Linien- und Hybridsorte

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1 Antwort

Hybridzüchtung

Die Hybridzüchtung ist ein Beispiel für Heterosiszüchtung, zur Erzielung einer hohen markt- oder betriebsgerechten pflanzlichen Produktion durch Bastardwüchsigkeit. So werden bei der Hybridzüchtung geeignete, gesondert gezüchtete Inzuchtlinien einmalig miteinander gekreuzt (Einfachhybride). [1] Denn die Nachkommen der ersten Generation (F1) haben gegenüber der Elterngeneration ein üppigeres Wachstum (Heterosiseffekt), daher wird durch ihre Kreuzung eine gesteigerte Leistung erzielt. Zudem findet eine Kombination der gewünschten Eigenschaft der Ausgangs-Inzuchtlinien statt.

Für den Landwirt bedeutet dies jedoch, dass das Saatgut jedes Jahr wieder neu bezogen werden muss, wenn er den Ertragsvorteil gegenüber Nicht-Hybriden weiterhin erhalten will, da der Heterosiseffekt nur in der F1-Generation auftritt und danach wieder verloren geht. Während Landwirte in Industrieländern meist diese Strategie fahren, verwenden Bauern in Entwicklungsländern häufiger Nachkommen von Hybriden (recyclen), wenn diese trotz Verlust des Heterosiseffekts noch bessere Eigenschaften als traditionelles Saatgut aufweisen.

Bei Roggen werden in einigen Fällen zu Hybridsaatgut 10 % Populationssaatgut zur Sicherstellung der Bestäubung beigemischt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenz%C3%BCchtung

ja und was heißt das nun jetzt?

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Hier die Übersetzung:

  1. Hybridsaatgut ist wesentlich teurer.

  2. Hybridsaatgut wird aus zwei oder mehreren Inzuchtlinien von gewöhnlichen (Linien)-Saatgut gekreuzt. D.h. bei einer Zweisortenkreuzung werden zwei Sorten solange mit sich selber gekreuzt, bis sehr mickrige, fast nicht mehr fortpflanzungsfähige Nachkommen erzeugt werden, diese werden mit der andern Sorte, mit der ebenso verfahren wurde gekreuzt. Die Nachkommen (F1-Generation) dieser Kreuzung vereinigen die Eigenschaften beider Eltern und sind von einem vigorosem Wachstum, dieses wird Heterosisefekt genannt.

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