liegt es an der verwendeten fugenschlämme

3 Antworten

Sicher gibt es da Unterschiede zwischen den diversen Produkten... Wir haben unser Produkt auch im BH gakauft, war gar nicht so billig, Hersteller ist hier die Fa. Semin. Wir haben nur Ärger damit, der Grauschleier verzierte zudem die Platten äußerst häßlich. Leider nur Hinhaltetaktik vom Hersteller, die Verarbeitungshinweise sind von uns exakt befolgt worden, danach mussten wir auf Knien die Platten vom Grauschleier freischrubben - von wegen das würde sich von selbst mit der Zeit beheben!! Laut Hersteller war es wohl der "Morgentau" auf den Platten... das bei etwa 35 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein? Angeblich erhalten wir seit knapp 4 Monaten eine Entschädigung für unsere Umstände und Kosten - bei jedem Nachfragen wird man wieder veräppelt - klar, Frankreich (dort ist der Herstellersitz des nicht gerade billigen Produktes der Firma Semin) ist eben doch zu weit weg um mal schnell hin zu fahren und somit wird man durch falsche Aussagen am Telefon "ruhig gestellt".

Unser Tip: Finger weg vom Polymerfugensand der Firma Semin! Da gibt es besseres und das zu ähnlichen Preisen!

...nun muss ich meinen Beitrag vom 27.10.2010 korrigieren: wir haben zwischenzeitlich durch einen Mitarbeiter der Firma Semin, Herrn Weins, sehr große Unterstützung erfahren! Alle unsere Auslagen wurden ausnahmslos ersetzt. Was das Produkt anbelangt, so gehört es nach nun eingehender (zwangsweiser) Beschäftigung damit zu den sicher hochwertigeren in dieser Produktsparte. 3 Dinge allerdings gilt es grundsätzlich hierbei zu beachten: - die Temperatur bei der Verarbeitung des Sandes darf auf keinen Fall über 25 Grad Celsius liegen (da sonst der Sand auf den heißen Platten schmilzt bevor er in die Fugen eingekehrt werden kann!) - eine Restfeuchte (zum Beispiel vom Reinigen der Platten zuvor oder vom Morgentau) darf auf keinen Fall noch vorhanden sein - das einkehren der Masse sollte am Besten mit einem "Laubgebläse" durchgeführt werden, da beim herkömmlichen Einkehren einfach grundsätzlich leichte Rückstände übrig bleiben und die dann einen sehr unangenehm grauen Schleier hinterlassen...

Also alles in allem: wenn Polymersand dann eher hochwertig einkaufen und die Verarbeitung am Besten mit einem Profi abklären (oder an Herrn Weins wenden :-))...

Ende gut, nun alles gut

Ich hoffe, Saschas "Billigprodukt" hat sich mittlerweile auch durch etwas gutes ersetzen lassen - das Unkraut ist eben ein lästiges Thema...

Hallo Sascha,

durch Zufall habe ich Deine Frage gesehen und weil ich ein ähnliches Problem hatte und kräftig gegoogelt habe, kann ich Dir vielleicht ein bischen weiterhelfen.

Ich gehe mal von deinen Aussagen aus: gleiche Steine, gleicher Unterbau, gleiche Vorgehensweise aber unterschiedliche Fugenschlämmen. Die werden übrigens im Fachjargon: Plattenfugenmörtel bzw. Pflasterfugenmörtel genannt.

Du schreibst, daß der erst verwendete Fugenmörtel angemischt werden musste und auf Kunstharz basierte. Dann sollte es sich dabei um einen Epoxidharzfugenmörtel gehandelt haben.

Im zweiten Fall, hast Du ein Produkt nur zum Einkehren verwendet. Und wenn Du mit Wasser nachreinigen solltest, kann es sich eigentlich nur um einen einkompontentigen, vakuumierten Mörtel gehandelt haben.

Genauso wares bei mir auch. Der Epoxidharzmörtel liegt bei mir seit Jahren einwandfrei in den Fugen und der Vakuummörtel hat sich nach 2 Jahren schon sozusagen in Sand aufgelöst.

Ich habe mal bei den verschiedenen Anbietern nachgefragt. Tatsächlich produziert das Zeug kaum einer selbst. Bei einer Firma wurde ich dann aber sehr gut beraten. Man hat mir ganz klar gesagt, daß diese Vakuummörtel von der Qualität deutlich hinter den Epoxidharzmörteln hinterherhinken. Stehendes Wasser bzw. wenn der Unterbau nicht hochwasserdurchlässig ist, können die Vakuummörtel gar nicht ab. Und daran hat es bei mir gelegen. Ich hatte die Pflastersteine in Zement gelegt und wahrscheinlich zuviel Zement genommen. Dann ist die Bettung des Pflasters nicht mehr so Wasserdurchlässig und der Billige Mörtel bröckelt raus oder man kann ihn mit den Fingern rausprokeln.

Habe im letzten Herbst dann alles von dem 1k Mörtel rausgemacht und mir 2 Sack von dem Epoxidharzmörtel gekauft. Scheint zu halten. Jedenfalls die Fläche sieht super aus und die Fugen sind bombenfest.

Was lernen wir daraus: NICHT AM FALSCHEN ENDE SPAREN.

Machs beste draus und hau die Fuge raus.

Theo

hallo theo,

ich glaube das ist es. danke für die antwort.muss mal schauen, vielleicht mach ich am we die fugen raus und wenns wetter passt, fuge ich neu nach altbewährter methode.

danke nochmal

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