Lieber 2 oder 3 Fächer studieren? Kein Lehramt!

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Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Nein, lieber nur ein Fach studieren 50%
Studiere lieber nur Informatik und Chemie 50%
Ja, studiere alle drei Fächer 0%

6 Antworten

Die Frage stellt sich überhaupt NICHT !

Wenn Du Chemie studierst, dann MUSST Du ein Nebenfach belegen, damit hast Du 2 Fächer am Bein. Für ein drittes Fach hast Du überhaupt keine Zeit. Chemiker werden vor allem im Labor ausgebildet, die Vorlesungen stören eigentlich nur. Du kannst aber nicht im Labor stehen und gleichzeitig wo anders Vorlesungen hören und das auch noch in 2 Fächern gleichzeitig.

Dass das überhaupt geht kommt daher, dass alle Fachbereiche zu bestimmten Zeiten Vorlesungen für Nebenfächler anbieten und dann keine Vorlesungen für Hauptfächler, vice versa. Du kannst aber nicht 2 Nebenfächer gleichzeitig belegen, weil die Vorlesungen zur gleichen Zeit stattfinden würden.

Jedenfalls geht das an einer Universität so.

Im zweiten Studienabschnitt kannst Du ja dann ein anderes Nebenfach wählen.

Das heißt, dass ich mit Chemie automatisch schon zwei Fächer studiere? Aso okay. Bei Informatik ist es nur ein Fach oder?

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@iBrawl

Nein, wenn Du Informatik studierst, dann musst Du ja wohl auch Mathematikvorlesungen hören UND dann musst Du noch ein Nebenfach belegen !

Das "lustige Studentenleben" gibt es wohl eher bei den Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften studieren ist eher anstrengend !

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@Truman

Oh, jetz bin ich echt verwirrt. Dann gibt es überhaupt keine Möglichkeiten zwei Fächer gleichzeitig zu studieren?

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@iBrawl

Doch, NACHEINANDER !

Habe ich zum Beispiel gemacht (So viel Dummheit zwei mal zu studieren muss ja auch bestraft werden !)

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@Truman

Wieso das? (Dummheit)

Was ist dann mit den Leuten, die z.B. Mathe und Physik gleichzeitig studieren? Dann ist das eine ja ein Nebenfach oder?

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@iBrawl

Zu Physik im Hauptstudium MUSST Du Mathematik belegen und dazu noch ein Nebenfach, zum Beispiel Informatk oder "klassisch" AC (anorganische Chemie) oder PC (physikalische Chemie) oder Astronomie oder.......

Jedenfalls war das zu meiner Zeit so und Bacalaureat hin oder Vorprüfung her die Professores werden weiter die gleichen Vorlesungen halten (mit jener Verachtung für die Welt im Blick, die sonst nur den Kamelen eigen ist) und der Stoff bleibt der Gleiche.

Professor Herwig Schopper, vormaliger Chef des DESY, danach Chef des CERN in Geneve sagte mir, in Bochum hätten die Physikprofessores den Mathematikern die Ausbildung der Physiker weg genommen, weil die Mathematikprofessores gar nicht daran dachten, den Physikstudenten die notwendigen Grundlagen der höheren Mathematik beizubringen, sondern Ihren Hobbys wie Vierfarbentheorie, Epsilontik usw. fröhnten und keiner Vernunftregung zugänglich waren. (mehr als 30 Jahre her). Du glaubst doch nicht, ein leibhaftiger Professor macht, was die Bildungspolitiker sich ausdenken? DENKSTE !

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Und welche Nebenfächer gibt es zum Beispiel?

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@iBrawl

Das ist doch Dir überlassen !

Wenn Du zum Beispiel Wissenschaftsjournalist werden willst, wirst Du Journalismus belegen zu Chemie.

Oder Du willst gar keine Ragenzgläser schwenken und lieber Modellrechnungen machen, dann belegst Du Informatik als Nebenfach.

Vielleicht willst Du ja auch Patentanwalt werden und belegst Jura zu Chemie.

Vielleicht willst Du ja auch Medikamente synthetisieren und belegst Medizin neben Chemie.

DIE SCHULE IST VORBEI ! Dich nimmt niemand mehr an die Hand und sagt Dir, wann Du was wo machen musst, jedenfalls nicht an einer UNIVERSITÄT, an einer Technischen Hochschule geht es dem Vernehmen nach schon eher zu wie an einer Schule.....

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@iBrawl

Du denkst verkehrt herum !

Du musst Dir überlegen, was Du mal im Leben machen willst und womit Du Deine Brötchen verdienen willst. Wenn Du das weisst, dann suchst Du Dir die passenden Vorlesungen dazu.

Ich kann Dich nur warnen, das anders zu machen, das führt zu gar nichts ! Ich habe genügend solche Fälle erlebt, bzw. davon gehört.

Da berichtete ein Kommilitone , in seinem Studentenwohnheim würde 2 Türen weiter ein Sinologe fertig und der wisse nun überhaupt gar nicht, was werden soll ! Das verstand ich nun überhaupt gar nicht ! Ja, wieso ? Na, wenn der Japanisch in Wort und Schrift kann, dann kommt der doch leicht bei einer Bank oder einem Im- und Exporthandelsunternehmen unter ! Nein, er glaubte NICHT, dass der das könne ! Eben, das ist das Problem ! Wenn der Morgen ein Vorstellungsgespräch bei Sothebys in London hätte und der Chef der Fernostabteilung greift ins Regal und stellt eine grosse blaue Vase auf den Tisch und sagt : "Nun sagen Sie mal was zu der junger Mann!" dann weiss der da drauf auch nichts zu sagen.

Das ist das Leiden unserer Zeit, Romanisten, die kein Italienisch können und kein grosses Latinum haben,

Sinologen, die kein Japanisch können,

Ägyptologen, die kein Arabisch können, die kein alt-Griechisch können, die kein Aramäisch können (der Stein von Rosette)

Elektronik-Ingenieure, die nicht löten können

Physiker, die das einfachste Integral nicht lösen können

Chemiker, die nicht wissen, was Seife ist.

Vergiss es, so was wird nicht gebraucht, nirgendwo !

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@Truman

Okay, dann lieber nur ein einziges Fach studieren.

Danke dir :)

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Studiere lieber nur Informatik und Chemie

Wenn du dich wirklich für die Fächer interessierst und viel Hintergrund wissen hast, warum nicht. Dann hast du viele Berufschancen. Aber es wird sehr anstrengend sein. Ich weiß ja nicht, wie belastbar du bist. Aber ich würde mit 2 Fächern beginnen.

Ich erinnere mich noch an eine Mathematikvorlesung, wo alle stöhnten !

darauf der Professor : "Ich weiss, an der Schule, wo Sie Abitur gemacht haben, waren Sie der Superstar in Mathematik. Sie haben nie irgend etwas für Mathematik tun müssen und haben trotzdem alle Klausuren mit "sehr gut" bestanden ! Quasi im Schlaf zum Erfolg ! Nur hier sitzen NUR solche Leute und nun müssen Sie sich an den Gedanken gewöhnen, dass Sie das erste Mal in Ihrem Leben was für Mathematik zun müssen und das nicht zu knapp !"

Eine Universität ist doch keine Kinderverwahranstalt, das Wort Student kommt von lat. studere = sich eifrig um etwas bemühen !

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@Truman

Und was hat das mit meiner Antwort zu tun ? Ich sage ja nicht, dass 1 Fach leicht wäre.

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Nein, lieber nur ein Fach studieren

Wenn Du "nur" Chemie studierst, wirst damit schon sehr gut ausgelastet sein. Informatik kannst Du hier als zusätzlichen Schwerpunkt innerhalb des Studiums wählen. Politikwissenschaften noch dazu wäre zuviel.

Noch mal eine Frage : Ist Dir eigentlich klar, auf was Du Dich HEUTE mit einem Chemiestudium einlässt ? Offensichtlich hast Du keinen Onkel oder "so was" in der Familie, mit dem Du Dich über so einen Komplex unterhalten hast/kannst .

Hä? Was ist los? WIr haben das doch besprochen. Deine Antwort wurde als hilfreichste ausgewählt.

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@iBrawl

Erst mal, ich bin kein Jäger auf Punkte hier, interessiert mich nicht.

Zweitens, die Welt der Chemie hat sich in den letzten 20 Jahren total verändert, die Chemie selber vielleicht auch mehr oder weniger, aber vor allem das Drumherum.

Also mehr als 100 Jahre war das so geregelt, die Hälfte der Chemiker gingen in den Staatsdienst (die meisten wohl als Lehrer) und die andere Hälfte in die Industrie. Industrie hiess vor allem mal die Nachkommen der IG-Farben : Numero Uno (in jeder Hinsicht des Wortes) : HOECHST in Ffm Höchst. Numero 2 : BAYER und dann noch der "Schmuddelladen BASF. Dann gab es noch ein paar Andere im "Chemienest" Mannheim, "die Knall" , Gebr. Giulini, Dr. Raschig (nach dem ist der Ring in den Füllkörperkolonnen benannt), weiter Hüls, Merck, Röhm, i due Boeringer. Anyway, nach dem Studium und Promotion verteilten sich die Chemiker so irgendwie und das war es. Da blieben die dann auch für den "Rest" ihres Lebens. Ich erinnere mich noch an ein Interview mit Prof. R. Sammet (Vorsitzender des Vorstandes der HOECHST AG) wo der sagte, es wäre wirklich noch nie in der ganzen Firmengeschichte jemand entlassen worden. Weltwirtschaftskrise nach dem verlorenen Krieg ? Da gab HOECHST an den damaligen Stararchitekten Peter Behrens den Auftrag, ein neues Verwaltungsgebäude zu bauen, aber bitte nicht so was Popeliges, sondern das müsse vom Reichtum der chemischen Industrie künden ! (Das gab die Brücke und den Turm, Wahrzeichen der HOECHST , kannst Du heute noch als Emblem in blau an Apotheken sehen !). Einen Markt für "gebraucht Chemiker" gab es nicht, das heisst neue Anstellungen für Chemiker mit Berufserfahrung.

Tempi passati !

HOECHST gibt es nicht mehr, Brücke und Turm sind ein Museumsstück. Die Beschäftigten von BAYER sind ausgelagert zu einer Firma Laxness und die Geschäftsführung sind Juristen, Kaufleute und Kontroller, aber bestimmt keine Chemiker. Dito BASF. Neben dem, dass die Creme de la Creme von HOECHST plötzlich auf der Strasse stand, haben auch alle anderen üppig rausgeschmissen, nur einen Arbeitsmarkt für Chemiker mit Berufserfahrung gibt es weiterhin nicht. Das heisst, wer da "rausregnet" kann sich erschiessen oder versuchen noch Lehrer zu werden. Ich weiss nicht, ob man das einem jungen Menschen empfehlen kann, sich da ran zu drängeln, das war gemeint ! Das hat nichts damit zu tun, wie man Chemiker wird, das hat was damit zu tun, wie man als Chemiker (über-)lebt.

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@iBrawl

verstehe ich nicht...

erst bekomme ich einen Freundschaftsantrag von Dir und klicke auf "JA"

...und nun, ein paar Stunden später, wo ich Zeit habe, ist "iBrawl inaktiv" und damit unerreichbar. Die Jugend heute... oder wie die Pet-Shop-Boys singen :

"We are living in a world of excess"

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Studiere lieber nur Informatik und Chemie

Du wirst genug zu tun haben. Alles andere ist purer Masochismus ;)

Nein, lieber nur ein Fach studieren

Wenn Du ein Fach studierst, ist das meist schon sehr viel Stoff. Es können schon in der Woche so 20-30 SWS (Semesterwochenstunden) zusammen kommen. Und das sind nur die Vorlesungen, Seminare und etc. Allerdings müßtest du den Stoff dann auch mal nacharbeiten (mal ein paar Bücher lesen etc). Und das jetzt bei 3 Fächer. Ich glaube dann braucht der Tag 72 Stunden. Du kannst natürlich eine Fächerkombination wählen, bei der sich der Stoff in gr0ßen Teilen überschneidet.

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