Linsenerkennung - weitsichtig oder kurzsichtig?

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1 Antwort

Das Auge bildet selbst schon eine Kamera mit einem Linsensystem (Glaskörper, Linse, Hornhaut, Kammerwasser). Das Bild liegt auf der Netzhaut.

Das Brillenglas / die Kontaktlinse erweitert dieses Linsensystem um ein Element.

Falls zwei Linsen sehr nahe beieinander liegen, addieren sich ihre Brechkräfte (inverse Brennweiten). Beachte, dass die Brennweiten von Zerstreuungslinsen negativ sind (Festlegung).

Warum eine Linse, die in der Mitte dicker ist, eine Sammellinse und eine, die am Rand dicker ist, eine Zerstreuungslinse ist: siehe Prisma. (Es geht auch mit Wellenfronten und Laufzeiten - der Teil, der durch das Glas geht, hat eine höhere Laufzeit)

Lupeneffekt: virtuelles Bild, das vom Auge wahrgenommen wird

Bei Zerstreuungslinse immer verkleinert: Hängt damit zusammen, dass die Brennweite negativ ist, das Bild ist also immer virtuell und immer auf der anderen Seite der Linse als der "bildseitige" Brennpunkt

Der Abstand Linsensystem des Auges <-> Netzhaut lässt sich nicht verändern, wir müssen also die Brechkraft verändern. Brauchen wir für einen nahen oder einen fernen Gegenstand die größere Brennweite / die kleinere Brechkraft?

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Kommentar von Gamdschiee
04.07.2016, 22:22

Hmm.

Bei Weitsichtigen ist doch die Brechkraft zu klein, d.h. man muss den Strahl bündeln, um ihn auf die Netzhaut zu bringen.

Und bei Kurzsichtigen ist die Brechkraft zu groß, also braucht man Minuslinsen, um den Lichtstrahl zu streuen und ihn auf die Netzhaut zu bringen.

Aber was heißt denn zu große Brechkraft und zu kleine Brechkraft? Wieso muss der Lechtstrahl bei großer Breckkrafat gestreut werden?

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