Liebe wichtiger als Freundschaft?

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Es ist Ansichtssache. Beides ist wichtig, aber man sollte nie die vergessen, die immer da waren. Wenn man in einer Beziehung ist, vernachlässigt man schnell die Freunde, und sowas darf einfach nicht passieren. Wenn die Beziehung zu ende ist, will man seine Freunde wieder, weil man weiß dass sie immer da sind. Die Liebe sollte gepflegt werden, aber nicht überstrapaziert. Eine Freundschaft sollte meiner Meinung nach bis zum letzten gepflegt werden. Eine gute Freundschaft, ist so viel wertvoller als eine Beziehung. Selbst wenn es der/die Eine ist, du hast vielleicht dann Freude aber es ist doch sehr einseitig wenn man es nicht mit der besten/dem besten Freund(in) teilen kann.

Freundschaft ist so wichtig, ein Leben ohne ist so traurig, wie man es sich nur vorstellen kann und wenn ich Leute sehe die das nicht wertschätzen können, dann finde ich sollten sie den Schmerz mal ertragen keine Freunde zu haben. Denn erst dann wenn man alleine ist, lerne man zuschätzen, was man anderen Menschen hat.

Meine persönliche Meinung dazu ist, dass es nicht wichtigeres gibt als Freundschaft, denn egal woran es einem fehlt: Liebe, Geld, Familie, Freunde können einen immer aufbauen. Und man muss eine Freundschaft dafür pflege, und wenn ich in einer Beziehung wäre, und mein Freund würde sagen, ich soll meine Freunde aufgeben, oder weniger mit ihnen unternehmen oder sowas, dann wäre er so schnell weg vom Fenster dass er gar nicht merkt wie ihm geschieht. Es gibt nichts was mir wichtiger ist.

Ich habe selber nie wirklich gute Freunde gehabt, weil ich in einer miesen Gegend aufgewachsen bin, wo man sich nur bekriegt und angezickt hat. Schloß man als Kind unter Kindern Freundschaft, dann haben das irgend welche Eltern immer kaputt geredet.

Später habe ich festgestellt, dass es Freundschaft, so wie ich es mir vorstelle, einfach für mich nicht gibt. Ich wurde als Teenager oft enttäuscht. Als ich eine Schule wechselte, wurde es besser, ich hatte Kollegen, nur... außerhalb der Schule mußte ich mich immer bemühen um diese Freundschaften, sie bedeuteten einen Aufwand für mich, den ich irgendwann nicht mehr tragen konnte und wollte.

Meine längeren Beziehungen (2) waren immer integriert in Kollegenkreisen von mir, da hatte ich nie Probs, das die mit wem nicht konnten oder so.

Kollegen von mir veranschlagen Beziehungen höher und stellen Freundschaft/Kollegialität eher zurück. Gibts Brüche, melden sie sich wieder.

Ich denke das liegt am Betrachter..ich muss dir ganz ehrlich sagen das ich mit freunden schon sehr viele schlechten Erfahrungen gemacht hab...aber bei meinem Schatz eher nich...In meiner Beziehung hab ich öfters das gefunden was ich gesucht hab; jemand der zuhört und der immer für dich da ist..und da hab ich schon oft gehört oder mitbekommen da für viele menschen die liebe mehr wert hat als die freundschaft...wobei man auch wieder sagen muss das wenn man jemanden hat mit dem man befreundet is kann das ein Bündniss für die Ewigkeit sein..aber ich denke das merk man selbt, du musst wissen was für dich am besten ist...und das merkst du genau dann wenn es dir gerade nicht gut geht...denn wer dann wirklich zu dir steht hat deine liebe oder freundschaft auch verdient!

lg

Ich finde, dass das vom Alter abhängt. Als Jugendlicher ist man seinen Freunden näher, da die Beziehungen, wenn sie auch schon länger sind, meistens noch nichts Ernstes für die Zukunft sind. Wenn man dann aber den richtigen Partner trifft (so kitschig es auch klingt) und weiß, dass das die Liebe des Lebens ist. Mit der man vielleicht auch mal heiraten will oder Kinder bekommen möchte, dann beginnt Liebe wichtiger zu werden als Freundschaft.

Wenn es echte Freunde sind sind sie bestimmt genauso wertvoll wie eine Beziehung. Ich würde hier nie ein entweder oder sehen sondern ein Nebeneinander. Für mich ist beides wichtig und man sollte beides pflegen.

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