Levocitirizin verschreibungspflichtig und Citirizin frei verkäuflich, wo liegt da der Unterschied?

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Eine ausführliche Erläuterung der Medsana.ch:

Die Anwendung von Levocetirizin, einem H1-Antihistaminikum der 2. Generation, erfolgt zur Behandlung von Beschwerden, die durch allergische Erkrankungen bedingt sind, wie beispielsweise allergische Rhinitis und Nesselsucht.

Bei Levocetirizin handelt es sich um eine relativ neu auf dem Markt befindliche Substanz, die sich von Cetirizin ableitet oder genau gesagt ein Enantiomer des Cetirizins ist. Damit ist gemeint, dass Cetirizin sich aus zwei Substanzen zusammensetzt, die zwar von der chemischen Struktur her identisch sind, sich aber in der räumlichen Anordnung der Atome minimal unterscheiden. Unterscheidbar sind diese leicht unterschiedlichen Substanzen durch ihre Eigenschaft, je nach Anordnung der Atome einfallendes Licht in unterschiedliche Richtungen zu lenken. Gibt es Moleküle mit identischer chemischer Struktur und unterschiedlicher räumlicher Anordnung werden diese als Enantiomere einer Substanz bezeichnet. Das Gemisch aus zwei unterschiedlich optisch aktiven Substanzen wird als Racemat bezeichnet. Es kommt häufiger vor, dass sich die beiden Enantiomere einer Substanz hinsichtlich ihrer pharmakologischen Wirkungen deutlich unterscheiden.

Von den beiden Enantiomeren des Cetirizins ist nur Levocetirizin pharmakologisch wirksam. Daher wird Levocetirizin mit einer Dosierung von 5 mg angewendet, wogegen die Dosierung von Cetirizin 10 mg beträgt. Trotz diesem offenkundigen Vorteil der Substanz gegenüber Cetirizin ist aber zu bedenken, dass bei der Einführung einer neuen Substanz generell nicht alle Gefahrenquellen für die Anwender überschaubar sind. Daher sind alle neu entwickelten Arzneimittel auch grundsätzlich verschreibungspflichtig. Erst wenn nach einer langjährigen Anwendung neuer Arzneimittel eine Unbedenklichkeit für die Patienten als sicher gilt, wird der Wirkstoff aus der Verschreibungspflicht entlassen und unterliegt dann nur noch der Apothekenpflicht.

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