Liebe als Moslem?

14 Antworten

Hey, in meinem Familien- und Freundeskreis gibt es viele gemischt-ethnische bzw. gemischt-religiöse Beziehungen. So etwas kann funktionieren, wenn man verständnisvoll mit den Unterschieden umgeht und fähig ist, sich auf Kompromisse zu einigen.

Du musst ja nicht sofort schon ans Heiraten denken, mit 20 ist das noch ein bisschen früh. Und Konvertieren muss deine Ehefrau auch nicht, selbst wenn man den Koran konservativ auslegt, darf ein muslimischer Mann eine nichtmuslimische Frau heiraten.

Von daher, mach dich nicht verrückt und verurteile dich nicht für deine Gefühle. Und lies vielleicht mal ein Buch von Mouhanad Khorchide, dort wirst du sicher Antworten finden, wenn es um innere Konfliktsituationen als Muslim in der modernen Gesellschaft geht.

LG und viel Glück

Wenn sie konvertieren muss, dann liebst du aie nicht. Dann willst du sie besitzen.

Glaube ist jedermanns private Angelegenheit! Du kannst nach deinem Glauben leben... Aber jeder andere auch. Wenn sich ne Frau nicht mitm Islam identifiziert, ist das so. Und ne offizielle Konvertierung ändert weder an der Glaubensstellung etwas, noch am Menschen an sich.

Klar soweit? Ob sie jetzt Christin oder Muslima oder Jüdin oder was auch immer ist: Sie ist sie selbst. Und du liebst sie entweder so, wie sie ist, oder liebst sie nicht.

Ergo: Entweder dein Glaube erlaubt dir, eine Nicht-Muslima zu heiraten, oder du suchst dir ne andere, die Muslima ist. Aber von ner Frau erwarten, dass sie die Religion wechselt, nur um dein Ego zu befriedigen, ist erstens egoistisch, zweitens erniedrigend für die Frau und drittens ekelhaft für den Außenstehenden.

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Seh ich auch so.
Ein Schulkamerad hat einen muslimischen Vater und eine christliche Mutter, was soll daran schon so schlimm sein.

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Er hat doch gesagt das er sie nicht zwingen will Muslim zu werden und er es eigentlich auch nicht will das sie Muslima wird.

Also hat er nix schlimmes geschrieben was los mit dir.  

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@Abrekk

Er schreibt in der Frage: wenn sie nicht konvertiert, kann er sie nicht heiraten. Okay, muss ja mit 20 noch nicht sofort das Ziel sein... Aber wozu ne Beziehunng eingehen, wenn man schon weiß dass es in absehbarer Zeit wieder auseinander geht?

Zu ner anderen Antwort kommentiert er, man müsse in Sachen Religion ja "selektieren". Aufschlussreiche Ausdrucksweise.

Er will auf diese Frau zugehen, mit der Erwartung/Forderung/dem Anspruch, dass sie die Religion wechselt. Das ist in meinen Augen so, als wollte man das Denken des anderen kontrollieren, denn schließlich ist jedermanns Glaube ein Produkt aus seinen eigenen, privaten Gedanken. Und das ist in ner zivilisierten Welt nicht akzeptabel.

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Er hat schon gesagt, er will sie nicht zwingen. Er hat nur gemeint, dass er nur eine Muslima, Jüdin oder Christin heiraten darf. Kann man einmal richtig lesen und nicht immer gleich loswettern?

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@Germaghribiya

Und wo schreibt er, dass er auch Jüdin oder Christin akzeptabel fände? Aus seiner Feder finde ich das hier nirgends.

Nur so, die Frage wurde von HaroMa gestellt. 

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Salam 3alaikum wa rahmatullah geehrter Bruder und einen gesegneten Morgen, in sha Allah. Ich sehe an deinen Worten, dass du unsere Religion gut kennst und du weißt schon genau, was Sache ist. Du kennst doch exakt die Regeln. Welche Hilfe erwartest du dir von hier? Hier werden dir die meisten Menschen keinen islamischen Rat geben können und wollen. Ihre Weltanschauung ist sehr viel anders als unsere. In weiten Teilen zumindestens.

Erstensmal muss man nicht immer alles überstürzen. Angenommen ihr wäret auch gleichen Glaubens, muss man ja nicht immer alles über den Daumen brechen. Andere Paare mussten auch für ihre Liebe erst einige Zeit geduldig warten, ehe sie heiraten und zusammensein konnten. Hier in Deutschland. Ist gar nicht so lange her. Aber heute muss alles immer huller di buller gehen. Echte Liebe kann warten.

Fange bitte keine haram-Beziehung an. Was haram anfängt, Allah wird auch dann in die Ehe keinen Segen setzen.

Ist das Mädchen denn keine Jüdin oder Christin? Sie müsste ja nur konvertieren, wenn sie es nicht wäre. Aber da hast du recht, dazu kannst du sie nicht drängen. Aber reden kann und muss man ganz allgemein darüber. Man muss es doch klipp und klar sagen, dass man so und so nicht heiraten darf. Und wenn es für sie niemals in Frage käme, Muslima zu werden - und du hast recht, ein Lippenbekenntnis aus Liebe zu einer Person reicht nicht aus, vielleicht ist es sogar ungültig - dann hat es doch gar keinen Sinn, da etwas zu vertiefen und aufeinander zu warten.

Im übrigen ist Geld keine Ausrede mehr, dass man nicht heiraten kann. Was kostet denn eine Eheschließung? Und eine große Feier ist im Islam ohnehin unerwünscht.

Überlege es dir nochmal gut. Sprecht offen über alles, anders wird es ohnehin nichts. In sha Allah. Kommunikation ist das A und O. Aber bitte, mache nichts unüberlegtes.

Möge Allah dir einen Ausweg zeigen und dich vor Zinna bewahren. Amin!

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Möglichkeit 2: Wir bleiben so wie wir sind und heiraten. Allerdings dürfen wir dann nicht mehr in den Iran reisen, da sonst Gefängnisstrafe darauf steht. Habe ich schon so richtig verstanden?

Möglichkeit 3: Sie konvertiert. Würde dann später bei einer Einreise in den Iran (z.B. auch mit dem österreichischem Pass) die gleiche Strafe darauf stehen? Oder wie würde dies gehandhabt werden?

Möglichkeit 4: Wir konvertieren beide in eine ganz andere Religion, damit von niemanden die Eltern jammern können. Was würde dies bei einer Einreise in den Iran bedeuten?

Danke für Eure Antworten.

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Vielen Dank im Voraus für brauchbare Antworten, Tipps und Hinweise.

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