[LGBTQ+] Gundeinkommen IN AMERIKA nur für Transgender-Personen, genau das ist geplant, findet ihr das fair?

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Das Ergebnis basiert auf 41 Abstimmungen

So wie das Projekt geplant ist, sehe ich das kritisch 83%
Super Idee, Transmenschen haben den Geldsegen besonders verdient 17%

12 Antworten

Nein, das ist nicht geplant. Ein Versuch ist geplant mit 20 Probanden, die Auswahl der Probanden fiel lediglich auf diese Community aufgrund der allgemeinen schlechteren finanziellen Lage von non-binären Menschen.

Ich denke es ist eine super Werbung für Republikanern insbesondere von Rechtsaußen und wird vielen Kandidaten helfen ihren politischen linken Gegenkandidaten zu diskreditieren und sich selbst zu profilieren.

Ansonsten ist es mit 200k USD ein Zwergprogramm, selbst auf kommunaler Ebene.

Ich denke aus o.g. Gründen ist es dumm ein Programm so zu gestalten ein BGE nur für Trans, wie in deiner Frage formuliert ist aber keinesfalls geplant (es ist grundsätzlich kein BGE geplant).

Sehe das etwas reflektierter.

Dazu sei erstmal gesagt - was in der Fragestellung vermutlich absichtlich ausgelassen wurde -, dass es hierbei um eine einzelne Stadt mit nur 50.000 Einwohner:innen im Bundesstaat Kalifornien handelt.

In dieser Gemeinde und allgemein innerhalb der USA sind trans und nichtbinäre Jugendliche um einiges häufiger von Armut und Obdachlosigkeit betroffen.

Auch werden LGBTQIA+-Angehörige in den USA noch um einiges mehr diskriminiert, sowohl gesellschaftlich als auch staatlich, als es in Deutschland (oder allgemein Europa/der EU) der Fall ist. Auch ist Obdachlosigkeit (auch, wenn nicht gerade bei Minderjährigen) in den USA ein riesiges Problem.

Was ebenfalls nicht direkt in der Fragestellung enthalten ist: Die medizinische Versorgung, die mit einer Transition einhergeht, wie etwa Medikamente, werden innerhalb der USA nicht von einer allgemeinen Krankenkasse übernommen. Man muss also alles selbst zahlen. Dafür war das Geld ursprünglich auch mal gedacht.

Hier ein Zeichen zu setzen ist allgemein in meinen Augen ein guter Ansatz. Ein allgemeines Grundeinkommen unterstütze ich ebenfalls.

Allerdings empfinde ich diese konkrete Lösungsstrategie nicht als richtig. Eine solche Unterstützung fördert in meinen Augen nur weitere Anfeindungen.

Besser sollten die Gelder allen obdachlosen und sozial schlecht gestellten Menschen der Stadt zur Verfügung gestellt werden.

Auch sollte der Bundesstaat mehr gegen Obdachlosigkeit im allgemeinen kämpfen.

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftige mich viel mit Politik.

Es heißt Grundeinkommen, was nicht mit dem BGE verwechselt werden sollte.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Menschen vor - teils großen - Hürden stehen, die ein geregeltes Einkommen noch schwieriger machen.

Einfach so tun, als ob? Würde wohl nur funktionieren, wenn nicht überprüft wird.

So wie das Projekt geplant ist, sehe ich das kritisch

Einmal mehr ein Unsinn diesmal von Kalifornien einem fortschrittlichen Bundesstaat der USA, das wird aber nur dort so werden, alle anderen Staaten und Länder würden das als Diskriminierung der Anderen Armen sehen. In Kalifornien kann man aber als Transmensch sehr gut leben, denn es ist dort ja gar nicht absonderlich so zu sein. Da gäbe es wirklich mehr Leute, vor allem Mexikaner, die an der absoluten Armutsgrenze leben, die es verdienen würden auch ein würdigeres Leben zu führen.

So wie das Projekt geplant ist, sehe ich das kritisch

Entweder kriegt es jeder oder niemand. Alles andere wäre unfair. Transgender zu sein ist schön und gut. Sagt niemand was. Aber was hier veranstaltet wird, schürt nur Hass gegen genau diese Gruppierung.

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