichnung der Partitionen. Hier ist es wieder von der Distribution abhängig, wie diese lautet. Bei älteren Linuxen beginnt der Name mit einem "hd" für "hard drive/disk" und neuere Linuxe nehmen aber ein "sd" für "storage device" (ursprünglich mal für "SCSI drive"). Dann geht die Zählung mit Buchstaben weiter für die angeschlossenen Festplattenlaufwerke ("a" für die erste Disk, "b" für die zweite Disk, usw.) und anschließend geht die Zählung numerisch in der Reihenfolge der jeweiligen Partitionen auf der Festplatte weiter, wobei auch die Erweiterten Partitionen auf älteren MBR-Disks berücksichtigt werden. Somit ergibt sich i.d.R. ein Partitionsname für "C:" unter Linux dann "/dev/sda1" und für "D:" dann (nur wenn nicht das CD-Laufwerk!!) "/dev/sda2" (die ganzen Ausnahmen lasse ich jetzt mal beiseite)

So, nun ist es aber auch unter Linux genau wie bei Windows so, dass die Partitions-Geräte erst einmal eingehängt werden müssen, damit darauf zugegriffen werden kann. Unter Windows funktioniert das vollautomaische und der User bekommt von den eigentlichen Gerätenamen gar nichts mit. Die lauten nämlich unter Windows eben nicht "C:", "D:", usw. sondern noch viel länger als unter Linux z.B. "multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)" (das eigentliche "C:").

Jetzt kommen also die Einhängepunkte ins Spiel und die werden unter Linux dann i.d.R. nach den Partitions-Labels für jeden User vergeben. Daher würde der Einhängepunkt Deines Windows-"C:" unter Ubuntu z.B. "/media/max/Windows 8.1" lauten, wenn das Label von C: "Windows 8.1" lauten würde, respektive "D:" wäre dann "/media/max/Daten".

Da das CD-Gerät nun aber standardmäßig "sr0" bzw. "cdrom" heißt, wird auch hier ein Einhängepunkt immer für das jeweilige Label erstellt (z.B. "/media/max/apricity_dvd"), welcher aber nicht unter GParted erscheint, da diese CD-Partition nicht verändert werden kann. USB-Sticks werden hier aber aufgelistet (z.B. "/dev/sdb"), weil sie ähnlich wie Festplatten funktionieren, auch wenn nicht alle USB-Sticks umpartitioniert werden können.

So viel zu den Unterschieden in der Datenträger-Verwaltung von Windows und Linux.

Es gibt zwar noch die GUID's und UUID's, aber die sind nur wichtig für das manuelle Einhängen von Partitionen. Hiervon bei Bedarf mehr, denn hier ist der Test voll. ;)

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