Lindner (FDP): ,,Gegen das Auto tobt ein Kulturkampf." Hat er recht?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Autoindustrie wird vom Staat auf Händen getragen und hat dafür ihre Kunden jahrelang systematisch betrogen. Eine lahme Entschuldigung konnte man sich dafür abringen, eine Entschädigung erfolgte nicht. Jetzt weigern sie sich natürlich, sich anzupassen und ihre Autos sauberer zu machen. Habe wenig Sympathie für diese Anspruchshaltung.

Er überzieht natürlich, für jemanden, der im Abseits steht und der sonst kaum interessante Programmpunkte hat, ist das ein durchschaubares Manöver.

Wir leben in einem freien Land und jeder darf etwas einen Kulturkampf nennen, auch wenn es absurd ist. Seit vielen Jahren gibt es Beführworter von Tempolimits, es gibt Menschen, die ein immer größeres Verkehrsaufkommen für problematisch ansehen (unter den allerverschiedensten Gesichtspunkten). Wenn man da vielleicht seit Jahrzehnten eine andere als die offizielle und industriefreundliche Ansicht hat, ist der Begriff Kulturkampf an den Haaren herbeigezogen. Aber natürlich darf Herr Lindner das so nennen.

Die einzigen die das zu einen "Kulturkampf" hoch peitschen sind die Marionetten der Automobilindustrie in der Politik. Und ein paar unverbesserliche Autofans mit Benzin im Hirn.

Jeder der mal mit dem Auto quer durch Stuttgart fahren musste, sollte eigentlich verstanden haben. Dass unsere Inenstädte nicht für die Blechlawiene sondern für Menschen optimiert werden sollten.

Nein, er hat vollkommen recht.

Er hat in letzter Zeit paar gute Ansätze, aber das reicht uns nicht!

Der redet viel, aber frag nochmal genauer nach und er lindnert nur.

Was möchtest Du wissen?