lichtmikroskope :)

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Die Grenzen des Lichtmikroskopes sind physikalisch gegeben, selbst sehr gute Mikroskope können diese Grenze bestenfalls erreichen, aber nicht unterschreiten. Die einzige Möglichkeit dazu ist das "Ultramikroskop". Es verwendet kurzwelliges Licht. An der Auflösungsgrenze sieht man Objekte nur noch als leuchtende Scheibchen, nicht mehr die Innenstruktur. Immerhin reicht die Auflösung der besten Mikroskope aus, um große Viren (Pocken, Herpes) zu sehen. Für noch größere Auflösung wird das Elektronenmikroskop eingesetzt, das die extrem kurzwelligen Elektronenstrahlen verwendet, aber das ist kein "Lichtmikrokop".

Ein Mikroskop (v. griechisch μικρός: klein; σκοπεῖν: betrachten) ist ein Gerät, das es erlaubt, Objekte vergrößert anzusehen oder bildlich darzustellen. Dabei handelt es sich meist um Objekte bzw. die Struktur von Objekten, deren Größe unterhalb des Auflösungsvermögens des menschlichen Auges liegt. Eine Technik, die ein Mikroskop einsetzt, wird als Mikroskopie bezeichnet.

Die physikalischen Prinzipien, die für den Vergrößerungseffekt ausgenutzt werden, können sehr unterschiedlicher Natur sein. Die älteste bekannte Mikroskopietechnik ist die Lichtmikroskopie, die etwa seit 1600 entwickelt wurde und bei der ein Objekt durch eine oder mehrere Glaslinsen betrachtet wird. Das physikalisch maximal mögliche Auflösungsvermögen eines klassischen Lichtmikroskops ist von der Wellenlänge des verwendeten Lichts abhängig und auf bestenfalls etwa 0,2 Mikrometer beschränkt. Diese Grenze wird als Abbe-Limit bezeichnet, da die zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten Ende des 19. Jahrhunderts von Ernst Abbe beschrieben wurden.

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