Lichtintensität ermitteln?

3 Antworten

> Der Strom liegt immer bei 0,00055A (550µA).

Das passt aber nicht zu Deiner Versuchsbeschreibung. Denke nochmal über Deine Schaltung und den Strom nach.

> als Funktion der von Filter durchgelassenen Lichtintensität (0%...100%)

Bei einer Skala 0..100% ist ein Filter ND5 sinnlos. Außerdem musst Du beim Versuch den Einfall von Fremdlicht minimieren.

Wie man die optische Dichte in % Durchlässigkeit umrechnet, hat Dir Oststeinbeker ja schon geschrieben. Oder hast Du diese Aufgabe bekommen (in welcher Schule denn?), bevor Du das Rechnen mit Logarithmen gelernt hast?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Nun, die Schaltung hat einer meiner Vorgängerazubis gemacht, die war vorgegeben.
Den Einfall von Fremdlicht habe ich ebenfalls versucht, so gering wie möglich zu halten. Auch den Einfall des LED-Lichts über reflektierende Oberflächen habe ich versucht, so gering wie möglich zu halten.

Bei einer Skala 0..100% ist ein Filter ND5 sinnlos.

Was genau soll das heißen?
Ich habe eine Sammlung von quadratischen Filterplatten bekommen, von denen der Großteil gar nicht mehr beschriftet war und viele bereits nur noch in Fragmenten bestanden.
Viel Auswahl gab es da also leider nicht.

Mit Logarithmen mussten wir selbst in der Oberstufe nicht viel rechnen.
Den in den Taschenrechner einzutippen weiß ich aber.

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@Shadoukoa
Nun, die Schaltung hat einer meiner Vorgängerazubis gemacht,

Ich sagte auch nicht, dass die Schaltung falsch sei - aber Deine Beschreibung "konstanter Strom" passt nicht zu "Serienschaltung aus 22 kOhm und LDR".

> Bei einer Skala 0..100% ist ein Filter ND5 sinnlos.
Was genau soll das heißen?

Dass durch ein ND5 nur noch ein Anteil von 10⁻⁵ des ursprünglichen Lichts fällt. Das sind 0,001% und das kannst Du bei der Skala nicht mehr einzeichnen.

Üblicherweise verwendet man logarithmische Skalen, wenn man solch weite Bereiche erfassen will.

Um von ND5 auf den Anteil des durchgelassenen Lichts zu kommen, brauchst Du die Umkehrfunktion des Logarithmus. Siehe oben: 10⁻⁵, und das solltest Du auch ohne Taschenrechner umrechnen können zu 0,00001

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Wer stellt eine solche Aufgabe?
Und wie genau sieht der Versuchsaufbau aus (Schema elektrisch und die Anordnung)?

Allgemein:
Mit einem LDR, ein paar Filtern und einer x-beliebigen LED kann man niemals quantitative Aussagen machen. Ausser man würde die exaken Kennlinien des LDRs und der Filter (Durchlass- bzw. Absorbtionsspektrum) kennen sowie das exakte Emissiosspektrum der weissen LED!
Höchstens eine qualitative Grafik kannst du so erstellen (welches Filter mehr und welches weniger wegnimmt).

Speziell:
Immer der gleiche Strom deutet auf einen Fehler in deinem Messaufbau hin.

Die Durchlässigkeit des filters hast du doch gegeben. ND 5,0 bedeutet z.B., dass der Filter eine optische Dichte von 5 hat.

Das sagt mir leider absolut gar nichts.

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@Shadoukoa

Die OD ist definiert über das lagarithmische Verhältnis von eingangsintensität I0 zu Intensität I nach dem Filter: OD=log10(I0/I)

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