Liebe für Leistung?!

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Eltern sind anscheinend in der "guten alten Zeit" stehengeblieben, wo eben nur Leistung und Gehorsam belohnt werden. Im Grunde ist unsere ganze Gesellschaft so, sie zeigt es mehr oder weniger aufdringlich an allen Ecken und Enden. Wir sind eben eine Leistungsgesellschaft, in der nur der was taugt, der was vorzeigbares geleistet hat, wer ein Papier mit einem Stempel in der Tasche hat. Auch bei der Arbeitsplatzsuche wird das immer extremer, so dass sogar gute Fachleute im Abseits landen, wenn sie nicht das nötige Papier vorweisen können.

Möglicherweise wissen Deine Eltern einfach nicht, wie sie Dir diese Umstände anders beibringen sollen und sind ihrerseits ähnlich erzogen worden. Schläge finde ich allerdings schon bedenklich. Das mit dem hinauswerfen ist wohl ein Hilfeschrei, weil Du nicht auf den Punkt genau machst, was sie sagen. Vielleicht betrachten sie Dich als eine Art Eigentum und plötzlich hast Du eigene Vorstellungen.

Ja, der Umgang ist erschreckend, der Hintergrund (nur Leistung wird belohnt, Nachweislosigkeit oder schlechtere Leistung (Realschule statt Abi) wird bestraft) ist allerdings das tägliche Brot unserer Gesellschaft, so funktioniert sie.

Das ist hart. Aber ich kenne einige bei denen das auch so war/ist. Am besten du fängst an dich selber zu lieben und zu akzeptieren, denn du bist jetzt alt genug, um zu verstehen, dass du auch mit "schlechten "Noten ein wertvoller Mensch bist. Wenn du nicht studieren willst, dass such dir eine Ausbildung. Und wenn du das auch nicht willst, dann mach erstmal ein FSJ oder ein Auslandsjahr oder Praktika. Es gibt viele Möglichkeiten. Was deine Eltern davon halten kann dir egal sein. Das Problem deiner Eltern ist einfach, dass sie selber Angst haben auch mal schwäche zu zeigen und nicht so leistungsfähig zu sein und das projizieren sie auf dich. Eltern projizieren nunmal ihre eigenen schwächen auf die kinder und kritisieren sie dafür, obwohl sie sich mal an ihre eigene nase fassen dürfen. Lass dich nicht davon einschüchtern und versuch trotzdem, das zu machen, was du willst. Es geht nicht immer nur um Leistung im leben :) #### Headline ####

Solch leistungsorientiertes Denken und Handeln gibt es leider nicht nur allgemein in der Gesellschaft, sondern auch bei Eltern. In ihrem Fall kannst du aber ziemlich sicher sein, dass sie sich mehr der Allgemeinheit "angeschlossen" haben und dass ihr Verhalten vermutlich aus der Angst heraus kam, du könntest es ohne gute Noten (oder Studium) später schwer haben. Natürlich ist es trotzdem nicht gerade glücklich, dass ihr Lob so einseitig ausfiel...

Du kannst versuchen, es selbst einmal besser zu machen und ihnen das zu verzeihen und nachzusehen. Was sicherlich nicht von jetzt auf nachher gehen wird - aber mit etwas Abstand schon. Und es spricht auch nichts dagegen, ihnen zu sagen, wie es auf dich gewirkt hat. Nicht, um ihnen einen Vorwurf zu machen - das brächte in der Sache nichts -, sondern um es mitzuteilen und zur Sprache zu bringen.

Wie kann ich depressiven Jugendlichen in der Psychatrie und im Leben unterstützen?

Liebe Community. Unser Sohn (Fynn, 15, im Herbst 2018 wird er 16) hat seit der Grundschule einen guten Freund, Jounes (gleiches Alter) . Seine Mutter und ich kennen uns, mögen uns aber nicht besonders. Sie ist schon ewig geschieden, aber neu liiert, legt viel Wert darauf Halbfranzösin zu sein und ist allgemein als "Narzisstische Mutter" bekannt, wer diese Diagnose gestellt und publik gemacht hat, kann ich allerdings nicht sagen. Alle ihre 4 Kinder sind nicht gerne bei ihr zu Hause und sind viel bei Freunden. So war auch Jounes, je älter er wurde, viel bei uns, manchmal ganze Wochenenden. Vor genau 3 Jahren wurde bei Jounes eine chronische Depression festgestellt, vor 2 Jahren war er für 9 Monate stationär in der Psychatrie. Daraufhin verboten traurigerweise viele Mütter ihren Kindern den Umgang mit Jounes, so das nur noch unser Sohn Fynn und ein anderer Freund, Liam, übrig blieben. Vor 4 Monaten fing Jounes wieder an, nicht nach Hause zu wollen, teilweise unter Tränen bat er uns, bei uns bleiben zu dürfen. Er erzählte, das sein Vater (von dem die Mutter schon 10 Jahre geschieden ist) in geschlagen habe, worauf die Ehe der Eltern auseinander ging und die Mutter ihm daran die Schuld gab. Seine Leistung in der Schule sei nie genug gewesen, was zur Folge hatte, das er die letzten Monate nicht mehr zur Schule ging und den Hauptschulabschluss verpasst hat. Jounes ist ein sehr lieber, zurückhaltender, unsicherer und "einsteckender" Mensch, er kann sich nicht alleine gegen seine Mutter und deren neuen Lebensgefährten durchsetzen. Nun ist er seit 3 Monaten freiwillig wieder in der Psychatrie, hin und wieder (2 - 3 mal pro Woche) haben wir Kontakt wenn er Ausgang hat, obwohl seine Mutter inzwischen ein Kontaktverbot gegen uns ausgesprochen hat. Jedesmal fleht Jounes mich an, das er bei uns als Pflegekind wohnen möchte. Das Jugendamt unterstützt allerdings weder ihn noch uns (weil Fynn ebenfalls einen erhöhten therapeutischen Bedarf hat), eine (therapeutische) Wohngruppe lehnt Therapeut und Jounes ab. Der Plan ist nun, das Jounes in 2 Wochen nach Hause, zur Mutter, entlassen werden soll, was zur Konsequenz hat, das Jounes nun nicht mehr so stabil ist und alles dafür tut, NICHT zur Mutter entlassen zu werden. Er war auch beim ersten Psychatrieaufenthalt nur 9 Monate stationär, weil er nicht nach Hause wollte. Zu allem Unglück hat Jounes Mutter uns nun auch noch mitgeteilt, das sie ihrem Sohn und uns den Umgang miteinander verbietet. Daraufhin hat sich Jounes weinend bei mir gemeldet und als ich ihm sagte, das ich im Moment nichts tun könnte von uns/mir zurück gezogen, er meldet sich nicht mehr. Jounes hat keine Kraft gegen seine Mutter anzugehen, erst recht nicht alleine. Frage: Was kann ich tun?? Wie können wir helfen? "Zugriff" auf Jounes in der Psychatrie habe ich keinen, das Jugendamt hat klipp und klar gesagt, das sie eine Pflegschaft (obwohl von Jounes und uns angestrebt) nicht unterstützen und die Mutter verbietet den Kontakt.

...zur Frage

Ich weiß nicht wie ich das unter Kontrolle bekomme?

Seit Monaten hab ich nur Stress. Alles belastet mich und ich hab keine Ahnung wie ich mich unter Kontrolle bekomme. Ich hab mit meinen Eltern 24/7 nur Stress. Sie übertreiben es wirklich und das sage ich nicht nur als "kleiner teenie" sondern, immer wenn ich gar nicht erst diskutieren möchte und ich meinen Eltern entgegen komme und sage "okkk" fühlen die sich noch mehr provoziert und es wird schlimmer. Meiner beste Freundin geht es im Moment schlecht. Ich stelle meine Gefühle und Wünsche beiseite nur um für sie da zu sein, aber sie behandelt mich wie Dreck auch wenn sie sich entschuldigt . Ich weiß genau das sie das nicht mit Absicht macht aber tdem belastet mich das mega. Zum anderen bin ich eigtl eine 1er Schülerin und ich liebe Mathe, aber ich komme seit dem ganzen Stress nicht mehr mit dem Druck aus der Schule klar. Sogar Mathe fällt mir im Moment mega schwer und verstehe es nicht. Ich hab mich versucht heute hinzusetzen und zu lernen aber keine Konzentration. Nix. Dann bin ich noch mega "verliebt" und habe Liebeskummer bereits seit unendlich vielen Jahren, was mich immer noch bedrückt. Klar gibt schlimmeres aber ich komme im Moment überhaupt nicht klar und auf meine Noten darf sich das nicht auswirken 😫. Sogut wie jeden Abend heule ich mich einmal aus

Bitte helft mir und gebt mir Tipps wie ich mich iwie wieder zsm reißen kann.

...zur Frage

Glaubt ihr mein Lehrer ruft meine Eltern an, wenn ich ohne Eltern zum Elternsprechtag geh?

Hallo. Ich bin 17 (Oberstufe, EF) und habe am Mittwoch Elternsprechtag. Mein Lehrer (Beratungslehrer, Klassenlehrer) hängt unten einen Plan aus, wo wir uns Eintragen sollen, wenn wir einen Termin haben wollen. Ich werde mich morgen eintragen. Ich habe letzte Woche einen Blauen Brief bekommen, und ihn abgefangen. Im Blauen Brief stand, das er meine Eltern zu einen Beratungsgespräch Einladet zum Elternsprechtag, also am Mittwoch. Den Blauen Brief werde ich unterschrieben der Schule abgeben. Meine Frage: Wenn ich ohne Eltern zum Elternsprechtag gehe, denkt ihr der Lehrer ruft meine Eltern an oder so? Oder wird es ihm egal sein? Zum letzten Elternsprechtag mussten meine Eltern nicht mit (aber da gab es auch keine Blauen Briefe). Danke :-)

...zur Frage

schlechte noten den eltern sagen, wie?

Hallo zusammen :) ich hatte in der letzten mathe arbeit eine 3.3 (ich lebe in der schweiz, also ist das sehr schlecht) meine eltern sind sehr streng was das angeht und in der letzten zeit habe ich nur schlechte noten.. wie sage ich ihnen das ? :/

...zur Frage

Angst vor Ärger von Eltern?

Hallo :)
Ich war heute nicht in der Schule und wir haben die Deutscharbeit wiederbekommen.Ich schreibe ansonsten immer eines , aber diesmal habe ich keine. Seit dem ich diese Arbeit geschrieben habe , finde ich keine Ruhe mehr , da ich so ein richtig schlechtes Gefühl dabei hatte.
Es gab eine fünf und meine Mitschüler wissen nicht wer diese fünf hat.
Und da ich nicht da war , gehe ich stark davon aus das ich diese Note habe.
Wie soll ich diese Noten meinen Eltern erklären ?Ich schreibe ja sonst immer nur Einsen!!!
Sie werden mich bestimmt schlagen wie früher !!
Hilfeeee!!!

...zur Frage

Darf ein Lehrer der ganzen Klasse die Note 6 erteilen?

Wir sollten eine Hausaufgabe an einem Tag abgeben an dem wir keinen Unterricht bei der Lehrerin hatten. Da alle Probleme bei der Hausaufgabe hatten, ist eine Schülerin ein Tag nach dem Abgabetermin zur Lehrerin gegangen und hat gemeint "Alle haben die Hausaufgabe nicht weil es keiner verstanden hatte" daraufhin meinte sie "das ist mir egal ihr habt alle eine 6 bekommen" darf sie das ?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?