Liebe deinen nächsten wie dich selbst, doch was ist wenn man sich selbst hasst?

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9 Antworten

Wenn du dich selber im Moment hasst, dann solltest du überlegen, woher das denn kommt. Was magst du an dir nicht? Und was mögen andere (deine Eltern, deine Mitschüler,..) an dir nicht?

Auf der anderen Seite solltest du aber auch schauen, was du trotz allem an dir gut findest. Falls dir zur Zeit nicht so viel dazu einfallen sollte, kannst du dazu auch mal deine Freunde oder Verwandte fragen.

Als Jugendlicher ist es nicht leicht, sich selber so anzunehmen, wie man nun mal ist. Sich selber zu lieben, heißt nicht, dass man in allem ganz toll sein muss.

Liebe drückt sich in Taten aus. Es ist zum Beispiel ein Zeichen von Selbstliebe,

+ wenn du gut mit dir umgehst: dass du schaust, wie du gesund bleibst (genug Schlaf, genug Sport, vernünftiges Maß an Essen und Trinken ebenso an Körperpflege, geheiztes Zimmer im Winter, mal raus in die Natur)

+ wenn du auf deine persönlichen Sachen achtgibst (pfleglich damit umgehst, dein Geld sinnvoll ausgibst)

+ wenn du an dir arbeitest und dich bildest (nicht nur in der Schule, sondern wenn du überhaupt im Leben lernen und dich weiterentwickeln willst)

+ wenn du dir Hilfe holst (Ärzte bei Bedarf, Psychologen ebenso, Polizei oder Feuerwehr, wenn nötig, Handwerker für das, was du noch nicht allein kannst, ...)

+ wenn du dir Zeit und Geld für Hobbies gönnst und für Freunde oder zum Genießen

Und die Nächstenliebe meint dann, dass du all diese Dinge den anderen Menschen auch gönnst - oder gegebenenfalls ihnen selber mit deinen Fähigkeiten hilfst.

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Oft wird so getan, als wäre es ganz leicht sich selbst zu lieben.

Das glaube ich nicht. Egoismus ist leicht. Sich selber zu lieben meint aber etwas anderes. Wenn du dich selber hasst, gilt das Gebot Jesu für dich in besonderem Maß. dann kannst du dich weiter hassen -. oder beginnen zu lernen, dich selber zu lieben.

Das hat ganz viel mit Selbstannahme zu tun und Vergebung. Gottes Segen auf diesem Weg!

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Es liegt im Wesen des Menschen, dass er einen Entwurf von sich macht und sich ein Ich-Ideal schafft. Es liegt ebenso in seinem Wesen, dass er in der Realität diesem Ideal nicht entspricht und sich daher als minderwertig empfindet. Alfred Adler hat das näher ausgeführt.

Es gibt verschiedene Arten, mit diesem Minderwertigkeitsgefühl umzugehen:  

- Man kann danach eifern, immer besser und vollkommener zu werden. Viele, die das tun, hetzen durch Leben, als seien sie auf der Flucht. Sie sind es ja auch, denn sie fliehen vor sich selbst.

- Man kann sich als elenden, stinkenden Madensack erkennen und seine Rechtfertigung allein in die Gnade Gottes legen, die allein aus dem Glauben kommt. So lehrt es Luther.

- Man kann als Atheist dem Über-Ich, das ständig das Ich mit dem Ich-Ideal vergleicht, einen Gegenspieler zur Seite stellen, der die Funktion des gnädigen Gottes in der Psyche übernimmt.

- Man kann sich selbst hassen

Das letzte ist das Schlechteste.

Sei gesegnet !

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Dann ist das eine Herausforderung, doch anzunehmen und zu lieben, wie Gott dich geschaffen hat.
Ich glaube, du kannst andere gar nicht wirklich lieben, wenn du dich selbst nicht liebst.
Und, ich glaube, das Jesus auch möchte dass wir uns selbst nicht als zu wenig 'wert' denken.

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Logisch wäre damit, dass Du den anderen auch hassen müsstest!

Da aber beide Begriffe ("Liebe" und "Hass") von der Bibel und von der Christenlehre (respektive anderer Glaubenskonstrukte) vereinnahmt wurden, solltest Du beides vergessen!

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Dann legt man die Bibel beiseite und sucht einen Psychiater auf.

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Es heißt nicht dass du dann andere hassen sollst.
Es bedeutet du sollst dir nicht wichtiger sein sollst als alle anderen.

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Es ist die Frage was und warum hasst du dich selber? Denn man kann sich selber nicht hassen. Hass ist ein extremer begriff den man so einfach nicht auf sich selber beziehen kann.

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Dann musst du wohl alle Hassen

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