Liebe meinen Hund wie einen Menschen, ist das verrückt?

64 Antworten

Hallo :) Also ich denke, dass das bei fast allen Leuten, die ein Haustier halten so ist. Sei es eine Katze, ein Hund, Meerschweinchen, Kaninchen...... Vor allem bei Leuten ohne Kinder ist das Tier meist ein Kinderersatz, was aber in keinster Weise falsch ist. Und es ist doch schön, wenn man ein gutes Verhältnis zu einem Tier hat. Das gibt selbstbewusstsein, und meist ist das Tier da, wenn alle anderen weg sind..

Es ist also keines Falls verrückt. ;) Verrückt wirds erst, wenn du ihn vom Tisch fressen lässt, ihn einkleidest oder sowas halt ;)

Viel Spaß noch mit deinem Hund :)

Findet ihr das irre? Oder sind andere Hundehalter auch so drauf?

Ja, bekenne mich offen und ehrlich dazu auch zu den Irren zu gehören :-)

Unsere Hunde waren und sind immer Familienmitglieder und werden auch so behandelt.

Dazu gehört eben auch mal das "Verwöhnprogramm" mit auf-der-Couch-knuddeln und gemeinsamen Äpfel-verspeisen: ein Viertel der Hund, ein Viertel ich... usw. usw. Bananen, Birnen... gehört eben so dazu...

Mit dem Hund im See schwimmen gehen ist für uns selbstverständlich... In der Stadt mit mir durch die Läden ziehen, das ist nicht so sein Ding... Da ist er dann zu Hause besser aufgehoben.

Meine bessere Hälfte ist Jäger... was die Hunde angeht, denken wir sehr ähnlich - nur wenn "seine" Dackel arbeiten wollen, sprich: sie sehen ihn in den grünen Klamotten, dann bin ich mit meinem GSS sowieso abgeschrieben :-)

Alles Gute!!!

Wieso sollte es ihre sein? Wenn es irre wäre, würde das irgendwie heißen dass Hunde minderwertiger sind als Menschen bzw. man sie nicht lieben kann. Stimmt absolut nicht, wie du ja selber festgestellt hast :) Kleine Anmerkung zu den Mäntelchen: Ich dachte anfangs auch dass es dumm ist, einen Hund anzuziehen. Aber ganz kleine Hunde frieren im Winter extrem schnell. Da ist es gar keine dumme Idee, dem kleinen etwas zum Anziehen zu kaufen. Natürlich nur, solange der Hund es auch von sich aus gerne trägt und man ihn nicht reinzwängen muss. Manche Hunde tragen auch beim spazierengehen Socken, weil das Streusalz ihnen den Weg sehr sehr schmerzhaft gestalten würde... :)

Ich bin zwar kein Hundehalter aber mir geht es genauso.

Ich halte Frettchen und den Rüden hab ich sehr ins Herz geschlossen (die Fähe natürlich auch), wir sind ein totales Dream-Team. Er kommt überall mit hin, er hilft mir bei allem, er hebt meine Laune, er legt sich von selbst auf mein Bauch wenn ich unterleibsschmerzen hab <3, er greift alle an in denen ich mich täusche :D (er zeigt mir wer gut für mich ist oder nicht), er ist einfach super.

Ohneeinander schlafen? Undenkbar! Er kuschelt sich im Schlaf immer an mich ran.

Ich liebe natürlich auch mein Mädchen über alles aber sie ist sehr aufgedreht, beide rennen mir zwar immer hinterher aber sie kuschelt 'nur' im Schlaf mit mir.

Ich kann das was du geschrieben hast vollkommen nachvollziehen und verrückt ist es auf keinen Fall, verrückt ist es eher so ein Tier nicht zu schätzen ;-).

Übrigens: Keine Sorge! Die beiden müssen natürlich nicht allein bleiben, die zukünftigen Freunde werden voraussichtlich morgen Abend geboren :-).

Wer meine beiden mal sehen will kann einfach mein Youtubekanal besuchen (Frettchen MsJaasy).

Grüße

Also, ich wäre dann auch irre! ;)

Ich habe mich auch neulich gefragt, ob es normal ist, dass ich unruhig werde, wenn ich meine Hündin mal länger alleine lassen muss oder sie schlicht nicht bei mir habe..

Sie ist für mich mehr als ein Familienmitglied. Meine ständige Begleiterin, mein "Rudel", meine "Frau Fröhlich"!... Familienmitglieder kommen und gehen, haben ihr eigenes Leben und vielfach kreuzt es sich mit meinem, meine Hündin aber ist auf mich angewiesen, auf Gedeih und Verderb. Und ich weiß, das hört sich wirklich schön kitschig an... Ich meine es aber nicht kitschig. Es ist, wie es ist.

Ich habe die Verantwortung für sie übernommen und jetzt möchte ich meine Sache auch gut machen: sie artgerecht halten mit Kontakt zu Artgenossen, genügend Auslauf bei Wind und Wetter, hündischen Erlebnissen, ihr eine Struktur bieten, klar sein. Dazu gehört, nicht zuletzt weil sie eben noch nicht sprechen kann, auch die Beobachtung. Gehts ihr gut? Was macht das Futter mit ihr? (So wie du ja auch schreibst: du beschäftigst dich mit seinem Futter etc...)

Dazu gehört eben auch, den Hund nicht zu vermenschlichen. Das was ich am Anfang geschrieben habe, sind meine Gedanken, d.h aber nicht, dass ich schluchzend das Haus verlasse, ihr fünfzig Mal den Kopf tätschel, sie umarme wenn ich wiederkomme und "Da bist du ja, mein Schätzelein!" rufe... ;))

mir fällt es auch nicht schwer zu sagen: Ich geh einkaufen, du wartest bis ich wiederkomme... Dann weiß der Dicke schon, dass ich alleine weggehe - da gibt's kein Problem...

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@gjgr1988

Zweimal die Woche ist meine so drei Stunden alleine... Wenn ich dann wiederkomme, kommt sie sich streckend und gähnend aus ihrem Korb und nimmt zur Kenntnis, dass ich wieder da bin. Da ich von Anfang an kein großes Wohei daraus gemacht habe, ist es kein Problem. Aber trotzdem, männo... ;)

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