Liebesgedicht zum interpretieren gesucht!?

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3 Antworten

Wie wäre es denn mit: Goethe - Sah ein Knab ein Röslein stehen oder Willkommen und Abschied?

Hier drei zum Vergleich:

Ein Traum

Einst träumte ich, dass ich die schmale Pforte
ins Totenreich durchschritt, mein weißes Fleisch
lag ausgestreckt, und rings erscholl Gekreisch
und Weinen, Jammern und verzagte Worte.

Der Himmel selber wollt nicht stille schweigen,
er schickte Donnerbrüllen, Hagelschlossen
und trampelte die Erde wie mit Rossen,
als wär mein Vater er und ich ihm eigen.

Und Tiere standen auf und schrieen sehr,
und schrie´n und liefen rasend alle fort,
entlang der Nacht, als wär sie eine Wand.

Es warf sich auf und brüllte selbst das Meer.
Und dann kamst du. Du sprachst kein einz´ges Wort
und legtest deine Hand in meine Hand…



Romanze

Unter der Linde
liegt ein Schatten.

Im Schatten der Linde
liege ich.

In meinen Armen
liegst du.

Auf deinen Lippen
lügt ein Lächeln.



Was ich dir verdanke

Ja, dir verdank ich diese offenen Wunden
und dieser Nächte ruheloses Leid,
den Angstflug der Gedanken, der nicht endet.
Du hast mich klein gemacht in vielen Stunden.

Voll Grauen, zum Erbarmen müd und matt
lieg ich im Griff der großen Einsamkeit,
die mich erstaunt in ihren Krallen wendet,
weil sie ein Mitleid streift leicht wie ein Blatt.



Vielelicht kannst Du da etwas mit anfangen

Du I - Eine Liebeserklärung

-

Du, ich mag Dich, ich hab Dich gern.

Bist Du mir nah, oder auch fern,

Ich denke stets an Dich!

Ich höre Deine Stimme, Du schriebst mir manchen Brief,

Du, ich liebe Dich, träume von Dir, wo ich schlief.

Denkst Du auch stets an mich?

-

Bei Dir sind alle Gedanken,

Es gibt kein unstetes Schwanken,

Ich bleibe Dir nur treu!

In einer ewigen Liebe an Deiner Seite.

Du, ich mag Dich, es ist wie Glockengeläute,

Immer jeden Tag neu!

-

Bei Dir sind alle Schmerzen,

Aus meinem Auge und Herzen

Zu lesen im Gefühl!

Hebe sie auf, für immer und stets allezeit,

Unser gemeinsames Leben ist nicht mehr weit,

Mit unserer Liebe viel!

-

Und reichst Du mir die Hände,

Nun in dieser Lebenswende,

Ich danke Dir dafür!

Ich mag Dich gern, und nun reich ich Dir meine Hand,

Nun führ, mich hin, in der Liebe ihr Heimatland,

Ja, führ mich hin zu ihr!

-

23.3.1982 geschrieben noch unter meinem Mädchennamen

Clarice Claptoné

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