Liegt es am Klimawandel?

6 Antworten

Generell ist es sehr schwierig, Einzelereignisse wie einen Sturm allein mit dem Klimawandel zu verbinden.

Die globale Erwärmung verändert langfristig die Wettermuster, und damit die Wahrscheinlichkeiten und die Stärke von Wetterereignissen.Stürme entstehen (vereinfacht) u.a. durch starke Temperaturunterschiede zwischen Tropen und den Polen. Durch die globale Erwärmung werden diese Unterschiede geringer, da sich die Pole stärker erwärmen als der Rest des Globus (Polare Verstärkung). Dies sollte zu einer reduzierten Anzahl an Stürmen führen. Gleichzeitig beziehen Stürme und vor allem Wirbelstürme ihre Energie aus warmen Wasser - und das Meerwasser erwärmt sich weiterhin ungebremst. Immerhin gehen etwa 90% der globalen Erwärmung in die Ozeane. Das führt zu stärkeren Stürmen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Taifun Haiyan über den Philippinen November 2013.

Insgesamt leben wir hier in Mitteleuropa glücklicherweise in einer sehr ruhigen Gegend. Wir haben keine großen Wirbelstürme, Blizzards oder Tornados. Dennoch haben insgesamt die Anzahl von meteorologischen und klimatischen Schadensereignissen und auch die Schäden von 1970 bis 2012 deutlich zugenommen:

http://short4u.de/52a764315360a (Übersicht der Munich Re)

Zusammenfassung: Der Klimawandel erhöht insgesamt wahrscheinlich teilweise das Auftreten und wahrscheinlich die Stärke von Extremwetterereignissen - also auch von Stürmen.

Wetterkatastrophen in Deutschland  - (Klimawandel, Wind) Naturkatastrophen global - (Klimawandel, Wind)

Nein. Das liegt daran, welche Richtung der Sturm oder Orkan einschlägt.

Es ist normal, dass es Herbst und Frühjahr Stürme gibt. 

Und es ist auch normal wenn es jetzt im April noch mal schneit. 

Es gibt da so eine Bauernregel: April, April der macht was er will.

lg

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